Zu Besuch bei... Accustic Arts

Ein Unternehmen, dessen Leitspruch High-end handmade in Germany ist, das höchste Präzision als oberstes Gebot anführt, und eine derart ausgeprägte Leidenschaft für Musik aufweist, dass ein professionelles Tonstudio, in dem laufend eigene Produktionen stattfinden, direkt im Firmengebäude untergebracht hat, residiert in Form von SAE Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG in Lauffen am Neckar.

Von Michael Holzinger (mh)
17.12.2012

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Lauffen am Neckar ist eine kleine Gemeinde im deutschen Bundesland Baden Württemberg, in unmittelbarer Nähe von Heilbronn, und weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt für feinste Weine, vor allem dem sogenannten Schwarzriesling. Demzufolge sind die sanften Hügel rund um die Ortschaft großteils mit Weinreben überzogen. Abgesehen von den landschaftlichen Schönheiten sorgen zudem Spuren einer langen Geschichte, beginnend in der frühen Bronze-Zeit, über Kelten bis hin zu den Römern, dem Mittelalter, dem dreißigjährigen Krieg, den Napoleonischen Kriegen usw. dafür, dass sich ein Besuch dieser Stadt in derart zentraler Lage der europäischen Geschichte immer lohnt.

Wer sich jedoch auch ein wenig mit dem wirtschaftlichen Umfeld sowie der Industrie in der Region auseinandersetzt, der wird über kurz oder lang über den Namen Schunk stolpern, und zwar über die sogenannte Schunk GmbH & Co KG. Ein Unternehmen, dessen Schwerpunkt auf Automatisationslösungen liegt, und das sogar als weltweiter Marktführer in der sogenannten Spanntechnik gilt. Mit beachtlichen 23 Tochtergesellschaften weltweit und immerhin 1.800 Mitarbeitern muss man also längst von einem Konzern sprechen, der aber nach wie vor seinen Firmensitz in der geradezu kleinen Gemeinde Lauffen am Neckar beibehielt.

Man sollte also davon ausgehen können, dass dieser Konzern reichlich Betätigungsfelder für die Familie Schunk bieten würde. Dennoch sahen zwei ihre Zukunft nicht im Umfeld dieses Unternehmens, sondern verfolgten gänzlich eigene Wege.

Martin und Steffen Schunk durchliefen zwar jeweils eine durchaus zu ihrem familiären Umfeld geradezu perfekt passende Ausbildung, schlugen dann aber gemeinsam einen völlig anderen Weg ein, der zumindest auf den ersten Blick rein gar nichts mit dem Konzern ihrer Familie zu tun hat.

Schon früh entdeckten die beiden ihre Leidenschaft für Musik. Es war aber weniger der Part vor dem Mikrofon, der die beiden begeisterte, sondern vielmehr all das, was im Hintergrund dafür nötig ist, um Musik in perfekter Art und Weise aufzunehmen. Ein eigenes Tonstudio war die logische Konsequenz, wobei den beiden durchaus sehr praktisch veranlagten Brüdern sehr rasch klar war, dass dies allein wohl nicht dazu geeignet war, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Zumal man immer mehr dazu überging, sich nicht allein den Aufnahmen zu widmen, sondern vielmehr entsprechende Studio-Technik zu entwickeln. Doch auch hier war rasch klar, dass die Akribie, mit denen die Brüder an die Sache herangingen, wohl auf Dauer in einem inzwischen immer mehr von einem geradezu beinharten Preiskampf getriebenen Umfeld ebenfalls nicht konkurrenzfähig wäre, und mit weniger wollte man sich schon damals nicht zufrieden geben.

Allerdings sorgten diverse Kontakte dafür, dass sehr bald ein geradezu perfekt für die hohen Ambitionen der Brüder geeignetes Umfeld gefunden wurde, und zwar jenes der ambitionierten HiFi-Lösungen.

So wurde im Jahr 1996 in Lauffen am Neckar das Unternehmen SAE, oder Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG, gegründet. Bereits ein Jahr später konnte man erste Lösungen präsentieren, wobei man für die Produkte selbst mit Accustic Arts einen separaten, für die dahinter stehende Philosophie wohl perfekten Namen auserkor. Ein reines Kunstwort, das aber viel von dem verrät, was Martin und Steffen Schunk mit ihrem Unternehmen und Produkten verfolgen.

