Arcam AVR400 AV-Receiver - Für ambitionierte Heimkino-Freunde...

Der neue AV-Receiver Arcam AVR400 habe einige Gene seines großen Bruders Arcam AVR6000 sowie des Arcam AV888 Prozessors geerbt. Tadellose Referenzen also, dennoch soll der Arcam AVR400 zu einem überaus attraktiven Preis erhältlich sein und somit als erschwinglicher Einstieg in die gerühmte Tonqualität von Arcam sein, so der österreichische Vertrieb R.M.S. State of the Art Audiovisual Products.

Von Michael Holzinger (mh)
04.05.2011

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Dieser neue AV-Receiver des renommierten englischen Anbieters Arcam sei als idealer Heimkino-Receiver für eine breite Schicht an passionierten Film- und Musik-Liebhabern entwickelt worden. Er soll sich durch eine umfangreiche Ausstattung wie zahlreiche Schnittstellen, die Unterstützung aktueller Ton- und Bildformate sowie der flexiblen Nutzung verschiedenster Inhalte von Speichermedien als auch aus dem Netzwerk auszeichnen und mit einer stets überzeugenden Qualität sowie hohem Bedienkomfort aufwarten können.

Um seiner Aufgabe als zentrale Schnittstelle im AV-Equipment gerecht werden zu können, verfügt der Arcam AVR400 über fünf HDMI-Eingänge sowie einen HDMI-Ausgang. Selbstverständlich entsprechen diese Schnittstellen dem neuesten Standard und unterstützen neben den aktuellen Bild- und Tonformate auch Inhalte in 3D sowie einen so genannten Audio Return Channel, kurz ARC genannt. Damit ist ein zusätzliches koaxiales oder optisches Digital-Kabel für Audio-Signale, empfangen etwa über einen DVB-C, DVB-S oder DVB-T Tuner im Fernseher nicht mehr erforderlich, um Surround-Sound über den AV-Receiver genießen zu können. Außerdem unterstützen die HDMI-Schnittstellen HDMI CEC, sodass über HDMI verbundene Komponenten zumindest in den Grundfunktionen mit lediglich einer Fernbedienung gesteuert werden können.

Wenngleich in den meisten Fällen ohnedies bereits HDMI für Bild- als auch Ton zum Einsatz kommt finden sich natürlich eine Reihe weiterer digitaler Audio-Schnittstellen auch beim Arcam AVR400. So stehen vier koaxiale S/PDIF- und zwei optische TOS-Link Schnittstellen als Eingänge zur Verfügung, sodass etwa CD-Player oder Streaming-Clients angeschlossen werden können. Auch an analogen Schnittstellen besteht bei diesem AV-Receiver aus dem englischen Cambridge kein Mangel. So stehen für analoge Video-Signale drei Komponenten, vier S-Video und ebenfalls vier Composite-Video-Eingänge, und für analoge Audio-Signale sechs Cinch-Buchsenpärchen und ein Multikanal-Eingang mit acht Kanälen zur Verfügung.

An Ausgängen steht ein Komponenten-Video Out sowie ein Composite Video Out, ein Vorverstärker-Ausgang für Stereo als auch Multikanal zur Verfügung. Direkt auf der Gerätefront findet sich zudem ein Kopfhörer-Anschluss sowie ein Line In sowie ein optischer Digital-Eingang, sodass man etwa mobile Devices komfortabel anschließen kann. Zudem findet man einen USB-Anschluss, eine Netzwerk-Schnittstelle in Form einer RJ45-Buchse, Anschlüsse für Infrarot-Sender, zwei 12 V Trigger und eine RS232-Schnittstelle zur Integration in Steuerungslösungen beim Arcam AVR400. Video-Signale werden durch einen integrierten Uscaler auf Wunsch stets auf die volle HD-Auflösung von 1.080p hochskaliert und selbstverständlich versteht sich der Arcam AVR400 auf die Wiedergabe aller aktuellen Tonformate bis hin zu Dolby TrueHD und dts HD Master Audio.

Ist das Gerät ins Netzwerk integriert, so können Radio-Programme nicht nur über den UKW/MW bzw. DAB-Tuner empfangen werden, sondern zudem weltweit übers Internet. Auch die Wiedergabe von Audio-Daten übers Netzwerk ist natürlich möglich, sofern die Daten in den Formaten MP3, WMA, FLAC oder AAC auf der zentralen Netzwerk-Speicherlösung abgelegt sind. Dies gilt natürlich auch dann, wenn man ein Speicher-Medium direkt über USB an den AV-Receiver von Arcam anschließt. An diesen USB-Eingang kann zudem ein Apple iPod oder iPhone angeschlossen werden.

Die englische HiFi-Schmiede hebt ganz besonders hervor, dass es sich bei diesem AV-Receiver um eine Lösung handelt, die sich vor allem an ambitionierte und somit entsprechend anspruchsvolle Anwender richten soll. Dementsprechend soll die vom Arcam AVR400 gebotene Bild- als auch Tonqualität sein. Vor allem sei der AV-Receiver nicht allein für Home Cinema-Anwendungen konzipiert. Er soll ebenso bei der Wiedergabe von Stereo überzeugen können. So liefert der Arcam AVR400 im Stereo-Betrieb eine Leistung von 130 Watt pro Kanal. Setzt man alle sieben Kanäle der Endstufe ein, so entwickelt diese eine Leistung von 90 Watt pro Kanal. In beiden Fällen sollen selektierte Bauteile, ein ausgefeiltes Schaltungsdesign und nicht zuletzt eine massive Stromversorgung rund um einen bewusst überdimensionierten Ringkern-Transformator für einen lebhaften, dynamischen und natürlichen Klang mit hohem Detailreichtum selbst bei schwierigster Lautsprecherbelastung sorgen. Selbstverständlich kann das Gerät auch eine zweite Zone ansteuern, und zwar entweder über die bereits erwähnten Vorverstärker-Ausgänge, oder aber direkt über zwei Kanäle der Leistungs-Endstufe.

Der neue Arcam AVR400 AV-Receiver präsentiert sich mit einem massiven, sehr aufgeräumt wirkenden Gehäuse, an dessen Front ein großzügig dimensioniertes Display sowie alle relevanten Bedienelemente zu finden sind. Der AV-Receiver von Arcam wird, in bewährter Weise, in der Farbvariante Silber als auch Schwarz angeboten und passt somit perfekt etwa zum Blu-ray Player Arcam BDP100. Als unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis gibt der österreichische Vertrieb von Arcam, das Klagenfurter Unternehmen R.M.S. State of the Art Audiovisual Products € 1.990,- an. Das Gerät wird zusammen mit einer Infrarot-Fernbedienung sowie einem Meßmikrofon für ein einfaches, automatisches Setup ausgeliefert. Der Arcam AVR400 AV-Receiver soll in den nächsten Wochen im Fachhandel zu finden sein.

Michael Holzinger

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