Bryston BP17 High Performance Preamplifier

Mit symmetrischen Ausgängen, einem ausgetüftelten, teils dem Bryston SP-3 Surround-Prozessor entlehntem Schaltungs-Design, das bereits etwa im Bryston B-135 zur Anwendung kam, einem optionalem integrierten D/A-Wandler, sowie einer optionalen Phono-Vorstufe soll der neue Bryston BP17 High Performance Preamplifier aufwarten können.

Kurz gesagt...

Als State-of-the-art Vorstufe bezeichnet Bryston den neuen Bryston BP17 High Performance Preamplifier und spendiert ihm ein ausgeklügeltes Schaltungskonzept, eine optionale Phono-Vorstufe, einen optionalen D/A-Wandler und setzt auf eine volldiskrete, analoge Signalverarbeitung mit digital gesteuerter Lautstärke- und Balance-Regelung.

Wir meinen...

Wer anstelle des Vollverstärkers Bryston B-135 SST2 doch lieber auf eine getrennte Vor- und Endstufen-Kombination setzt, der findet in Form des neuen Bryston BP17 High Performance Preamplifier die richtige Basis mit adäquater Ausstattung.

Von Michael Holzinger (mh)
19.12.2012

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Zwei Jahre Entwicklungszeit gönnte sich die kanadische HiFi-Schmiede Bryston eigenen Angaben zufolge für den neuen Bryston BP17 High Performance Preamplifier. Dabei setzt man auf Technologien, die für den Bryston SP-3 Surround-Prozessor entwickelt wurden und erstmals im ebenfalls erst vor kurzem neu vorgestellten Stereo Vollverstärker Bryston B-135 SST2 zum Einsatz kamen.

Der Bryston BP17 soll nicht weniger als ein State-of-the-art Vorverstärker sein, der durch besagte Basis zu einem attraktiven Preis angeboten werden kann, so das Unternehmen in einer Aussendung.

So soll er sich durch eine erstklassige Signalverarbeitung auszeichnen, die im wesentlichen auf hochwertigen Schaltkreisen, einem ausgetüftelten Schaltungskonzept, sowie einer besonders aufwendigen Stromversorgung basiert.

Streng selektierte Bauteile sollen garantieren, dass die Signale unverfälscht und in voller Bandbreite verarbeitet werden, wobei man unter anderem besondere Aufmerksamkeit auf die verwendeten Operationsverstärker setzte und zudem auf eine neue, digital gesteuerte, aber nach wie vor analoge Kontrolle der Lautstärke setzt. Dieses Konzept verfolgt man in diesem Fall auch bei der Steuerung der Balance, sodass ein komplett diskreter analoger Aufbau über die komplette Signalkette ermöglicht wird.

Der Bryston BP17 soll in der Standard-Konfiguration immerhin sechs analoge Eingänge bieten, die als unsymmetrische Cinch-Buchsenpärchen ausgeführt sind. Entscheidet man sich für den optionalen integrierten D/A-Wandler, so fallen allerdings zwei dieser Eingänge weg, dafür können damit vier digitale Quellen eingebunden werden. Auch eine optionale Phono-Vorstufe für MM Tonabnehmer-Systeme steht bei diesem Vorverstärker aus Kanada zur Verfügung. In jedem Fall findet man einen so genannten Tape Loop, einen unsymmetrischen als auch symmetrischen Ausgang und zudem stehen zwei 12 Volt Trigger, einer davon programmierbar, sowie eine RS232-Schnittstelle zur Verfügung. Auch ein Kopfhörer-Verstärker ist integriert und der entsprechende Anschluss an der Front zu finden.

Das alles ist verpackt in ein gewohnt erstklassiges Gehäuse, das jedwede Vibration oder Einstreuung fern hält und sich in der typischen Design-Linie des kanadischen Unternehmens präsentiert. Wie bereits angeführt, wurde auch dem Netzteil höchste Aufmerksamkeit zuteil und man setzt auf eine separate Stromversorgung für die analogen und digitalen Baugruppen.

Im Lieferumfang ist keine Fernbedienung enthalten. Allerdings kann man sich in Form der Bryston BR2 Remote eine besonders hochwertig ausgeführte Lösung gönnen, die sich in tadelloser Verarbeitung und Metall-Gehäuse präsentiert. Der Bryston BP17 soll bereits in Kürze erhältlich sein, wobei das Unternehmen Bryston Ltd. für diesen Vorverstärker eine Preisempfehlung von $ 3.550,- angibt. Ein lokaler Preis des Vertriebs AViTech liegt uns bislang noch nicht vor.

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