So steht Accustic Arts als Abkürzung für Accurate acoustic Arts, und somit für nichts anderes als richtige Klangkunst. Und dies sei das oberste Ziel, so die Unternehmensgründer im Gespräch mit sempre-audio.at. Es ist nicht zuletzt die langjährige Erfahrung, die man im Umfeld der professionellen Musikproduktion gewinnen konnte, die man für die Entwicklung und Produktion von auf höchste Klangtreue hin optimierte HiFi-Lösungen nutzen kann. Und es ist die Leidenschaft für die Musik selbst, die der eigentliche Antrieb dafür ist, derartige Lösungen zu entwickeln.

Immerhin acht Jahre konnten Martin und Steffen Schunk in der professionellen Musikproduktion Erfahrungen sammeln, wobei man sich schwerpunktmässig mit der Beschallung von Tonstudios beschäftigte. Dementsprechend stand als erstes Produkt ein sogenannter Nahfeld-Monitor im Mittelpunkt, der die ganz speziellen akustischen Anforderungen eines Tonstudios, allen voran die möglichst akkurate Wiedergabe der Musik, ermöglichen sollte. Dieser sollte als voll-aktives System konzipiert sein, die Entwicklung eines adäquaten Verstärkers, der ebenfalls nur dem Ziel der maximalen Klangtreue verpflichtet sein sollte, war also ebenfalls Teil des Projekts. Und damit war der Grundstein für die besagte Unternehmensgründung im Jahr 1996 bereits gelegt, wobei den erstmals 1997 präsentierten Lösungen eine Entwicklungszeit von immerhin fünf Jahren voraus ging.

In diesen Jahren erfolgten zahllose Tests und Hörsitzungen, mussten sich die Geräte also unter verschiedensten Bedingungen bewähren und dem Urteil zahlreicher Experten standhalten, deren Vorschläge und Expertise ebenfalls bereitwillig von den Brüdern angenommen und direkt umgesetzt wurden. Wenngleich man damals durchaus noch sehr kreativ sein musste, denn die zur Verfügung stehenden Ressourcen als auch die Infrastruktur war in diesen Jahren natürlich noch weit davon entfernt, ein klassisches Unternehmen zu sein. So berichtet Martin Schunk im Gespräch mit sempre-audio.at etwa davon, dass sich sein erster Verstärker einem Härtetest in der Sauna seiner Eltern unterziehen musste. „Man muss eben mitunter sehr kreativ sein und auf die Mittel zurück greifen, die zur Verfügung stehen.“, meint Martin Schunk dazu mit einem Lächeln.

Erfreulich ist, dass sich die beiden Unternehmensgründer auch nach all den Jahren und selbst mit einem geradezu florierenden Unternehmen im Rücken, diese „Bodenhaftung“ nach wie vor bewahren konnten, und ihren Grundsätzen und Vorstellungen aus den Anfangstagen immer noch treu blieben.

So stand es etwa nie zur Debatte, dass man die Heimatstadt Lauffen am Neckar verlassen würde. Vielmehr errichtete man hier im Jahr 1998 ein neues Firmengebäude, das nach wie vor alle Bereiche des Unternehmens beherbergt. So findet hier nicht nur die Entwicklung statt, hier werden auch sämtliche Elektronik-Komponenten gefertigt und eine hausinterne, umfangreiche Prüfung durchgeführt. Selbst das Lager findet sich vorort, und auch der weltweite Vertrieb sowie Administration bis hin zu Marketing wird von hier abgewickelt. Zudem, und darauf ist man besonders stolz, findet sich im Firmengebäude nach wie vor Platz für ein Tonstudio, das Martin und Steffen Schunk im Gespräch geradezu übertrieben bescheiden als eine Art Hobby abtun, in Wahrheit aber finden hier nach wie vor Musik-Produktionen statt, wobei dafür vor allem Steffen Schunk verantwortlich zeichnet. Unter anderem entstanden hier inzwischen drei Produktionen der Reihe „Uncompressed World“, die SAE unter eigenem Namen und unter dem eigenem Label „Accustic Arts Audiophil Recording“ anbietet.

