Digitale Bilderrahmen müssen sich nicht als langweilige Geräte präsentieren, sondern können selbst überaus attraktive Designobjekte darstellen, die so bereits für sich ansprechen und im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Rahmen für Fotos bilden. Dies beweist einmal mehr das französische Unternehmen Parrot mit dem DIA, der in Zusammenarbeit mit NoDesign entwickelt wurde.
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Von Michael Holzinger (mh) 24.01.2011 |
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Das neueste Produkt trägt die Bezeichnung DIA Parrot by NoDesign, wurde also in Zusammenarbeit mit der Agentur NoDesign und deren Gründer Jean-Louis Frechin entwickelt.
Die Grundintension war, Fotos, zigfach geknipst und auf der Festplatte „vergessen“, einen möglichst edlen Rahmen zu verleihen, sodass man seine Schätze gerne präsentiert. Der digitale Bilderrahmen sollte sich zudem nahtlos in jedes Wohnambiente integrieren lassen und bereits für sich allein ein interessantes Objekt darstellen. Denn schließlich wird ein derartiges Gerät an gut sichtbarer Stelle platziert. Gleichzeitig soll der Bilderrahmen aber nicht von den eigentlichen Fotos ablenken, sondern diese in den Mittelpunkt stellen.
„Heutzutage ähneln sich Bilderrahmen sehr. Daher mussten mein Partner Uros Petrevski und ich eine andere Form des Rahmens finden, ohne dem Prinzip des „Andersseins, um anders zu sein“ zu verfallen, Wir begannen, mit Diafilmen zu arbeiten, Bildschirme auseinanderzunehmen, mit Licht und Transparenz zu spielen“, erklärt Jean-Louis Frechin den Ansatz zu diesem neuen Produkt. „Der Bilderrahmen DIA entstand aus der Idee heraus, dass es unmöglich ist, ein gedrucktes Foto auf einem Bilderrahmen zu zeigen, Daher ist unser Rahmen vergleichbar mit einem Diafilm - mit seinen Eigenschaften hinsichtlich Transparenz, Licht und Format eines professionellen Ektachrome.“
So präsentiert sich der DIA Parrot by NoDesign als ein sehr schlichtes, weißes Rechteck mit berührungsempfindlichen Knöpfen und einer Rollkugel, mit der man durch das Menü des Rahmens steuern kann. Das Display weist eine Bilddiagonale von 10,4 Zoll auf und scheint keine Verbindung zum Rahmen zu haben, so die Designer. Vielmehr wirkt der Rahmen transparent und lichtdurchflutet, sodass das Fotos wie in einer Lichtbox erscheint.
Neben den Design-Aspekten wurde nach Herstellerangaben auch viel Wert auf eine möglichst einfache Bedienung und vor allem umfangreiche Konnektivitätsmöglichkeiten gelegt. So verfügt der digitale Bilderrahmen von Parrot nicht nur über eine USB-Schnittstelle und einen SD-Card Slot, sondern zudem auch über ein integriertes WiFi-Modul und Bluetooth. Somit können Fotos direkt über Bluetooth vom Handy auf den Bilderrahmen übertragen werden, auch über WiFi können Fotos auf den DIA gesendet werden. Etwa unmittelbar von einem Apple iPhone über die kostenlose Applikation Mover Lite von Infinite Labs. Auch PCs können unmittelbar auf den digitalen Bilderrahmen zugreifen und der Speicher des digitalen Bilderrahmens kann entweder über USB-Sticks oder SD-Cards jederzeit erweitert werden.
Als Betriebssystem setzt der französische Hersteller zudem auf Google Android, sodass zahlreiche zusätzliche Funktionen zur Verfügung stehen. So ist nicht nur der unmittelbare Zugriff auf Emails mittels POP3 und IMAP möglich, sodass Fotos einfach über diesen Weg an den DIA Parrot by NoDesign gesendet werden können. Auch die Anbindung zu Plattformen wie Picasa und FlickR wird dadurch unterstützt.
Darüber hinaus unterstützt der neue digitale Bilderrahmen Funktionen wie etwa Holidays 2.0, die Bilder anhand einer „Reiseroute“ mit Hilfe von Google Maps und Geotag-Funktionen eines Android-Handys oder Apple iPhones zusammenstellt. Auch die Applikation FrameChannel ist beachtenswert, denn mit ihr lassen sich Informationen wie Wetterbericht, News aller Art, RSS-Feeds und selbst Facebook-Nachrichten auf dem digitalen Bilderrahmen anzeigen.
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