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Konzert-Tipp - Gianmaria Testa in St. Pölten und Graz

Seine Lieder sind eindringlich, packend und überaus emotional, dafür sorgt nicht zuletzt eine überaus markante Stimme, Musik, die mit verschiedensten Stilen spielt und in geradezu bravourös in kleiner Besetzung vorgetragen wird - Gianmaria Testa. An zwei Abenden, einmal in St. Pölten, einmal in Graz, kann man den italienischen Barden live erleben.

Von Michael Holzinger (mh)
21.02.2013

Gekonnt kombiniert Gianmaria Testa seit Jahr und Tag Elemente des Jazz mit Klängen des Habanera bis hin zum Walzer, setzt auf ein virtuoses Gitarrenspiel und kann sich dabei auf eine Stimme verlassen, deren Klang allein schon Geschichten erzählt, ohne die Worte selbst zu verstehen. Wer sich allerdings auch darauf einlässt, dem eröffnet sich ein überaus breiter Horizont, wenngleich viele der Werke des italienischen Künstlers sich vor allem um ganz intime Begebenheiten, und somit eigentlich eine recht überschaubare Welt drehen.

Dies gilt nicht zuletzt für das aktuelle Album des Künstlers „Vitamia“, wie der Name bereits unschwer erkennen lässt. Darin lässt er sein Leben Revue passieren, ein Leben, eingeteilt in 18.000 Tagen, denn damit folgte er dem Rat eines Freundes, der meinte, dass die Betrachtung des Lebens in gänzlich anderer Perspektive erscheint, wenn man dieses nicht in Jahren, sondern eben in Tagen misst.

Das Ergebnis dieser immerhin schon 50 Jahre ist wohl das eindrucksvollste Album aus der Feder von Gianmaria Testa, der diese Songs einmal mehr auch an zwei Abenden in Österreich präsentiert.

Zunächst am 22. Februar 2013 ab 19:30 in St. Pölten, und zwar im Festspielhaus. Tags drauf gastiert Testa, ebenfalls ab 19:30 im Orpheum in Graz. Diesmal begleiten ihn wieder drei nicht minder geniale Musiker, und zwar Giancarlo Bianchetti an der Gitarre, Nicola Negrini am E-Bass sowie Philippe Garcia am Schlagzeug.

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