Überhaupt haben die beiden Brüder eine für beide offensichtlich perfekte Aufteilung der Kompetenzen gefunden. Während sich Martin Schunk vor allem der Entwicklung und Fertigung widmet, ist es Steffen Schunk, der vor allem alle wirtschaftlichen Aspekte des Unternehmens im Auge behält. Vielleicht ist es gerade der alltägliche nüchterne Umgang mit Zahlen, zu dem Steffen Schunk in „seinem“ Tonstudio den richtigen Ausgleich findet. Beide eint aber nach wie vor die absolute Begeisterung für ihre Produkte, die man zu jeder Zeit im Gespräch spürt. Und zwar nicht die übliche Marketing-durchdrängte Lobhudelei, die man erwarten würde. Nein, man spricht vielmehr mit zwei Menschen, die ihren Traum leben dürfen, und die sehr genau wissen, welches Privileg ihnen damit zuteil wurde.

Dennoch, man weiss sehr genau über die eigenen Stärken bescheid, und diese verfolgt man sehr konsequent. Dazu zählt nicht zuletzt die Fertigung in Deutschland, wobei man viel Wert darauf legt, tatsächlich alle relevanten Bereiche selbst unter Kontrolle zu haben, und somit selbst im eigenen Haus durchzuführen. Auch wenn es aus rein wirtschaftlicher Sicht wohl zahlreiche deutlich lukrativere Optionen gäbe, als Produkte in Handarbeit in Deutschland zu fertigen, so sieht man für die eigene Unternehmensphilosophie keine Alternative dazu. Denn nur so könne man eine gleichbleibend hohe Qualität in allen Belangen garantieren und Entwicklungen direkt umsetzen. Und Qualität, nein, vielmehr Präzision bis ins letzte Detail sieht man ganz klar als einen sehr wesentlichen Erfolgsgarant der eigenen Produkte an.

Erstklassige, für jedes Produkt streng selektierte Bauteile verstehen sich dabei ebenso als Selbstverständlichkeit wie ausgefeilte Schaltungskonzepte, wobei man nicht müde wird, diese laufend zu verbessern und zu verfeinern. Wie akribisch man dabei zur Sache geht, verdeutlicht etwa das Beispiel der Spannungsversorgung. Inzwischen stellt Deutschland längst nicht mehr den wichtigsten Markt für das Unternehmen aus Lauffen am Neckar dar. Vielmehr kann man auf einen enorm hohen Exportanteil von deutlich über 70 Prozent verweisen, und bedient somit einen weltweiten Markt mit teils gravierend unterschiedlichen Anforderungen gerade im Hinblick auf die Spannungsversorgung hochwertigster HiFi-Komponenten. Darauf reagiert man mit verschiedenen Varianten der Netzteile für die unterschiedlichen Märkte, wobei stets eine individuelle Anpassung vorgenommen wird, um in Summe ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Die Basis bilden hier Ringkern-Tansformatoren eines Schweizer Spezialisten, die in den verschiedensten Versionen weite Teile des Lagers in Lauffen füllen.

Interessant ist auch, dass Martin Schunk eine überaus pragmatische Herangehensweise bei der Entwicklung verfolgt, und sich nicht von irgendwelchen Paradigmen und „Glaubensfragen“ leiten lässt, sondern sich allein dem Ziel einer kompromisslosen Klangqualität verpflichtet fühlt. Somit ist es für Schunk keinesfalls ein Widerspruch, sowohl auf modernste Technologien als auch seit Jahrzehnten bewährte Röhrentechnik zu setzen.

So findet man im Produkt-Portfolio des Unternehmens nicht nur sogenannte Hybrid-Lösungen, also die Kombination aus Transistor-Technik mit Röhren bei Verstärkern, sondern etwa auch D/A-Wandler mit integrierten Röhren.

