Bowers & Wilkins A5 und A7 - Die A-Serie mit Apple AirPlay

Mit den Modellen B&W A5 sowie B&W A7 begründet Bowers & Wilkins die neue A-Serie. Dabei handelt es sich um besonders elegante, kompakte Lautsprecher-Systeme, auf die Musik ausschließlich drahtlos übertragen wird, und zwar mittels Apple AirPlay.

Von Michael Holzinger (mh)
25.09.2012

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Bowers & Wilkins verstärkt einmal mehr sein Engagement im Bereich besonders kompakter Lösungen. So bietet das Unternehmen seit Jahr und Tag mit den Audio-Systemen Bowers & Wilkins Zeppelin bzw. Bowers & Wilkins Zeppelin Mini Produkte an, die ausschließlich auf mobile Geräte aus dem Hause Apple als Quelle zugeschnitten sind. Dies gilt natürlich auch für den Bowers & Wilkins Zeppelin Air, der zwar nach wie vor über einen Dock Connector für Geräte der Apple iPod-Familie verfügt, aber ebenso als drahtloses Lautsprecher-System fungiert und dafür Apple AirPlay nutzt.

Bei der nunmehr präsentierten Bowers & Wilkins A-Serie sieht dies jedoch anders aus. Erstmals präsentiert das Unternehmen mit den Produkten Bowers & Wilkins A5 sowie Bowers & Wilkins A7 Produkte, die ausschließlich als Wireless Music-Systeme konzipiert sind, also über keinen Dock Connector, und auch nicht über den neuen Apple Lightning-Anschluss für Apple iPhone 5 und die neuesten Apple iPod-Modelle verfügen. Dennoch kann nahezu die komplette Apple Welt als Quelle dienen, und zwar als Streaming-Clients auf der Basis von Apple AirPlay.

Im Fokus der Entwickler stand dabei die Konzeption besonders kompakter, sehr eleganter Lösungen, die sich mühelos in jedwedes Wohnambiente integrieren lassen. So soll vor allem das kleinere Modell, der Bowers & Wilkins A5, aber natürlich ebenso der etwas größere Bowers & Wilkins A7 überall seinen Platz finden, wo man auf möglichst hochwertige Art und Weise Musik genießen will. Und da man in diesem Fall ja ohnedies nicht mehr benötigt, als eine Steckdose in Reichweite, ist man bei der Platzierung dieser beiden Lösungen tatsächlich sehr flexibel.

Beide Systeme präsentieren sich mit einem überaus eleganten, bewusst reduziertem Design. So dominiert zunächst das abgerundete Gehäuse mit einem schwarzen Gewebeüberzug, wobei eine silberne Zierleiste sowie eine ebenfalls im Metallic-Look erstrahlende Oberseite mit feiner Oberflächenstruktur sehr wirkungsvolle Akzente setzen.

Schon für das kleinere der beiden Systeme, das Bowers & Wilkins A5 verspricht der Hersteller eine Klangqualität auf HiFi-Niveau, wobei laut Herstellerangaben ein innovatives DSP-Processing sowie hochwertige Wandler, aber nicht zuletzt speziell für die vergleichsweise kleinen Abmessungen des Geräts optimierte Treiber dafür Sorge tragen sollen. So kommen hochwertige Class D-Verstärker zum Einsatz, die zwei 25 mm Aluminiumkalotten-Hochtöner sowie ebenfalls zwei 100 mm Tiefmittelton-Treiber mit jeweils zweimal 20 Watt bedienen. Um dies zu präzisieren, pro Treiber stehen hier also 20 Watt zur Verfügung, wobei neben der so genannten Flowport-Technologie bei den Hochton-Treibern zusätzlich die so genannte Nautilus Röhrentechnologie zum Einsatz kommt.

Der Hersteller gibt für das Bowers & Wilkins A5 einen Frequenzumfang von immerhin 40 Hz bis 24 kHz an, was auf Grund der geradezu bescheidenen Abmessungen von 300 x 180 x 120 mm durchaus beachtlich ist. Das aus glasfaserverstärktem ABS gefertigte, und somit sehr stabile Gerät bringt es auf ein Gewicht von 3,6 kg.

Beim Bowers & Wilkins A7 spricht der Hersteller gar von audiophiler Qualität, wobei auch hier zwei 25 mm Aluminiumkalotten-Hochtöner mit Nautilus Röhrentechnologie zum Einsatz kommen. Zudem stehen hier aber zwei 75 mm Mittelton-Treiber sowie ein zusätzlicher 150 mm Tiefton-Treiber zur Verfügung. Diese werden mittels Verstärkermodulen in Class D mit zweimal 25 Watt für die Hochtöner, zweimal 25 Watt für die Mitteltöner und weiteren 50 Watt für den Tieftöner versorgt. Für dieses System mit Abmessungen von 360 x 220 x 160 mm und einem Gewicht von immerhin 5,7 kg gibt der Hersteller einen Frequenzbereich zwischen 36 Hz und 42 kHz an.

Beide Systeme werden entweder über Ethernet oder ein integriertes WiFi Modul ins Netzwerk eingebunden. Die Installation erfolgt entweder direkt über eine entsprechende App für Apple iOS, aber ebenso stehen Werkzeuge für Microsoft Windows als auch Apple OS X zur Verfügung. Danach kann der PC bzw. Mac natürlich ebenfalls als Quelle genutzt werden, und zwar mit Hilfe der Medienverwaltungssoftware Apple iTunes für Apple OS X sowie Microsoft Windows. Darüber hinaus kann ein Apple iPhone, ein iPod touch oder ein iPad als Quelle dienen, wobei die Bedienung natürlich direkt am mobile Gerät erfolgt. Eine passende Infrarot-Fernbedienung ist dennoch bei beiden Systemen im Lieferumfang enthalten.

Sowohl das Bowers & Wilkins A5 als auch das Bowers & Wilkins A7 verfügen zudem über einen AUX-Eingang in Form einer 3,5 mm Stereo Mini-Klinkenbuchse, aber diese wird wohl kaum von Bedeutung sein. Interessanter ist da schon, dass die USB-Schnittstelle des Bowers & Wilkins A7 laut Hersteller sehr wohl auch direkt als Audio-Interface für einen Mac oder PC genutzt werden kann, sofern dieser etwa direkt auf dem Arbeitstisch steht.

Nach Angaben des Herstellers werden wohl die neuen drahtlosen Musik-Systeme der Bowers & Wilkins A-Serie für Apple AirPlay in Kürze im Fachhandel zu finden sein und das gar nicht so kleine Angebot in diesem Bereich um zwei überaus elegante Lösungen bereichern. So soll das kleinere der beiden Systeme, das Bowers & Wilkins A5 zum empfohlenen Verkaufspreis von € 499,99 angeboten werden. Für das größere Modell, den Bowers & Wilkins A7 muss man nach Angaben des Herstellers einen Verkaufspreis von € 799,99 einkalkulieren.

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