Musical Fidelity M1 SDAC - Preamp, Kopfhörer-Verstärker, D/A- und A/D-Wandler in kompakter Form

Musical Fidelity M1 SDAC - Preamp, Kopfhörer-Verstärker, D/A- und A/D-Wandler in kompakter Form

Die so genannte M1-Reihe der englischen HiFi-Schmiede Musical Fidelity bekommt einmal mehr Nachwuchs, und zwar durch ein immens vielseitiges Produkt, den Musical Fidelity M1 SDAC. Dieser vereint einen Vorverstärker, einen Kopfhörer-Verstärker, einen D/A-Wandler als auch A/D-Wandler in sich und kann zudem Musik von mobilen Devices über ein integriertes Bluetooth Modul streamen, inklusive Unterstützung von apt-X.

Von Michael Holzinger (mh)
07.02.2013
Mit der so genannten M1-Reihe bietet die englische HiFi-Schmiede Musical Fidelity eine überaus spannende Modellpalette an, die den Aufbau einer recht kompakten, aber dennoch anspruchsvollen HiFi-Kette erlaubt. Ebenso eignen sich diese Lösungen aber dazu, um spezielle Aufgaben im Verbund mit Geräten anderer Modellreihen der Engländer zu übernehmen, denn sie passen nicht nur optisch perfekt zur Musical Fidelity M3 sowie Musical Fidelity M6 bis hin zur Musical Fidelity M8-Reihe, weisen aber nur die halbe Breite auf.

So findet man in der M1-Reihe von Musical Fidelity etwa den Kopfhörer-Verstärker Musical Fidelity M1HPA, die Phono-Vorstufe Musical Fidelity M1ViNL, den D/A-Wandler Musical Fidelity M1DAC, das Audio CD-Laufwerk M1CDT sowie den Leistungsverstärker M1PWR. Die vielseitigste Lösung der Musical Fidelity M1-Reihe stellte der Streaming-Client samt integriertem D/A-Wandler und Vorstufe Musical Fidelity M1CLiC dar. Nun folgt mit dem neuesten Spross der Familie ein weiterer wahrer Alleskönner, der Musical Fidelity M1 SDAC.

Abgesehen vom besagten Musical Fidelity M1CliC, der mehrere Aufgaben vereint, handelt es sich bei allen anderen bisher verfügbaren Lösungen der M1-Reihe um Spezialisten für einen streng umgrenzten Aufgabenbereich. Nicht so beim neuen Musical Fidelity M1 SDAC, dieser vereint nicht nur eine Vorstufe, einen D/A-Wandler, ja sogar einen A/D-Wandler und einen Kopfhörer-Verstärker in einem Gerät, diese Lösung ist zudem mit einem integrierten Bluetooth-Modul ausgestattet, die apt-X unterstützt und somit das Streamen von Musik etwa direkt von Smartphones und Tablets erlaubt.

So stehen am neuen Musical Fidelity M1 SDAC zunächst zwei koaxiale S/PDIF-Schnittstellen sowie ein optischer TOS-Link als digitale Eingänge zur Verfügung. Auch ein AES/ EBU findet sich an der Rückseite, und natürlich darf ein USB-Port für den direkten Anschluss eines PCs oder Macs nicht fehlen. Es versteht sich längst als Selbstverständlichkeit, dass dieser USB-Anschluss im so genannten asynchronen Modus arbeitet und damit die Kontrolle über die Signalübertragung nicht dem PC bzw. Mac überlässt. Hierbei setzt Musical Fidelity auf das gleiche USB-Interface, wie im Musical Fidelity V-LINK192 der Musical Fidelity V-Serie. Abgesehen von der optischen Digital-Schnittstelle, die lediglich 24 Bit und 96 kHz verarbeitet, unterstützen alle digitalen Schnittstellen des Musical Fidelity M1 SDAC natürlich Signale mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 192 kHz, wobei die Signalverarbeitung insgesamt stets durch Upsampling mit 24 Bit und 192 kHz erfolgt.