Überhaupt gibt sich Martin Schunk sehr offen in allen Bereichen, wenngleich er niemals auch nur den Verdacht erweckt, irgendwelchem mystischen „Klangzauber“ zu verfallen. Dazu ist er zu sehr Techniker, der aber dennoch unumwunden zugibt, dass eben nicht alles in der Entwicklung erstklassiger HiFi-Komponenten allein durch ein nüchternes Messprotokoll zu belegen ist, und so mancher eigentlich zunächst völlig irrelevanter „Kniff“ immense Wirkung zeigen kann. Es sei vielfach keineswegs gleichgültig, wie man eine Leiterbahn zieht, wo man Baugruppen im Gerät anordnet, und welche Bauteile man einsetzt, selbst wenn diese aus rein technischer Sicht gleiche Eigenschaften aufweisen. Die Kunst bestehe vor allem darin, die richtige Kombination aus allem zu finden, und dahin führe mitunter nicht der zunächst eigentlich einzig logische Weg. All dies habe aber nicht das geringste mit „Magie“ zu tun, sondern sei vielmehr vor allem solide Handwerkskunst und viel Erfahrung. Hier verweist Martin Schunk auf sein Team, das teils seit Jahren zum Unternehmen gehört, und durch ein immenses Fachwissen, aber eben vor allem entsprechende Erfahrung maßgeblich zur Qualität der Produkte beiträgt. Und egal was man entwickle, welchen Weg man dahin einschlug, letztendlich entscheidet allein das Ergebnis im Hörraum.

Bemerkenswert ist zudem, dass sich für Martin und Steffen Schunk High-end HiFi nicht allein über den Klang definieren darf, auch wenn man sich diesem Ziel natürlich, wie gesagt, im gesamten Produkt-Portfolio verpflichtet fühlt. Ebenso wichtig sei es, Produkte anzubieten, die auch bei Optik und Haptik überzeugen und auch diesbezüglich höchsten Ansprüchen gerecht werden können. Natürlich sei etwa ein massives, überaus solides Gehäuse maßgeblich für die Klangqualität einer Komponente entscheidend, um Vibrationen und Einsträuungen zu unterbinden. Das man dabei aber auf eine besonders edle Oberflächenbehandlung der Front setzt, sei für den Klang nicht entscheidend, wohl aber für den Qualitätsanspruch. Hier profitiert man natürlich sehr vom speziellen Umfeld, den die Region um Stuttgart als Hauptsitz von Porsche und Mercedes bietet. Hier findet man somit auch Unternehmen, die eine sonst nicht anzutreffende Qualität bei Oberflächenvergütung liefern können, sodass diese auch für ein mittelständisches Unternehmen wie Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG zugänglich ist. Dies gilt auch für Details wie etwa Bedienelemente aus massiven Messing, die ebenfalls mit spezieller Oberflächenbehandlung veredelt werden, sodass sie das Herz des High-enders jedesmal aufs Neue erfreuen, wenn er diese betätigt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für Accustic Arts ein entsprechendes Zubehör-Programm, welches das Angebot abrunden soll. Auch bei der Entwicklung und Fertigung von Signal- als auch Lautsprecher-Kabel sowie Stromkabel setzt man keinesfalls auf irgendwelche zu Recht vielgescholtenen „Voodoo-Lösungen“, sondern in erster Linie Qualitätsprodukte, die nicht dazu dienen sollen, Wunder zu bewirken, sondern vielmehr das letzte Quäntchen Qualität zu erzielen, das volle Potential der Elektronik auszureizen, um somit ein in sich stimmiges Gesamt-System zu ermöglichen.

Es mag ja geradezu paradox erscheinen, dass bei all dieser Detailverliebtheit und Präzision bis ins letzte Detail, noch dazu unter dem Aspekt, dass all dies in Deutschland von Hand produziert wird, von einem guten Preis/Leistungsverhältnis der Produkte gesprochen werden kann. Natürlich wird für viele HiFi-Enthusiasten so manche Lösung aus dem Hause Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG als in jeder Beziehung durch und durch echtes High-end Produkt außer Reichweite liegen, allerdings steht etwa mit der Accustic Arts ES-Serie eine Produktlinie zur Verfügung, die sehr wohl eine breite Kundenschicht adressiert, und bei der die gleich hohen Qualitätsmaßstäbe gelten.

