High End 2011: Accustic Arts wird in München erstmals das neue Familien-Mitglied der ES-Serie präsentieren, den Streamer ES. Damit erhält der Stereo-Vollverstärker Power ES einen weiteren sehr interessanten Spielpartner, denn bereits der CD-Player Acusstic Arts Player ES glänzt mit modernsten Ausstattungsmerkmalen, auf die natürlich auch der neue Streamer ES baut.
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Von Michael Holzinger (mh) 15.05.2011 |
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Mit dem neuesten Familienmitglied Streamer ES ist die gesamte ES-Serie von Accustic Arts also perfekt auf die neuen Anforderungen einer vernetzten HiFi-Welt ausgelegt. Somit wird das schwäbische Unternehmen Accustic Arts einmal mehr seinem Ruf als moderner, aber dennoch traditionellen Werten der HiFi-Welt verpflichteter Hersteller gerecht.
Nach Angaben von Accustic Arts ist der neue Streamer ES ein umfangreich ausgestatteter Streaming-Client, der nicht nur als so genannter UPnP Media-Player eingesetzt werden kann, sondern gleichzeitig auch auf Online-Angebote wie Internet-Radio zugreifen kann und über eine USB-Schnittstelle auch Daten von entsprechenden Speichermedien sowie angeschlossene mobile Audio-Player wiedergibt. Als Basis diente auch hier, wie bereits bei der Pro-Ject Audio Systems Stream Box SE sowie dem Musical Fidelity M1 Clic die Referenz-Plattform des Wiener Technologie-Unternehmens Stream Unlimited als Basis für den neuen Streamer ES von Accustic Arts. Accustic Arts hat hier also absolut nichts dem Zufall überlassen, sondern ebenfalls gleich von Beginn an konsequent auf das derzeit wohl beste System am Markt gesetzt.
Das Gerät wird sich im typischen, äußerst eleganten und ansprechendem Design der übrigen Geräte der Accustic Arts ES-Serie präsentieren. Allerdings wird hier ein mit 3,5 Zoll äußerst großzügig bemessenes farbiges TFT-Display die Front des Geräts zieren. Damit ist sicher gestellt, dass man selbst in umfangreichen Mediatheken stets den Überblick bewahrt und komfortabel im Datenbestand stöbern kann. Auch die Anzeige von Titel-Informationen bis hin zu Cover-Artwork ist damit natürlich möglich.
Das Gerät ist nach Angaben von Accustic Arts konsequent auf die Ansprüche ambitionierter Musikliebhaber ausgerichtet. Somit versteht es sich natürlich nicht nur auf die Wiedergabe von verlustbehafteten Datenformaten wie etwa MP3 und allen anderen Formaten, die im IT-Umfeld üblich sind, sondern vor allem auf das immer populärere Format FLAC, das sich in audiophilen Kreisen längst als neuer Standard etabliert hat. Dementsprechend ist auch bei der üblichen CD-Auflösung von 16 Bit und 44,1 kHz das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Accustic Arts Streamer ES kann Daten bis zu einer Auflösung von 24 Bit und 192 kHz abspielen. Ein weiteres wesentliches Ausstattungsmerkmal ist das so genannte Gappless Playback, also die unterbrechungsfreie Wiedergabe von Konzept- und Live-Alben.
Auch wenn Accustic Arts bislang keinerlei Details über die Signalverarbeitung preis gibt, so kann man wohl davon ausgehen, dass sich die Entwicklungsingenieure der deutschen HiFi-Schmiede an den Ausstattungsmerkmalen des bereits angesprochenen Accustic Arts Player ES orientierten, da dieser ja in etwa die gleichen Merkmale aufweist.
Die Daten können entweder direkt von einem über USB angeschlossenen Speicher-Stick oder Festplatte, oder natürlich aus dem Netzwerk stammen. Hier agiert der Accustic Arts Streamer ES als UPnP-kompatibler Streaming-Client, der entsprechende NAS-Lösungen, aber auch PCs oder Macs mit entsprechender Software als Daten-Server akzeptiert.
Will man auf das breite Angebot an Internet-Radiostationen zugreifen, so unterstützt der Dienst vTuner die Auswahl.
Die Bedienung kann einerseits direkt am Gerät, mit der im Lieferumfang enthaltenen Infrarot-Fernbedienung, oder aber mit netzwerkfähigen Smartphones erfolgen. Da der Streamer ES von Accustic Arts auf das Protokoll UPnP setzt, stehen sowohl für Smartphones und Tablets auf der Basis von Google Android als auch Apple iOS und somit Apple iPhone und iPad zahllose entsprechende Apps zur Verfügung. Mitunter sogar kostenlos.
Die Integration ins Netzwerk erfolgt übrigens entweder mittels klassischer Netzwerk-Schnittstelle oder über ein integrierter WiFi Modul.
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