High End 2014: High-end vom Allerfeinsten, dafür steht der neue Accustic Arts Player II, der in wenigen Tagen in München Weltpremiere feiern wird und einen audiophilen Top-Loader CD-Player sowie D/A-Wandler vereint." /> Sempre Audio
Foto © SAE Schunk Audio Engineering GmbH & Co KG

Accustic Arts Player II - Audiophiler Top-Loader CD-Player inklusive DAC mit Röhren-Hybrid-Technik

High End 2014: Dass der Accustic Arts Player II im Rahmen der Münchner Messe High End 2014 seine Premiere feiern wird, konnten wir ja bereits berichten. Nun liegen uns alle Details über dieses herausragende Produkt aus Lauffen am Neckar vor. Und die verheissen genau das, was wir uns erwartet haben, und zwar ein tadelloses Laufwerk mit Signalverarbeitung in Röhren-Hybrid-Technologie, die auch weiteren digitalen Quellen zur Verfügung steht.

Kurz gesagt...

High-end vom Allerfeinsten, dafür steht der neue Accustic Arts Player II, der in wenigen Tagen in München Weltpremiere feiern wird und einen audiophilen Top-Loader CD-Player sowie D/A-Wandler vereint.

Wir meinen...

Soviel dürfte bereits jetzt feststehen: mit dem neuen Accustic Arts liefert SAE - Schunk Audio Engineering GmbH & Co. KG. ein wohl tadelloses Laufwerk, das über eine unbestritten erstklassige Signalverarbeitung verfügt, die auf allerhöchstem Niveau spielen dürfte. Erfreulich, dass diese im konkreten Fall nicht nur Audio CDs vorbehalten ist, sondern von verschiedensten digitalen Quellen, bis hin zum PC oder Mac, genutzt werden kann.

Von Michael Holzinger (mh)
09.05.2014

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Wie berichtet, steht für das Unternehmen SAE - Schunk Audio Engineering GmbH & Co. KG. die diesjährige High End in München ganz im Zeichen von zwei Quellgeräten, die im Rahmen dieser Messe ihre Weltpremiere feiern.

Da wäre zunächst der Accustic Arts Player ES, der nunmehr in neuester Generation als Accustic Arts Player ES - MK2 in Erscheinung tritt, und somit für frischen Wind in der so genannten Evolution Serie sorgt. Aber auch eine Klasse darüber gibt es Neues zu vermelden, und dabei handelt es sich ebenfalls um eine Quelle, und zwar den Accustic Arts Player II, und somit einen Reference CD-Player sowie D/A-Wandler in Röhren-Hybrid-Technologie.

Im Mittelpunkt steht somit zunächst ein als Top-Lader ausgelegtes Laufwerk, das allein auf die Wiedergabe von Audio CDs hin optimiert wurde. Hierfür setzten die Entwickler auf ein bestens bewährtes Philips CD-PRO2LF Präzisionslaufwerk, das erwiesener Maßen tadellose Eigenschaften aufweist und in diesem Fall in einem massivem Metall-Guss-Chassis mit aufwändiger mechanischer Entkopplung, plus zusätzlicher Lagerung des Laufwerks als Sub-Chassis-Konstruktion auf Basis eines Aluminium-Gehäuses für beste Resultate, frei von jedwedem mechanischen Einfluss liefern soll. Der Tonträger wird hier mittels eines präzisen Pucks und mittels Magneten in Position gehalten, der aus Messing gedreht, und verchromt wurde.

Die Signalverarbeitung erfolgt zunächst mittels hochpräziser 24 Bit 192 kHz Upsampling-Technologie, bevor die Daten einer in Hybrid-Röhren-Technologie aufgebauten Ausgangsstufe in Class A zugeführt werden. Hier kommen nach Angaben des Herstellers ausschließlich strengstens selektierte Röhren zum Einsatz, und zwar so genannte „Militär“-Röhren der absoluten Spitzenklasse, wie es Accustic Arts im Datenblatt beschreibt (12 AX 7 Doppeltriode – Militärversion, 4-fach selektiert und gepaart). Damit soll sichergestellt sein, dass diese nicht nur eine besonders akkurate Signalverarbeitung mit sehr geringen Klirrwerten und ein „gutmütiges“, perfektes Klirrspektrum sowie ein analoges, gleichzeitig präzises Klangerlebnis durch engste Toleranzen erlauben, sondern auch eine lange Lebensdauer aufweisen. Dennoch soll der Röhrenwechsel hier besonders einfach sein, und ohne Nachjustierung möglich sein, sodass der Hersteller dies tatsächlich als „Plug & Play“ beschreibt.

Da es sich, wie bereits erwähnt, aber auch um einen D/A-Wandler handelt, steht diese erstklassige Signalverarbeitung nicht nur dem CD-Laufwerk, sondern auch weiteren digitalen Quellen zur Verfügung. Und der neue Accustic Arts Player II verdient die Bezeichnung D/A-Wandler zurecht, denn hier stehen immerhin vier digitale Eingänge für unterschiedlichste Quellen zur Verfügung. Neben einer optischen sowie koaxialen S/PDIF-Schnittstelle findet man an der Rückseite des Geräts auch eine AES/EBU-Schnittstelle, und über einen USB-Port lässt sich wahlweise ein PC oder Mac mit dem Accustic Arts Player II verbinden, sodass dieser als erstklassiges Audio-Interface fungiert. Natürlich setzt man hierbei auf eine asynchrone Datenübertragung, um klangschädigenden Jitter auf ein Minimum zu reduzieren, indem der Accustic Arts Player II, und nicht der „Rechenknecht“, sprich PC oder Mac den Takt vorgibt. Audio-Daten können auf diesem Weg mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 192 kHz übertragen werden. Als D/A-Wandler kann man sich entscheiden, ob die Audio-Daten in der nativen Auflösung verarbeitet, oder ebenfalls mittels Upsampling auf 24 Bit und 192 kHz hochgerechnet werden.

An Ausgängen stehen hier unsymmetrische Cinchbuchsen, aber auch symmetrische XLR-Buchsen zur Verfügung, wobei der Anwender die Wahl hat, ob der Ausgang ungeregelt, oder mittels des integrierten Vorverstärkers geregelt zur Verfügung steht. Dies kann ganz einfach mittels Druckschalter festgelegt werden.

Einmal mehr widmeten sich die Entwickler von Accustic Arts auch hier der Stromversorgung mit höchster Akribie. Als Basis dient ein magnetisch geschirmter Ringkern-Transformator, der allerhöchster Güte entsprechen soll, und ebenso „Made in Germany“ ist, wie das gesamte Produkt. Dieser soll für eine hohe Ausgangsreserve sorgen, wobei er insgesamt neu verschiedene Netzspannungen für die einzelnen Baugruppen des Accustic Arts Player II liefert. Damit soll eine bestmögliche Entkopplung der Signale garantiert sein.

Es versteht sich bei Accustic Arts in jeder Klasse als Selbstverständlichkeit, dass auch beim Gehäuse kein Detail übersehen wird, das in Summe für bestmögliche, dem High-end Anspruch entsprechende Qualität sorgt. So kommt auch hier ein überaus massives, extrem stabiles, resonanzoptimiertes Gehäuse zum Einsatz, das nahezu vollständig aus 10 mm starken Aluminium-Platten aufgebaut ist. Selbst der Schubladendeckel des Top-Lader ist geradezu ultrastabil und akustisch bedämpft ausgeführt.

Dies alles führt dazu, dass der Accustic Arts Player II mit Abmessungen von 130 x 482 x 375 mm eine Masse von nicht weniger als 18 kg aufweist.

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