Technik begeistert und fasziniert, Kunst inspiriert und berührt. Schafft man die Verbindung, so entsteht ein Gesamtwerk, das unsere Sinne auf vielfältige Weise anspricht. Die reine Funktionalität tritt in den Hintergrund und die Ästhetik und der Genuss allein stehen im Mittelpunkt. Genau dieses Konzept verfolgt Azur mit dem LuxLike Soundframe.
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Von Michael Holzinger (mh) 25.05.2009 |
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Die prinzipielle Idee ist natürlich nicht neu. Diverse Konzepte widmen sich seit Jahr und Tag der Aufgabe, Lautsprecher im Raum möglichst dezent zu platzieren, mitunter auch versteckt in Bildern. LuxLike Soundframes sind aber nicht nur aufgrund der hohen ästhetischen Ansprüche der Entwickler gänzlich anders, auch die zugrunde liegende Technik ist viel innovativer als bei vergleichbaren Lösungsansätzen. Denn hier ist das Bild selbst die Klangquelle.
Entwickelt und gefertigt werden LuxLike Soundframes von Azur Kunst & Technik e.U. aus Neulengbach. Azur, das ist eine kleine Kreativschmiede aus Niederösterreich, die sich das Ziel gesetzt hat, Kunst, Technik und Design so zu verbinden, dass ein sinnvoller Nutzen in einem ästhetischen Kontext entsteht. „Bild trifft Ton“ lautet der Leitspruch von Azur, wobei die Werke der Kunstfotografin Regine Haunschmidt im Mittelpunkt stehen. Für die außergewöhnliche Präsentation ihrer Werke sorgt ein Technik-Team. In Handarbeit und auf der Basis innovativer Technik werden exklusive Einzelstücke gefertigt, bei denen die Konzentration auf das Wesentliche sowie die einfache Bedienung und Handhabung der Objekte oberste Priorität genießen.
Das grundlegende Konzept der LuxLike Soundframes besteht darin, die oftmals das Raumambiente störenden Lautsprecher-Systeme einer HiFi-Anlage zu einem Kunstobjekt aufzuwerten. Obgleich die eigentliche Aufgabe in erstklassiger Weise erfüllt wird, ist diese primäre Funktion des Objekts "verborgen". Es ist kein Lautsprecher, der im Raum steht, sondern eine in erstklassiger Weise präsentierte Fotografie. Es ist nicht mehr ersichtlich, was oder wo die Quelle der Musik ist, sie ist einfach da.
Durch nichts verrät der Soundframe seine wahre Bestimmung. Daher stehen vor allem die Aufnahmen der Künstlerin Regine Haunschmidt im Mittelpunkt.
Regine Haunschmidt hat sich in ihren Werken der Nahaufnahme verschrieben. Es sind in keinster Weise digital nachbearbeitete Abbilder realer Landschaften und Objekte, denen ihre Aufmerksamkeit gilt. Für Haunschmidt ist das Erkennen und Hervorheben von Details der entscheidende Aspekt in ihren Fotografien, die bei teils ganz banalen Gegenständen des alltäglichen Lebens faszinierende neue Perspektiven zutage fördern, und so neue Welten in der Fantasie des Betrachters entstehen lassen. Mit ihren Bildern will sie dazu einladen, einen Blick hinter das Offensichtliche zu werfen.
„Es ist das Mysteriöse, das mich antreibt, es immer wieder dort zu suchen, wo man es nicht vermuten würde.“ so charakterisiert Regine Haunschmidt die Intension ihrer Fotografien. „Ich betrachte meine Arbeiten als das Eingehen auf das Unscheinbare, während ich das Augenscheinliche außen vor lasse. Ich nehme Gewohntes aus seinem ursprünglichen Kontext und gebe es neu wieder. Meine Fotografen sind unmanipulierte Abbilder realer Landschaften und Objekte. Und doch geben sie Rätsel auf, laden ein, einen Blick hinter das Offensichtliche zu werfen. Es liegt im Auge des Betrachters, im Geiste des Einzelnen. Ich mache sozusagen aus dem, was mich umgibt, eine Nahaufnahme, unabhängig von der Brennweite des Objektivs.“
Beim LuxLike Soundframe von Azur werden die Motive auf eine Kunststoffplatte aufgetragen, die wiederum von einem individuell und passend zum Motiv gestalteten Rahmen aus Holz umrandet wird.
