Buffalo Technology TeraStation mit bis zu 48 TByte

Buffalo Technology TeraStation mit bis zu 48 TByte

Gerade im Zusammenhang mit multimedialen Daten wie Audio, Foto und Video ist Speicherplatz ein immens kostbares Gut und eigentlich irgendwie immer zu knapp. Bei den Modellen der neuen Buffalo Technology TeraStation hingegen sollte man nicht so schnell ans Limit gelangen, zumindest nicht, wenn man sich für die TeraStation 7 entscheidet, die Platz für bis zu zwölf Festplatten und somit bis zu 48 TByte Speicherkapazität bietet.

Von Michael Holzinger (mh)
12.03.2012
Man muss es fairerweise gleich zu Beginn anführen: Diese neuen Speicherlösungen des japanischen Spezialisten für Netzwerk- und Speichersysteme Buffalo Technology sind natürlich nicht unbedingt für den „normalen“ Endkunden konzipiert. Vielmehr klassifiziert das Unternehmen die erstmals in Hannover im Rahmen der CeBIT 2012 präsentierten NAS-Systeme der TeraStation-Serie als Lösungen für den so genannten SoHo-Markt, wobei man dann doch eher an einen typischen KMU, also Unternehmen denkt. Allerdings dürften in Zeiten moderner Streaming-Lösungen durchaus auch Haushalte in die Verlegenheit geraden, ein derartiges Speicher-System einzusetzen, denn spätestens wenn man sich nicht nur auf Audio und Fotos beschränkt, sondern etwa auch Video in Full HD über das heimische Netzwerk streamen will, ist möglichst viel, wirklich viel Speicherkapazität gefragt.

Zudem beginnt das Spektrum bei der neuen Buffalo Technology TeraStation-Serie ja bereits bei Lösungen mit lediglich zwei Festplatten-Einschüben und somit sehr wohl in einer „Preisklasse“, die für jeden Anwender nicht nur erschwinglich, sondern attraktiv ist.

Zugegeben, wahre Schönheiten sind die neuen Buffalo Technology TeraStation-Modelle nicht, vielmehr präsentieren sie sich als zweckmässige, kompakte und in Schwarz gehaltene Speicherlösungen, die man irgendwo im Technikraum, zur Not auch im Arbeitszimmer verschwinden, und dort unbehelligt ihren Dienst verrichten lässt. Da stört auch das zwar leise, aber sich deutlich wahrnehmbare Betriebsgeräusch nicht, denn natürlich muss hier eine aktive Lüftung eingesetzt werden, da nicht nur die Festplatten, sondern vor allem auch der Prozessor des Speichersystems entsprechend gekühlt werden muss.

Der große Vorteil der neuen Buffalo Technology TeraStation-Serie ist nämlich laut Herstellerangaben ihre hohe Performance. So verfügt etwa das Flaggschiff der neuen Modellreihe, die TeraStation 7 über einen Intel Xeon Quad-Core-Prozessor E1225 sowie einen Hauptspeicher von 4 GByte DDR3 RAM. Selbst die kleineren Modelle wie etwa die TeraStation 5 mit zwei bis acht Bays sind laut Herstellerangaben bereits mit einem Intel Atom Dual-Core-Prozessor D2700 mit 64 Bit Architektur und 2 GByte DDR3 RAM ausgestattet. Dies sorgt in jedem Fall für ausreichend Performance. Dies gilt auch für die Anbindung ans Netzwerk, denn es stehen je nach Modell zwei bis vier Gigabit-Schnittstellen zur Verfügung, die mit so genannter Porttrunking-Funktionalität aufwarten und somit eine besonders hohe Datendurchsatzrate ermöglichen.

Wie immer liefert Buffalo Technology auch die Lösungen der neuen TeraStation-Serie vollbestückt mit Festplatten aus, wobei derzeit Lösungen mit zwei bis acht Festplatten angeboten werden. Die Variante mit zwölf Laufwerken wird in Kürze folgen. Dadurch soll sichergestellt sein, dass der Kunde sich nicht erst um das passende Laufwerk bemühen muss, sondern ein fix und fertig und somit sofort einsatzbereites Speicher-System erhält.

Je nach Ausstattung können die Festplatten bei den Modellen der neuen Buffalo Technology TeraStation in den Betriebsmodi RAID 0, 1, 5, 6, 10, 50, 51, 60 und 61 betrieben werden, sodass man je nach Bedarf entweder auf hohe Datensicherheit bzw. hohe Performance setzen kann.

Selbstverständlich unterstützen die Speicher-Systeme alle für Unternehmen relevanten Dienste wie Active Directory, NFS, SMB, umfangreiche Benutzer-Verwaltung inklusive Speicherkontingente usw., für unsere Einsatzzwecke viel relevanter aber ist, dass diese Netzwerk-Speichersysteme natürlich über einen UPnP bzw. dlna-zertifizierten Streaming-Client verfügen. Zudem können sie auch als Apple iTunes Server eingesetzt werden. Sollen sie als Backup-Lösung dienen, so unterstützten sie Apple Time Machine ab Werk und werden zusammen mit einer entsprechenden Backup-Lösung für Microsoft Windows, im konkreten Fall NovaBACKUP Business Essentials mit zehn Lizenzen ausgeliefert.

Die neuen TeraStation-Modelle von Buffalo Technology erlauben zudem den Zugriff über mobile Device bzw. den Zugriff auch unterwegs. Dabei darf das neue Schlagwort Cloud-Dienste natürlich nicht fehlen, wobei der Hersteller auch in diesem Fall einen besonders einfachen, intuitiven Zugriff ermöglichen will und Apps für Apple iOS als auch Google Android anbietet. Dies gilt übrigens auch für das eigentliche Setup der Geräte, wobei dies in bewährter Art und Weise über das Web-Interface der NAS-Lösungen erfolgt. Auch wenn es sich primär um eine Lösung für kleine und mittlere Unternehmen handelt, soll das Einrichten und Verwalten der NAS sehr einfach gestaltet sein, sodass auch unbedarfte Anwender durchaus den Überblick bewahren können.

Die neuen TeraStation-Modelle von Buffalo Technology erlauben es, externe Festplatten über USB 3.0 anzuschließen, sie können als Print-Server fungieren und können natürlich mit einer zusätzlichen Stromversorgung, einer so genannten USV ausgestattet werden.

Bislang gibt der Hersteller für die neuen Modelle der Buffalo Technology TeraStation noch keine genauen Preise an. Diese sollen dann kommuniziert werden, wenn die neuen NAS-Lösungen im zweiten Quartal 2012 tatsächlich im Fachhandel erhältlich sind. Die neuen TeraStation-Systeme von Buffalo Technology sollen, wie bereits erwähnt, komplett bestückt als Desktop oder als 4-Bay und 12-Bay Rackmount angeboten werden.



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