Für viele ist ein typisches Heimkino-Setup keine wirkliche Option fürs Wohnzimmer, da dies natürlich bedeutet, dass eine Menge Lautsprecherboxen zum Einsatz kommen. Es sind also Lösungen gefragt, die mit wenigen, oder zumindest sehr kleinen Boxen auskommen. Ein derartiges Set zu einem sehr günstigen Preis steht nun mit dem Klipsch Quintet IV zur Verfügung, dass erweitert mit dem Subwoofer Sub-10 HG, ein vollwertiges Surround-System darstellt.
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Von Michael Holzinger (mh) 02.12.2009 |
Das gesamte Set präsentiert sich im edlen Schwarz, wobei die in diesem Paket enthaltenen vier Satelliten und der Center mit einer Semi-Gloss Oberfläche versehen sind und somit überaus schick aussehen. Damit passen sie perfekt in jedes Wohnambiente.
Dafür sorgen auch die überaus kompakten Abmessungen. So sind die vier Satelliten nicht größer als 127 x 211 x 160 mm, und zwar bereits inklusive im Lieferumfang enthaltenem Standfuss. Auch dieser präsentiert sich sehr elegant, mit leicht geschwungenen Linien, sodass er perfekt zum Design der Speaker passt.
Der Center des Systems ist natürlich ein wenig größer ausgefallen. Mit einer Breite von 305 mm sowie einer Höhe von 127 mm und einer Tiefe von 152 mm ist aber auch er sehr kompakt und sollte daher problemlos unter bzw. über dem Fernseher platziert werden können.
Trotz dieser sehr kompakten Abmessungen präsentieren sich diese kleinen Speaker mit einem vergleichsweise hohen Gewicht von 1,6 kg bzw. 2,5 kg beim Center. Man merkt also schon allein daran, dass Klipsch hier nicht am falschen Fleck sparte und dem System ressonanzoptimierte, sehr solide Gehäuse verpasste.
Die kleinen Satelliten sind als Zwei-Weg Bassreflex-System ausgelegt und weisen einen Tieftonlautsprecher mit 89 mm Durchmesser und Karbon-Graphit-verstärkter Polypropylen-Membrane auf. Der 19 mm Hochtöner ist mit einer Aluminium-Kalotte mit einem neuen XT Micro-Tractrix-Horn ausgestattet. Das bedeutet, selbst bei diesem kleinen System muss man nicht auf den typischen Klipsch-Sound verzichten.
Der Frequenzgang der Quintet Satelliten IV wird vom Hersteller mit 120 Hz bis 23 kHz angegeben, wobei die Übernahmefrequenz bei 3.700 Hz liegt. Die Speaker sind mit einer Impedanz von 8 Ohm für Verstärker mit einer Nennleistung von 50 Watt ausgelegt und können Spitzen bis zu 200 Watt „wegstecken“. Erstaunlich ist der hohe Wirkungsgrad von 91 dB.
Ähnlich präsentieren sich die Leistungsdaten des Klipsch Quintet IV Center. Auch hier kommt ein 19 mm Hochtöner mit Aluminium-Kalotte und neuem XT Micro-Tractric-Horn zum Einsatz, der allerdings von zwei Tieftonlautsprechern mit 89 mm Karbon-Graphit-verstärkter Polypropylen-Membrane unterstützt wird. Für diesen ebenfalls als Zwei-Wege Bassreflex-System ausgelegten Center-Speaker gibt der Hersteller einen Frequenzgang von 125 Hz bis 23 kHz an, wobei die Übernahmefrequenz hier bei 3.100 Hz liegt. Mit einer Impedanz von 8 Ohm weist der Center eine Belastbarkeit von 75 Watt mit Spitzen bis zu 300 Watt auf. Der Wirkungsgrad wird von Klipsch mit 94 dB angegeben.
Sowohl am Center als auch auf den Satelliten stehen sehr solide wirkende Lautsprecheranschlüsse zur Verfügung, die durchaus auch Kabel mit größerem Querschnitt aufnehmen können und ihnen festen Halt bieten.
Das Klipsch Quintet IV Sourround-Set wird in den tiefen Lagen von einem Klipsch Sub-10 HG unterstützt, der mit Abmessungen von 43,2 x 35,6 x 47,9 cm und einem Gewicht von 16,8 kg schon deutlich massiver ausgefallen ist, allerdings problemlos irgendwo im Raum platziert werden kann. Auch dieser Subwoofer präsentiert sich natürlich in dezentem, aber schicken Schwarz, wobei in der HG-Version, sprich High Gloss, die schwarz glänzenden Standfüsse sowie das ebenfalls glänzende Klipsch-Logo nette optische Akzente setzen, sodass man den Subwoofer nicht unbedingt verstecken muss.
Hierbei handelt es sich natürlich um einen aktiven Subwoofer, dessen integrierter BASH Digitalverstärker stolze 200 Watt liefert. Diese treiben eine 10 Zoll Membrane, die aus einem glasfaserverstärkten Verbundstoff gefertigt ist, und die diesem als Down-Firing Woofer auslegten Sub ermöglicht, einen maximalen Schallpegel von bis zu 115 dB zu erzielen. Um es auf den Punkt zu bringen: dieser Subwoofer kann es ganz gewaltig krachen lassen!
Der Klipsch Sub 10 HG bietet als Eingänge zwei Chinch-Pärchen für Signale mit Line-Pegel sowie zwei Hochpegel-Lautsprecherterminals, die natürlich auch als Ausgänge zum durchschleifen des Signals zur Verfügung stehen. Um die Wiedergabe des Subwoofer optimal anpassen zu können steht nicht nur ein Lautstärkeregler sondern auch ein regelbarer Lowpass-Filter sowie eine Kontrolle der Phase zur Verfügung. Der Subwoofer geht übrigens automatisch in den Standby-Modus, sobald einige Zeit keine Signale anliegen.
Auf Grund der hohen Wirkungsgrade der Satelliten und des Centers gibt es sich zudem bereits mit eher nicht so leistungsstarken AV-Receivern zufrieden und kann bereits hier das volle Potential zu Geltung bringen.
Bedenkt man zudem den überaus günstigen Preis, so wird man wohl kein vergleichbares System am Markt finden. Der österreichische Vertrieb Audio Tuning Vertriebs GmbH bietet das Klipsch Quintet IV System plus Klipsch Sub-10 HG derzeit zum Setpreis von lediglich € 599,- an. Ein Angebot, das bei der gebotenen Qualität einem Schnäppchen gleicht.
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