Da eine Acrylplatte als Trägermaterial für die Fotografien dient, kann man die Werke von Regine Haunschmidt beleuchten, wobei vor allem die gleichmässige Ausleuchtung über die gesamte Bildfläche überrascht.
Besonders reizvoll erscheinen die Werke, wenn gewisse Aspekte der Fotografie durch nachträgliche Veredelung der Aufnahmen besonders hervorgehoben werden. Hierzu werden entweder Flockfasern, Granulat aus Stein, Metall und Glas sowie Edelsteine verwendet, die den Fotografien, zusammen mit der Hintergrundbeleuchtung, eine ganz besondere Dreidimensionalität verleihen. Die Werke erstrahlen dadurch geradezu und vermitteln einen ganz eigenen Zauber. Das Bild wirkt zwar als Lichtquelle, aber auf eine überaus ungewöhnliche, schwer zu beschreibende, einzigartige Weise.
Das sprichwörtliche i-Tüpfelchen aber stellt die letzte Funktion der LuxLike Soundframes von Azur dar. Wie bereits erwähnt, handelt es sich nicht nur um erstklassige Bilder, die noch dazu beleuchtet sind, und schon dadurch eine fast magische Wirkung erzielen, es sind zudem Lautsprecher mit einer außergewöhnlichen Eigenschaft.
Vor allem hochwertige HiFi-Lautsprecher zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Zuhörer in ihren Bann ziehen, ihn fesseln und den Raum für sich einnehmen. Man kann zumeist gar nicht anders, man muss sich ihrem Vortrag ganz hingeben und der Musik konzentriert lauschen. Den optimalen Klang hört man aber nur, wenn man an der richtigen Position sitzt. Dann entfalten Lautsprecher-Systeme ihr volles Leistungspotential.
Beim Soundframe sieht dies gänzlich anders aus. Durch die spezielle Charakteristik der Speaker wird hier der gesamte Raum sehr gleichmässig und homogen beschallt, dabei sind die Soundframes aber auch sehr dezent und geradezu zurückhaltend. Da in diesem Fall nicht herkömmliche Lautsprecher zum Einsatz kommen, sondern die gesamte Bildfläche die Membrane bildet, wird der Schall nicht gerichtet, sondern sehr gleichmässig überall im Raum verteilt. Im Vergleich zu herkömmlichen Lautsprechersystemen kann man sich also frei im Raum bewegen. Die eigentliche Klangquelle ist nicht mehr wirklich klar wahrzunehmen.
Vielleicht kennen auch Sie dieses Phänomen: läuft Musik auf einer hochwertigen Anlage, so ist es defakto nicht möglich, sich dabei nett mit Freunden zu unterhalten. Oft herrscht ehrfürchtiges Schweigen, da alle der Musik gespannt lauschen. Das ist ja auch die eigentliche Aufgabe einer wirklich guten HiFi-Anlage. Sie soll durch einen möglichst authentischen Vortrag Zuhörer in ihren Bann ziehen und möglichst nicht mehr loslassen. Will man aber einen gemütlichen Abend mit seinen Freunden verbringen, so gehört dazu auch das ein oder andere Gespräch. Und genau hier können die LuxLike Soundframes ihre Stärken ausspielen. Durch ihre bereits beschriebene ganz spezielle Charakteristik liefern sie einen exzellenten Klang und füllen den Raum homogen mit Musik, ohne ihn dabei völlig in Beschlag zu nehmen. Sie treten dezent in den Hintergrund und lassen Raum für andere schöne Dinge. Sei es nun ein nettes Gespräch mit Freunden, entspannt ein Buch zu lesen oder sich seinen Träumen hinzugeben. Die Musik ist immer da, gleichgültig, wo man sich im Raum befindet, aber es ist Platz für mehr.
