Samsung entwickelt ultra-dünne Displays ohne sichtbaren Rand
CES 2012: :Der Trend ist klar: Fernseher weisen eine großzügige Bilddiagonale, gleichzeitig aber auch eine sehr geringe Bautiefe auf. Nur so wirken Displays nicht dominant, sondern lassen sich - auch mit großer Bilddiagonale - problemlos und harmonisch in die Wohnlandschaft integrieren.
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Von Michael Holzinger (mh) 05.01.2012
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So haben sich in den letzten Monaten Geräte mit einer Bilddiagonale zwischen rund 42 und 55 Zoll als Standard durchgesetzt, Ausreißer nach oben bildeten eher die Ausnahme. Das lange Wettrennen der Hersteller nach dem größten Fernseher legte zumindest eine Pause ein. Nun aber könnte es wieder entfacht werden, denn neue Technologien erlauben in den nächsten Jahren völlig neue Dimensionen und Formfaktoren bei TV-Geräten.
Erste Ankündigungen führender Hersteller deuten diese Entwicklung bereits an. Aber diesmal geht es nicht nur um das „größer“, sondern gleichzeitig auch dünner.
Bereits im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas als auch der Internationalen Funkausstellung in Berlin im vergangenen Jahr kündigten zahlreiche Hersteller Fernsehgeräte an, die zwar eine beachtliche Bilddiagonale aufwiesen, gleichzeitig aber nur wenige Millimeter dünn waren und nahezu randlos, also fast keinen sichtbaren Rahmen rund um das eigentliche Display aufwiesen. Doch das dürfte alles nur der Anfang gewesen sein.
So kündigte LG bereits im Vorfeld der CES 2012 den bislang größten OLED-Fernseher mit einer Bilddiagonale von 55 Zoll an, der eine Tiefe von lediglich 4 mm aufweisen soll und nahezu keinen sichtbaren Rand rund um das Display mehr aufweist.
Langfristig wird sich wohl kein Hersteller dieser Entwicklung entziehen können und sehr flache Geräte anbieten, die über nahezu keinen, oder gar überhaupt keinen sichtbaren Rahmen mehr aufweisen und somit - überspitzt formuliert - wie ein großflächiges Poster an der Wand erscheinen.
Dies bedingt aber auch, dass Fernseher künftig wohl völlig anders aufgebaut sein werden. Es ist davon auszugehen, dass die Elektronik separiert wird, aus dem Gerät also herausgenommen und in einem eigenen Gehäuse untergebracht wird. Was übrig bleibt ist also nicht mehr als ein Panel, das wohl zunehmend über drahtlose Technologien mit Signalen einer separaten „Tuner-Box“ versorgt wird. Auch an diesen Technologien arbeiten alle Hersteller bereits seit Jahr und Tag und erste Lösungen sind bereits am Markt erhältlich.
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