Es ist nicht mehr als ein kleines Kästchen, dessen Größe in etwa jener einer Videokassette entspricht. Aber davon sollte man sich nicht in die Irre führen lassen. Der Logitech Squeezebox Receiver hat einiges zu bieten. Dazu erhält der Käufer bei diesem Set den Squeezebox Controller, eine Fernbedienung, die eine sehr komfortable Steuerung der Wiedergabe erlaubt.
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Von Michael Holzinger (mh) 10.04.2009 |
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Gleich zu Beginn sei gesagt, dass sowohl der Logitech Squeezebox Receiver (€ 129,-) als auch die Fernbedienung, der Logitech Squeezebox Controller (€ 229,-), vom Hersteller auch einzeln angeboten werden. Da Logitechs Squeezebox-Serie eine Reihe an verschiedenen Devices umfasst, und alle Geräte Teil einer umfangreichen Streaming-Lösung sein können, erscheint dies auch sehr sinnvoll. Mit dem hier beschriebenen Set erhält man aber eine gute Basislösung, um Musik von einem PC zur HiFi-Anlage zu übertragen, und dabei die Wiedergabe sehr komfortabel steuern zu können.
Auffallend ist, dass der Squeezebox Receiver, wie bereits erwähnt, überaus kompakt ausgefallen ist. Das Gerät ist nicht mehr als ein kleines, dezentes, aus schwarzem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Die Fernbedienung, der Logitech Squeezebox Controller, ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt, relativ leicht und liegt gut in der Hand.
Der zweite Punkt, der für Logitechs Squeezebox Lösungen im Allgemeinen, und somit auch für dieses Set spricht, ist die überaus einfache Installation und die wirklich komfortabel gelöste Bedienung. Hier muss man nicht lange Handbücher studieren, um z. B. die richtigen Einstellungen für die Netzwerkkonfiguration herauszufinden. Ein Blick in die Schnellstart-Anleitung reicht, und man weiß, wo‘s langgeht. Binnen weniger Minuten ist das ganze System dann auch schon fertig eingerichtet und man kann loslegen.
Auf der Frontseite des Logitech Squeezebox Receivers findet man, abgesehen von einem einzigen Taster, keinerlei Bedienelemente. Dafür gibt‘s an der Rückseite alle erforderlichen Anschlüsse. Neben einem analogen Audioausgang, dem hochwertige 24 Bit DA-Wandler von Wolfson vorgeschaltet sind, stehen hier zwei digitale Schnittstellen in Form eines optischen TOS-Link sowie einer koaxialen S/PDIF-Schnittstelle zur Verfügung. Natürlich besteht zwar die Möglichkeit, den Receiver mittels Ethernet-Kabel über die RJ-45 Schnittstelle ins Netz zu integrieren, praktischer aber ist es, das Gerät mittels Wireless LAN nach IEEE 802.11 b/g ins Netz einzubinden. Ein Anschluss für das externe Netzteil ist natürlich auch noch da, das war‘s aber auch schon.
Der Receiver muss einfach nur an die HiFi-Anlage angeschlossen, danach aber nicht mehr angegriffen werden. Denn alle weiteren Schritte erledigt man ab nun über den Squeezebox Controller.
Dabei handelt es sich um eine hochwertig verarbeitete, ebenfalls in Schwarz gefertigte Fernbedienung mit großem hintergrundbeleuchteten Farbdisplay, einigen Funktionstasten sowie einem Tastenrad. Im Gegensatz zu anderen Fernbedienungen muss hier aber kein Sichtkontakt zwischen Controller und Receiver bestehen. Denn der Squeezebox Controller arbeitet nicht wie eine normale Fernbedienung mit Infrarot. Vielmehr handelt es sich bei diesem Controller um ein Netzwerk-Device, das ebenfalls ins WLAN eingebunden wird.
Dies erfolgt, so wie alle weiteren fürs Setup notwendigen Schritte, mittels eines sehr einfach zu handhabenden Assistenten direkt über den Controller.
Für die Installation wird also zunächst der Controller selbst ins Netz integriert, danach wird der Receiver eingebunden. Wie bereits angemerkt, dürfen natürlich auch mehr als der im Lieferumfang enthaltene Receiver, oder aber Logitechs Squeezebox Classic oder Squeezebox Boom sowie der Transporter ins Netzwerk integriert werden.
Der Controller selbst kann übrigens auch als vollwertiges Device angesehen werden, da er einen Kopfhörerausgang aufweist. Somit könnte man also zumindest theoretisch allein damit schon Musik genießen. Allerdings wurde diese durchaus praktische Funktion leider noch nicht von den Entwicklern freigeschalten.
Der Controller wird übrigens durch einen LiIo-Akku mit Strom versorgt. Um diesen wieder aufzuladen, liegt dem Set eine schmucke Ladestation bei, die man z. B. einfach neben der HiFi-Anlage platziert, um den Controller im Fall der Fälle einfach auf die Schnelle wieder aufzuladen.
Man hat mehrere Möglichkeiten, mit dem Logitech Squeezebox Duet-Set Musik zu genießen. Im einfachsten Fall muss man nicht mehr tun, als das Set ins heimische WLAN zu integrieren und einen Zugang zum Web herstellen. Dann kann man schon über das sogenannte SqueezeNetwork von Logitech auf Internet-Radiostationen zugreifen oder Musikdienste wie last.fm, MP3Tunes usw. nutzen.
Installiert man aber die im Lieferumfang enthaltene Software SqueezeCenter für Microsoft Windows Vista oder XP, Apple MacOS X oder sogar Linux, so kann man auch auf all die Audiofiles zugreifen, die auf der Festplatte des heimischen Rechners lagern. Natürlich kann man die Musikdaten auch von einer NAS-Lösung beziehen, sofern diese die entsprechenden Dienste über Software-Plug Ins von Slim Devices unterstützt.
Der Logitech Squeezebox Receiver kann neben MP3, AAC, WMA, Ogg Vorbis, FLAC, Apple Lossless, WMA Lossless auch WAV-Dateien abspielen. Aber Achtung: Files, die mit einem DRM versehen sind, werden leider nicht abgespielt.
Der Squeezebox Controller bildet auf dem Farddisplay nicht nur Textinformationen zu den abgespielten Titel dar, er zeigt auch Album-Artwork an. Man stöbert also hier durch die eigene Mediathek, so als würde man vor seinem CD-Regal stehen. Die Tasten für die Wiedergabesteuerung sind zudem allesamt an der richtigen Stelle platziert, sodass es wirklich Spass macht, seine Musiksammlung auf diese Weise zu durchforsten.
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Logitech Squeezebox Boom Eine Komplettlösung für Audiostreaming und Internet-Radio stellt die Squeezebox Boom von Logitech dar. |
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Logitech Squeezebox Classic Einfach zu handhaben, sehr flexibel, kompakt und daher überall einsetzbar, so präsentiert sich Logitechs Streaming-Client Squeezebox Classic. |
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Logitechs Streaming-Lösungen Mit Slim Devices übernahm Logitech 2006 einen Spezialisten für Audio-Streaming-Lösungen und bietet nun zahlreiche Lösungen an. |
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