Erreicht wird dies dadurch, dass eben die gesamte Bildfläche als Lautsprechermembran genutzt wird. Dennoch kann ein LuxLike Soundframe nicht nur als Mono- sondern auch als Stereo-Klangquelle dienen. Dies ist in diesem Fall vor allem durch die zur Verfügung stehende Fläche vorgegeben. Wählt man ein kleines Bild, so kann dies nur als Mono-Klangquelle genutzt werden. Größere Bilddiagonalen erlauben es den Entwicklern, Systeme für zwei Kanäle unterzubringen, sodass man mit einem Soundframe perfekt selbst große Räume in erstklassiger Qualität beschallen kann.
Die komplette Elektronik, bestehend aus Empfänger, Wandler und Verstärker, verbirgt sich übrigens direkt im Rahmen, der ebenfalls zum Großteil aus Acryl gefertigt wird und nur wenige Zentimeter dick ist. So verrät nichts die eigentliche Bestimmung des LuxLike Soundframes. Nicht einmal herkömmliche Lautsprecherkabel werden von diesem System benötigt. Die Entwickler greifen für die Übertragung der Signale auf ein in der professionellen Beschallungstechnik seit langem bewährtes System zurück. Dieses stammt von der Firma GREATech GmbH und nennt sich Audio Fly Zound Link Wireless High End Audiosystem. Das Set besteht im einfachsten Fall aus einem kleinen Sender und einem passenden Receiver, der hier aber direkt in den LuxLike Soundframe integriert wird.
Der Sender ist nicht mehr als eine winzigkleine, aus Metall gefertigte schwarze Box, die Audiosignale über Cinch-Eingänge von allen erdenklichen Zuspielern nutzt. Sei es nun ein CD-Player, ein Plattenspieler oder auch eine iPod-Docking-Station, diese können direkt an den Sender von GREATech angeschlossen werden. Natürlich kann man den Sender auch an den Pre-Out eines Voll-Verstärkers oder AV-Receivers anschließen und so den LuxLike Soundframe problemlos in eine bestehende Anlage integrieren.
Die Übertragung des Audiosignals erfolgt digital in Stereo mit einer Auflösung von 16 Bit und einer Abtastfrequenz von 48 kHz. Es findet also keine verlustbehaftete Datenkompression statt. Besonders wichtig ist, dass die bei allen derartigen Lösungen auftretende Verzögerung des Audiosignals, die sogenannte Latenz, besonders gering ist. Der Hersteller gibt eine Latenzzeit von maximal 15 ms an. Bei Mono sind es gar nur 6 bis 7 ms. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn man das System erweitert. Ein Sender kann bis zu vier Empfänger mit Daten versorgen. In einem Raum können zudem bis zu sechs Systeme gleichzeitig genutzt werden. Erreicht wird dies dadurch, dass diese Lösung von GREATech ein überaus robustes Funknetz aufbaut, dass im 2,4 GHz ISM Band arbeitet. Dies ist zwar der gleiche Bereich, in dem auch z. B. drahtlose Netzwerke arbeiten, diese sollen aber in keinster Weise von der Lösung von GREATech beeinflusst werden. Auch umgekehrt soll das Funknetz für die Übertragung der Audiosignale nicht durch äußere Einflüsse, wie eben WiFi-Netze, Mikrowellengeräte oder Funktelefone und Handys, gestört werden. Selbstverständlich ist die Sendeleistung zudem ausreichend hoch, um die Funkstrecke auch auf mehrere Räume im Haus zu erweitern.
Damit ist es möglich, mit nur einem Sender und mehreren LuxLike Soundframes das gesamte Haus zu beschallen. Und dies alles natürlich ohne wahrnehmbare Latenz zwischen den einzelnen Klangquellen.
Die Installation des LuxLike Soundframe ist natürlich überaus simpel. Alles, was man tun muss, ist, den Sender an einen Zuspieler anzuschließen und den Soundframe an die Wand zu hängen. Da selbst Soundframes mit beachtlichen Bilddiagonalen nicht allzu schwer sind, können sie auch problemlos an Rigips-Wänden montiert werden, wie man sie in vielen modernen Wohnungen und Büros findet. Einzige Bedingung: ein Stromanschluss muss sich in der Nähe befinden. Denn ein Stromkabel für die Hintergrundbeleuchtung sowie die verbaute Elektronik ist das einzige, was auf die herausragenden Eigenschaften dieser „Klangbilder“ hindeutet.
