Foto © Brinkmann Audio GmbH

Brinkmann Audio präsentiert Brinkmann Nyquist DAC

Ganz und gar nicht bescheiden gibt sich Brinkmann Audio GmbH bei der Beschreibung des neuen Brinkmann Nyquist DAC. Dieser soll nicht weniger sein, als der fortschrittlichste D/A-Wandler, den der Markt zu bieten habe. Er unterstützt Daten mit bis zu 32 Bit und 384 kHz sowie DSD128, wird als RoonReady ausgewiesen, und soll zudem auch MQA unterstützen.

Kurz gesagt...

Einen D/A-Wandler mit komplett neu entwickeltem Design, einer Signalverarbeitung für bis zu 32 Bit und 384 kHz sowie DSD128, RoonReady, und der Unterstützung von MQA stellt Brinkmann Audio GmbH mit dem neuen Brinkmann Nyquist DAC vor.

Wir meinen...

Der neue Brinkmann Nyqist DAC sei nicht weniger als der neue Standard in Musikalität, Anpassungsfähigkeit an neue digitale Entwicklungen und Langlebigkeit, so das Versprechen des High-end Spezialisten Brinkmann Audio GmbH. Das hier eingesetzte Hybrid-Konzept trumpft auf digitaler Seite mit einer Signalverarbeitung von Daten mit bis zu 32 Bit 384 kHz bzw. DSD128, für jedes Format abgestimmte Filter, MQA Dekodierung, RoonReady, sowie auf analoger Ebene mit einer Ausgangstufe mit Röhren auf. Zudem weist der Brinkmann Nyqist DAC einen integrierten Kopfhörer-Verstärker auf.
Hersteller:Brinkmann Audio GmbH
Vertrieb:Gaudios
Preis:k.A.

Von Michael Holzinger (mh)
23.04.2016

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Brinkmann Audio GmbH versteht sich als Hersteller besonders ausgeklügelter Lösungen der HiFi, die in allen Details allein dem optimalen Klang verpflichtet sind. Der Fokus des Herstellers liege allen voran auf analogen Lösungen, ganz klar versteht man sich daher als Analog-Spezialist, verschließt sich aber dennoch nicht den Anforderungen digitaler Quellen, ganz im Gegenteil. Vielmehr versteht man es als besondere Herausforderung, die gleich hohen Qualitätskriterien der analogen Signalverarbeitung auch bei digitalen Daten zur Anwendung zu bringen.

Daher bewirbt man den neuesten D/A-Wandler aus dem Hause Brinkmann Audio GmbH als eine Lösung, wie sie nur ein ausgewiesener Analog-Spezialist bauen könne. In diesem Zusammenhang verweist man etwa auf den D/A-Wandler Brinkmann Zenith, eines der ersten Produkte des Unternehmens, das im Jahr 1986 auf den Markt kam, und bei dem Helmut Brinkmann eigenen Angaben zufolge erkannte, wie wesentlich eine analoge Schaltung und Nutzung passiver Filter bei der Entwicklung von High-end Digital-Komponenten seien.

Die seinerzeit gewonnenen Erkenntnisse, kombiniert mit den Erfahrungen aus 30 Jahren Entwicklung hochwertiger Audio-Lösungen, all dies soll nunmehr in die Konzeption des neuen Brinkmann Nyquist DAC eingeflossen sein, so Brinkmann Audio GmbH.

Das Konzept des neuen Brinkmann Nyquist DAC sei, so der Hersteller, für die neuesten digitalen Formate optimiert. Dies bedeutet, der Brinkmann Nyquist ist in der Lage, bei Linear PCM-Daten Auflösungen bis hin zu 32 Bit und 384 kHz zu verarbeiten, er unterstützt somit die hinlänglich als DXD bekannten Auflösungen. Auch DSD ist mit an Bord, wobei Daten mit DSD64 sowie DSD128 unterstützt werden, wobei die Entwickler hier auf DSD over PCM, kurz auch als DoP bezeichnet, setzen.

An Anschlussmöglichkeiten stehen zunächst S/PDIF koaxial als auch S/PDIF optisch, eine so genannte TOS-Link Schnittstelle zur Verfügung, ebenso findet man beim Brinkmann Nyquist DAC eine AES/EBU-Schnittstelle. Ein PC oder Mac lässt sich über ein USB 2.0-Interface als Quelle nutzen und zudem findet man auch eine RJ45 Ethernet-Schnittstelle. Damit steht der Brinkmann Nyquist für diverse Streaming-Dienste zur Verfügung, ebenso sorgt eine RoonReady Musik-Managment-Software für Flexibilität. Desweiteren wird der Brinkmann Nyquist DAC vom Hersteller als Device zur Kodierung von Inhalten in MQA ausgewiesen, zeigt sich also als überaus flexible Lösung.

Diese Flexibilität will man auch langfristig sicherstellen, und entschied sich daher beim Brinkmann Nyquist DAC dazu, diesen mit einem austauschbaren Digital-Modul auszustatten. Somit soll garantiert sein, dass diese Lösung sich auch künftig auf den neuesten technischen Stand bringen lässt und somit der Kunde in eine zukunftssichere Lösung investiert.

Die Signalverarbeitung soll bestmögliche Ergebnisse erlauben, dazu setzte man etwa auf für jedes Format abgestimmte Digitalfilter, die einen wesentlichen Anteil am einzigartigen „analogen“ Klang des Brinkmann Nyquist DAC haben sollen. Zudem vertraut man auch beim Brinkmann Nyquist auf eine Hypbrid-Lösung, sprich, die analoge Ausgangsstufe setzt auf Röhren, die ohne Zeitverzögerung auf Spannungsschwankungen reagieren können, so der Hersteller. Hier setzte man auf Erfahrungen, die man bei der Entwicklung des Brinkmann Marconi Vorverstärkers sowie der Phono-Vorstufe Brinkmann Edison gewonnen habe, gibt der Hersteller zu Protokoll.

Ein ganz wesentlicher Faktor sei zudem die Stromversorgung, bei der man beim Brinkmann Nyquist DAC auf ein speziell entwickeltes Hochspannungs-Netzteil setze.

Analoge Signale stehen beim Brinkmann Nyquist DAC an symmetrischen XLR-Buchsen sowie unsymmetrischen Cinchbuchsen zur Verfügung. Zudem ist dieser D/A-Wandler auch mit einem integrierten Kopfhörer-Verstärker ausgestattet, der problemlos jedweden Kopfhörer mit einer Impedanz zwischen 30 und 600 Ohm betreiben könne.

Eine möglichst komfortable Bedienung soll beim Brinkmann Nyquist DAC über eine Fernbedienung garantiert sein, die sowohl zur Eingangswahl, der Kopfhörer-Lautstärke, Mute und der Änderung der Phase dient.

Die hohen Anforderungen einer absoluten High-end Lösung sollen in bewährter Art und Weise nicht allein durch die beschriebene Akribie beim Aufbau der Elektronik unterstrichen werden, sondern ebenso durch die makellose Verarbeitungsqualität und nicht zuletzt ein bewusst dezent elegantes, zeitloses Design.

Der neue Brinkmann Nyquist DAC misst 420 mm in der Breite, 95 mm in der Höhe, und 310 mm in der Tiefe und ruht auf einer Grundplatte aus Granit. Er soll erstmals im Rahmen der High End 2016 in München präsentiert werden.

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