Arcam rLink DAC - Audiophiler D/A-Wandler im Miniatur-Format?

Als möglichst universell einsetzbaren, besonders kompakten und vor allem günstigen D/A-Wandler konzipierte die englische HiFi-Schmiede Arcam den so genannten rLink DAC und somit ein weiteres Familienmitglied der ständig wachsenden R-Serie aus dem Hause Arcam.

Von Michael Holzinger (mh)
04.06.2012

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Jahrelang fristeten sie ein Schattendasein, nun aber sind sie heiß begehrt und nahezu kein führender HiFi-Hersteller kann darauf verzichten, entsprechende Lösungen anzubieten. Die Rede ist von D/A-Wandlern, mit denen immer mehr Hersteller in den letzten Monaten in allen nur erdenklichen Varianten und verschiedensten Preisklassen auf den Markt drängen.

So auch die englische HiFi-Schmiede Arcam, wobei dieses Unternehmen hier eine Sonderstellung einnimmt. Denn die Engländer zählten mit zu jenen Unternehmen, die sich diesem Thema schon seit langem verschrieben haben und zudem mit einigen sehr spannenden Lösungen für Aufmerksamkeit sorgten. Etwa mit dem Arcam Solo rDAC, einem relativ günstigen, sehr kompakten D/A-Wandler, der aber mit einer erstaunlichen Qualität für Aufsehen sorgte.

Nun präsentiert Arcam eine noch kompaktere und zudem erfreulicherweise nochmals günstigere Lösung in Form des Arcam rLink DAC, der als neuestes Familienmitglied die so genannte Arcam R-Serie erweitert und Teil der von der englischen HiFi-Schmiede ausgerufenen digitalen Offensive ist.

Der neue Arcam rLink DAC wurde, wie berichtet, erstmals Anfang des Jahres präsentiert. Und zwar gemeinsam mit allen anderen Lösungen der R-Serie, die ebenfalls dieser Tage erhältlich sein soll. Der Arcam rLink DAC weist Abmessungen von lediglich 75 x 100 x 26 mm auf und bringt es auf geradeeinmal 350 Gramm. Die Elektronik wurde von den Ingenieuren von Arcam in einem dezent schwarzen Gehäuse aus Aluminium verpackt. Somit muss man diesem kleinen Werkzeug kein separates Plätzchen im HiFi-Rack reservieren, sondern kann es überall dort dezent und verborgen einsetzen, wo es benötigt wird.

Und an verschiedensten Anwendungsszenarien dürfte es in diesem Fall wohl nicht mangeln, denn der Arcam rLink DAC soll überall dort zum Einsatz kommen, wo man AV- oder HiFi-Komponenten mit einem hochwertigen Wandler zu mehr Qualität verhelfen will. Somit kann der Arcam etwa einem SAT-Receiver, einer Settop-Box eines Kabel TV-Anbieters, einem günstigen Streaming-Client oder einem betagtem CD-Player frischen Wind einhauchen, wenn man dessen digitalen Ausgang nutzt, und die Signale über eine optische oder koaxiale S/PDIF-Schnittstelle dem Arcam rLink DAC zuführt.

Der Arcam rLink DAC setzt zur Signalwandlung auf einen TI PCM5102 und verarbeitet Signale mit einer Auflösung von 16 oder 24 Bit und Auflösungen von 44,1, 48, 88,2, 96 und 192 kHz und gibt diese über ein Cinchbuchsen-Pärchen aus.

Arcam gibt an, mit dem rLink DAC ganz bewusst ein besonders einfaches Werkzeug anzubieten, dass im wahrsten Sinne des Wortes „Plug and Play“ ist und somit, wie beschrieben, überall problemlos eingesetzt werden kann. Dabei soll der kleine Helfer dennoch mit einer besonders hohen Signalgüte und somit Klangqualität aufwarten können. Der Hersteller selbst spricht gar von einer durchaus audiophilen Lösung, wenngleich der empfohlene Verkaufspreis laut österreichischem Vertrieb R.M.S. State of the Art Audiovisual Products lediglich € 190,- beträgt. Der Arcam rLink DAC soll ab sofort im Fachhandel erhältlich sein.

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