Azur will mit dem LuxLike Soundframe nicht mit normalen HiFi-Lautsprechern konkurrieren, sondern vielmehr ein gänzlich anderes Konzept anbieten. Denn selbstverständlich hat diese Lösung ihre Grenzen. Es sind genau die Vorzüge dieses Konzepts, die sich in manchen Situationen als Nachteil bemerkbar machen. Will man sich ganz auf die Musik konzentrieren, alle Feinheiten und Details wie Raumtiefe, Staffelung und Breite einer Aufnahme heraushören, so stoßen die Soundframes systembedingt an ihre Grenzen. Dafür sind sie auch nicht konzipiert. Der Ansatz ist ein gänzlich anderer. Man will eine Klangquelle schaffen, die erstklassige Qualität im gesamten Raum liefert, dabei aber selbst dezent in den Hintergrund rückt und Raum für mehr lässt. Um es mit einem einfachen Vergleich auf den Punkt zu bringen: statt einem dominant wirkenden Lautsprecherpaar hängt ein wunderschönes Bild an der Wand, das eben nicht nur das Ohr, sondern auch das Auge erfreut, und seine eigentliche Aufgabe nicht plakativ zur Schau stellt, sondern gekonnt verbirgt.
Zudem versteht es die Künstlerin Regine Haunschmidt, durch ihre besondere Sicht von an sich unscheinbaren Details neue Welten zu erschaffen, die durch die spezielle Präsentation überaus faszinierend in Erscheinung treten. Mit einem LuxLike Soundframe erwirbt man also nicht nur einfach ein ausgezeichnet klingendes Sound-System mit ganz speziellen Eigenschaften, sondern auch ein einzigartiges Kunstwerk, das für sich allein schon begeistert und in seinen Bann zieht.
Da es sich in diesem Fall um Unikate handelt, die in Handarbeit auf individuellen Kundenwunsch gefertigt werden, verweisen wir abschließend auf die Webseite von Azur bzw. die speziell für den LuxLike Soundframe eingerichtete Webseite. Hier finden Sie alle nötigen Kontaktdaten zu den Entwicklern des LuxLike Soundframe, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Besonders ans Herz legen wollen wir Ihnen zudem die Webseite der Künstlerin Regine Haunschmidt. Hier präsentiert die Fotografin einen kleinen Ausschnitt aus ihrem faszinierendem Werk, das im Mittelpunkt der Azur LuxLike Soundframes steht.
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Azur lädt zum Tag des offenen Ateliers Am 17. Oktober lädt Azur - Kunst trifft Technik zum Tag des offenen Ateliers nach St. Christophen. |
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Azur präsentiert LuxLike Soundframe in erweiterter Version Das Team von Azur - Kunst & Technik bietet den so genannten LuxLike Soundframe nun in einer neuen, erweiterten Version an, die die Klangbilder noch vielseitiger machen. |
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Azur und sempre-audio.at laden zur Vernissage Unter dem Motto „musik.sehen | bild.hören“ lädt "Azur - Kunst trifft Technik" sowie sempre-audio.at am 21. November 2009 zur Vernissage ins Schottenstift. |
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Ein Rückblick - Vernissage von Azur im Schottenstift Fotografien der Künstlerin Regine Haunschmidt verzauberten in Form von Azur Lightframes und Soundframes das Kellergewölbe des Schottenstifts in Wien. |
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Kunst traf überaus erfolgreich auf Technik im ZWISCHENØRT Ende August lud das Team von Azur, GEHAflex Event Catering Equipment und sempre-audio.at zu einer Vernissage der etwas anderen Art in den ZWISCHENØRT in Wien. Eine Einladung, der zahllose Besucher folgten... |
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Kunst trifft Technik im ZWISCHENØRT Den gesamten August über präsentiert die Künstlerin Regine Haunschmidt ihre Werke im ZWISCHENØRT in der Neulerchenfelder Strasse 83 im 16. Bezirk in Wien. |
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Nahaufnahmen im ZWISCHENØRT Am Freitag, 28. August ab 15:00 lädt die Künstlerin Regine Haunschmidt zu einer ganz besonderen Vernissage in die Neulerchenfelder Strasse 83 in Wiens 16.Bezirk. |
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