Ermöglicht wird dies vor allem dadurch, dass man das Produktsortiment insgesamt ganz bewusst vergleichsweise klein und überschaubar hält. „Als mittelständisches Unternehmen darf man sich nicht verzetteln, man muss sich vielmehr stets auf die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten verlassen, und diese bestmöglich nutzen.“, so Steffen Schunk im Gespräch mit sempre-audio.at. So sei es durch ein überschaubares Produktsortiment und vor allem durch eine lange Laufzeit der einzelnen Produkte und somit entsprechende Stückzahlen möglich, die immensen Entwicklungs- als auch Fertigungskosten abzufangen und diese dennoch stets zu attraktiven, teils auch zu sehr attraktiven Preisen anzubieten.

So muss man in diesem Zusammenhang festhalten, dass für Lösungen, wie etwa jenen aus dem Hause Accustic Arts, ein gänzlich anderer Maßstab anzusetzen ist. Kunden, die sich für diese Produkte entscheiden, suchen keine Schnäppchen, sondern wertstabile Lösungen, die selbst nach Jahren ein Höchstmaß an Musikgenuss, aber ebenso an technischer Qualität liefern. Diesbezüglich verweist man darauf, dass alle Produkte stets zukunftsorientiert ausgelegt seien. So können Weiterentwicklungen der Produkte problemlos adaptiert werden, sodass auch hier Wertbeständigkeit im Sinne des Kunden verfolgt wird.

Dementsprechend viel Zeit gönnt man sich auch, wenn es um die Realisierung neuer Produkte geht. „Wir haben gar nicht die Möglichkeiten, jedem Trend gleich nachzulaufen. Vielmehr ist es unser Ziel, auf Nachhaltigkeit zu setzen und neue Technologien dann in neuen Produkten umzusetzen, wenn tatsächlich klar ist, in welche Richtung es geht.“, so Martin Schunk. Dennoch gehören nunmehr neben Vor- und Endstufen, Audio CD-Player und D/A-Wandler, auch moderne Streaming-Clients zum Produkt-Portfolio des Unternehmens, den Beginn macht hier der in Kürze verfügbare Accustic Arts Streamer ES.

Es ist immer wieder aufs Neue spannend, die Menschen kennen zu lernen, deren Produkte unser Hobby bereichern. Vor allem dann, wenn es derart leidenschaftliche Entwickler und Produzenten sind, wie Martin und Steffen Schunk und ihr Team in Lauffen am Neckar. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen, oder wohl eher in die Hallen von Herstellern wie Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG offenbart, dass hier begeisterte Tüftler im positivsten Sinne des Wortes am Werke sind, die in ihrer Tätigkeit viel mehr sehen als nur einen einfachen Beruf, sondern vielmehr durchaus einer Berufung folgen. Dies zeigt sich etwa im konkreten Beispiel daran, dass der immense Erfolg der letzten Jahre nicht dazu führte, dass die beiden Brüder auch nur einen Deut von ihrem eingeschlagenen Weg abwichen, nach wie vor ihren Prinzipien treu blieben, und weiterhin das Ziel verfolgen, den Namen Accurate acoustic Arts mit Inhalt zu füllen. Dies bedeutet für Martin und Steffen Schunk, dass sie Lösungen entwickeln, die im besten Fall in den Hintergrund rücken, und dafür sorgen, dass allein die Musik im Mittelpunkt steht. Nicht zuletzt ihre langjährige Erfahrung in der professionellen Musikproduktion, aber vor allem ihre Leidenschaft zur Musik selbst ist es, die den Maßstab setzt, und der lautet, Lösungen zu entwickeln, die Musik exakt so reproduzieren kann, wie sie produziert wurde.

Abschließend wollen wir es nicht verabsäumen, uns ganz herzlich bei Walter Kircher, dem österreichischen Repräsentanten von Accustic Arts zu bedanken, der uns diesen Besuch ermöglichte, und zudem perfekt die Aufgabe eines Reiseleiters übernahm.

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