Foto © Arcam

Arcam irDAC II - Neues aus der Arcam rSeries…

CES 2016: Der Arcam irDAC zählt in seiner Preisklasse zu den wohl besten D/A-Wandlern, entsprechend erfolgreich konnte sich diese Lösung nunmehr über Jahre hinweg am Markt behaupten. Nun erachtete die englische HiFi-Schmiede A & R Cambridge Ltd. die Zeit reif, die neue Generation vorzustellen, den Arcam irDAC II.

Kurz gesagt...

Mit dem Arcam irDAC II präsentiert die englische HiFi-Schmiede A & R Cambridge Ltd. den neuesten Spross der überaus erfolgreichen Arcam rSeries.

Wir meinen...

Mit der neuesten Generation des Arcam irDAC nimmt die englische HiFi-Schmiede A & R Cambridge Ltd. überaus willkommene Detailverbesserungen vor. So ist der neue Arcam irDAC II nicht nur mit einem noch hochwertigeren DAC ausgestattet, dieser ist nun auch in der Lage, Daten im DSD-Format zu verarbeiten. Zudem kann der Arcam irDAC II als Vorstufe eingesetzt werden und selbst ein Kopfhörer-Verstärker ist nun mit an Bord.

Von Michael Holzinger (mh)
11.01.2016

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Der englischen HiFi-Schmiede A & R Cambridge Ltd. gelang vor nunmehr bereits etlichen Jahren ein kleiner Geniestreich. Man erkannte frühzeitig, dass der Produktkategorie D/A-Wandler eine immer größere Bedeutung zuteil wird, sei es, um „betagte“ digitale Quellen wie etwa Audio CD-Player auf ein neues Niveau zu heben, oder aber die zunehmende Zahl an vergleichsweise günstigen Streaming-Clients, überwiegend aus der „Welt der IT“ in adäquater Qualität im HiFi-Verbund einzusetzen. Gleiches gilt etwa auch für TV-Geräte, die auf einfachste Art und Weise mit dem HiFi-System verbunden werden sollten, bzw. SAT-Receiver oder Settop-Boxen von Kabel TV-Anbietern. Für all diese Aufgaben präsentierte man mit dem Arcam irDAC einen qualitativ hervorragenden D/A-Wandler, flexibel in der Ausstattung, und vor allem zu einem überaus attraktiven Preis. Entsprechend erfolgreich war diese Lösung, die zugleich bei Arcam die so genannte Arcam rSeries begründete.

Nun erschien den Entwicklern offensichtlich die Zeit reif, den Arcam irDAC in neuer Generation zu präsentieren.

So zeigte A & R Cambridge Ltd. im Rahmen der CES 2016 erstmals den Nachfolger des Arcam irDAC, den neuen Arcam irDAC II.

Die Entwickler orientierten sich bei der Konzeption klar an den Stärken des Vorgängers, man verlässt sich somit etwa auf den gleichen Formfaktor und präsentiert auch mit dem Arcam irDAC II ein sehr kompaktes Gerät, das sich mit einem durchaus schlichten, zeitlos elegantem Gehäuse präsentiert. Selbstverständlich ist auch das Gehäuse des neuen Arcam irDAC II aus solidem Aluminium gefertigt und in Schwarz gehalten, Im Vergleich zum Vorgänger findet man hier aber nicht nur Status LEDs an der Front, die den jeweils aktiven Eingang visualisieren und lediglich einen einzigen Taster als Bedienelement, vielmehr stehen nunmehr beim neuen Arcam irDAC II vier Taster an der Oberseite zur Verfügung. Da wären natürlich auch hier zunächst zwei Taster zur Auswahl des Eingangs, darüber hinaus stehen aber zwei weitere Tasten zur Lautstärke-Regelung zur Verfügung, bereits ein klarer Hinweis darauf, was beim Arcam irDAC II ebenfalls neu ist, nämlich eine integrierte Vorstufe.

An Anschlüssen findet man an der Rückseite nicht nur zwei koaxiale sowie zwei optische S/PDIF-Eingänge, sondern ebenso einen USB-Port, über den sich der Arcam irDAC II direkt mit einem PC oder Mac verbinden lässt, und diesem als exzellentes externes Audio-Interface dient. Natürlich erfolgt hierbei die Signalübertragung im so genannten asynchronen Modus, sodass allein der Arcam irDAC II die Kontrolle über die Taktung des Signals behält, um eine bestmögliche Qualität weitestgehend frei von klangschädigendem Jitter zu garantieren.

Zudem verfügt der Arcam irDAC II über ein integriertes Bluetooth Modul, wobei Audio-Daten hierbei auch mittels des Codec apt-X und somit in „CD-Qualität“ übertragen werden.

Die Signalverarbeitung erfolgt nunmehr mittels eines ESS ES9016 Sabre DAC, und zwar mit bis zu 24 Bit und 192 kHz bei Daten im Linear PCM-Format über die koaxiale S/PDIF-Schnittstelle, 24 Bit und 96 kHz über die optische S/PDIF-Schnittstelle, und sogar 32 Bit und 384 kHz über den USB-Port. Zudem unterstützt der Arcam irDAC II nun auch DSD-Daten, und zwar mit bis zu DSD 5.6.

Audio-Daten verlassen das Gerät nunmehr wahlweise über einen Cinch-Ausgang mit fixem, oder über einen Cinch-Ausgang mit variablem Pegel. Zudem verfügt der Arcam irDAC II über einen integrierten Kopfhörer-Verstärker. Der entsprechende Anschluss findet sich in Form einer 3,5 mm Stereo Mini-Klinkenbuchse direkt an der Front.

Wie bereits erwähnt, bietet der Arcam irDAC II alle Bedienelemente, um sämtliche Funktionen direkt am Gerät zu steuern. Zudem ist im Lieferumfang aber natürlich auch eine passende Infrarot-Fernbedienung enthalten, sodass er auch komfortabel aus der Ferne gesteuert werden kann, Besagte Status LEDs sind so an der Front angebracht, dass sie ebenfalls problemlos aus der Ferne klar ersichtlich Information über den Betriebszustand des Geräts geben.

Die Stromversorgung erfolgt in bewährter Art und Weise mittels eines im Lieferumfang enthaltenen, externen Netzteils.

Der neue Arcam irDAC II wird wohl in Kürze erhältlich sein, wobei die Engländer bislang keinen finalen Release-Termin nennen. Als Anhaltspunkt für den Preis liegt uns bislang nur die Angabe für den US-amerikanischen Markt vor. So gab A & R Cambridge Ltd. in Las Vegas bekannt, dass man beim neuen Arcam irDAC II mit US$ 799,- rechnen müsse. Natürlich versteht sich diese Preisangabe ohne Steuer…

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