So manche Webseite verkündet es bereits als Tatsache, dabei ist es vorerst nicht mehr als ein Gerücht. Und nicht einmal ein wirklich neues, denn schon seit geraumer Zeit spekulieren selbsternannte Insider und prophetisch veranlagte Analysten über ein neues bzw. erweitertes Geschäftsmodell in Apples iTunes Store. So sollen künftig TV-Serien im Rahmen eines Abonnement nach Belieben angesehen werden können und Apple somit in den Wettstreit mit etablierten Kabel-TV Anbietern eintreten.
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Von Michael Holzinger (mh) 28.12.2009 |
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Den nunmehr lancierten Gerüchten zufolge soll Apple nun - im Gegensatz zu allen Bekundungen durch Steve Jobs in der Vergangenheit, genau dies niemals anzubieten - also doch ein Abo-Modell im iTunes Store einführen. Derzeit wird eifrig darüber spekuliert, in welcher Form dies geschehen könnte. Eine dieser Überlegungen geht davon aus, dass für einen Preis von rund US$ 30,- pro Monat den Kunden das gesamte Angebot an TV-Serien zur Verfügung stehen soll. Denkbar wäre auch, dass man entweder einzelne Serienabos oder ganze Pakete einzelner Sender erwerben kann.
Vor allem das erste Modell würde in der Praxis nichts anderes bedeuten, als Inhalte über eine so genannte Flatrate anzubieten. Berichten des Wall Street Journal zufolge, und auf diese stützen sich alle derzeitigen Spekulationen, wären einige US-TV-Stationen bereit, eine derartige Kooperation mit Apple einzugehen. Allen voran natürlich Disney, zu deren Hauptaktionären Apples CEO Steve Jobs zählt und die bereits beim Start des Filmangebots im iTunes Store zu den ersten Kooperationspartnern zählten.
Interessant ist natürlich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob Apple bei einem derartigen Abo-Modell auch weiterhin die Option anbietet, TV-Serien als Download bereit zu stellen, die nicht nur auf einem PC oder Mac, sondern auch auf mobilen Geräten wie Apples iPod oder iPhone abgespielt werden können. Denkbar wäre nämlich, dass Apple in diesem Zusammenhang erstmals ein Streaming-Service wählt. Inhalte werden hierbei also nicht vollständig aus dem Netz geladen und auf der lokalen Festplatte abgespeichert, sondern lediglich über IPTV (Internet Protocoll Television) übertragen. Dies würde bedeuten, dass mobile Endgeräte erstmals außen vor bleiben würden.
Insofern gehen die Spekulationen derzeit auch davon aus, dass Apple dieses neue Abo-Modell als Stärkung seiner bislang eher dahindarbenden Plattform Apple TV ansehen könnte, die dann, als Settop-Box für IPTV, die zentrale Schnittstelle für einen derartigen Abo-Dienst darstellen könnte.
Diese Spekulationen werden natürlich dadurch bestärkt, dass Apple erst vor Kurzem den Musik-Streaming-Anbieter La La Media kaufte.
Denkt man ein wenig weiter, so könnte für Apple ein derartiger Dienst rund um TV-Serien durchaus auch als Test für eine Ausweitung eines Abo-Modells auf das gesamte Angebot des iTunes Store, vor allem natürlich auch auf Musik dienen. Auch diesbezüglich gab es in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen, die nunmehr natürlich erneut aktuell sind.
Dazu passen selbstverständlich auch die derzeit aufs Neue aufflammenden Gerüchte um ein Apple Tablet, das von vielen bereits nicht mehr als Vermutung, sondern als reales Device gehandelt wird, und es nur noch eine Frage von Wochen sei, dass dieses Gerät auch tatsächlich erhältlich sein werde.
Derzeit geht man davon aus, dass Apple bereits im Januar den Apple Tablet vorstellen wird und diesen im ersten Halbjahr tatsächlich auch ausliefert.
Um uns ein wenig an den Spekulationen zu beteiligen, ein derartiger Apple Tablet hätte unserer bescheidenen Ansicht nach durchaus das Potential, das wichtigste Produkt des Jahres 2010 zu werden und für eine ähnliche Revolution zu sorgen, wie der Apple iPod. Denn im Gegensatz zu den in der Vergangenheit kläglich gescheiterten Tablet PCs und UMPCs (Ultra Mobile PCs) wäre ein Tablet von Apple sicher nicht als Arbeitsgerät konzipiert, sondern ganz klar ein Entertainment-Device.
Besser gesagt, Apples Tablet könnte die zentrale Schnittstelle für den Konsum von Medien jedweder Art darstellen. Ein kleiner, schicker Tablet, mit 10“ Display und intuitiver Touch-Bedienung wie beim Apple iPhone bzw. iPod touch und halbwegs vernünftiger Akkulaufzeit wäre das perfekte Gerät für das Multimediale Wohnzimmer. Dies beginnt bei der visuell erstklassig präsentierten Verwaltung von Musik und Filmen, wo Apple ja mit iTunes LP sowie iTunes Extra bereits den ersten Schritt in genau diese Richtung machte, bis hin zu völlig neuen Anwendungsszenarien. Ein derartiger Tablet wäre nämlich nicht nur ein weiterer eBook-Reader, sondern würde zusammen mit den Möglichkeiten des iTunes Store auch neue Geschäftsmodelle für den elektronischen Vertrieb von Zeitungen und Magazinen erlauben.
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Wir haben für Bietet Apple TV-Serien als Abo an und kommt mit dem iSlate ein Apple Tablet als ultimativer Alleskönner? noch keine Kommentare. Sein Sie der Erste, der einen Kommentar schreibt.
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