Desweiteren wartet der Musical Fidelity M1 SDAC mit zwei analogen Eingängen in Form von Cinchbuchsen-Pärchen auf, wobei deren Signale mit Hilfe eines A/D-Wandlers ebenfalls in die digitale Welt übergeführt, und somit ebenso wie alle anderen Quellen über die zwei digitalen Ausgänge, ein koaxialer S/PDIF sowie ein optischer TOS-Link, ausgegeben werden.

Direkt an der Front steht bei diesem Gerät nicht nur ein zentral angeordnetes Display sowie ein Drehgeber zur Verfügung, sondern auch ein 6,3 mm Stereo Klinkenanschluss, hinter dem sich der integrierte Kopfhörer-Verstärker verbirgt. Dieser soll in der Lage sein, selbst anspruchsvollste Kopfhörer mühelos anzutreiben und eine Ausgangsleistung von immerhin 2 Watt aufzubringen.

Als weitere Besonderheit verfügt der Musical Fidelity M1 SDAC über ein integriertes Bluetooth-Modul, das dem Standard 2.1 entspricht und neben A2DP auch den Codec apt-X unterstützt. Damit ist es möglich, Audio-Daten ohne verlustbehaftete Datenreduktion in „CD-Qualität“ zu übertragen. Audio-Daten werden gar mit bis zu 24 Bit und 48 kHz gestreamt, sofern auch das Quellgerät, sei es nun ein Smartphone, Tablet oder etwa ein Notebook, ebenfalls apt-X unterstützt. Die Entwickler der englischen HiFi-Schmiede setzen hierbei auf das gleiche Bluetooth-Modul, das bereits beim eben erst vor kurzem vorgestellten D/A-Wandler der M6-Reihe, dem Musical Fidelity M6-DAC eingesetzt wird. Musical Fidelity verspricht somit auch hier, dass die Signale direkt am I2S-Port des Bluetooth-Moduls abgegriffen, und danach auf 24 Bit und 192 kHz hochgerechnet werden, sodass selbst über Bluetooth eine erstaunlich gute Qualität erzielt wird.

Der neue Musical Fidelity M1 SDAC wird in Kürze wohl auch hierzulande erhältlich sein. Nach derzeit vorliegenden Informationen kann man damit rechnen, dass diese überaus vielseitige Lösung der kompakten Musical Fidelity M1-Reihe Anfang März 2013 im Fachhandel zu finden sein wird. Bislang liegt uns leider noch kein empfohlener Verkaufspreis des Vertriebs Audio Tuning Vertriebs GmbH vor. In England wird der Musical Fidelity M1 SDAC mit einem Verkaufspreis von £ 799,- ausgewiesen.


Keywords: Musical Fidelity, Audio Tuning Vertriebs GmbH, M1-Serie, DAC, D/A-Wandler, A/D-Wandler, audiophil, 24 Bit, 192 kHz, 96 kHz, Bluetooth, apt-X, Streaming, USB, S/PDIF, TOS-Link, AES/EBU, Kopfhörer, Kopfhörer-Verstärker, Preamp, Vorverstärker
Musical Fidelity M1 LPS - Neue Phono-Vorstufe der Musical Fidelity M1-Series Musical Fidelity M1 LPS - Neue Phono-Vorstufe der Musical Fidelity M1-Series
Als Erweiterung der so genannten M1-Series bietet Musical Fidelity mit dem neuen Musical Fidelity M1 LPS nunmehr bereits die zweite Phono-Vorstufe in dieser Serie an.


Wir haben für Musical Fidelity M1 SDAC - Preamp, Kopfhörer-Verstärker, D/A- und A/D-Wandler in kompakter Form noch keine Kommentare. Sein Sie der Erste, der einen Kommentar schreibt.