Cambridge Audio präsentiert Azur 350C und Azur 350

Cambridge Audio genießt den Ruf, feine HiFi-Komponenten mit überaus attraktivem Preis/ Leistungsverhältnis zu entwickeln. Diesem Ruf verpflichtet, präsentiert der englische Hersteller nun eine neue Stereo-Kombination bestehend aus dem Stereo-Vollverstärker Cambridge Audio Azur 350A sowie dem CD-Player Cambridge Audio Azur 350C.

Von Michael Holzinger (mh)
16.07.2010

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Es sind klassische Stereo-Komponenten mit audiophiler Technik, aber zum überaus attraktiven Preis, so der österreichische Vertrieb Audio Tuning Vertriebs GmbH über die beiden neuen Komponenten von Cambridge Audio Limited. Die beiden Geräte erweitern das ohnedies schon breit aufgestellte Angebot im Einstiegssegment von Cambridge Audio und dürften bestens dazu geeignet sein, selbst preissensible Käufer wieder von den Vorzügen klassischer HiFi-Komponenten zu überzeugen.

Bei der Konzeption der beiden neuen Lösungen orientierten sich die Entwickler aus London natürlich bei den vor gar nicht allzulanger Zeit ebenfalls neu vorgestellten Komponenten der Cambridge Audio Azur 550 sowie 650-Serie. Gewisse Ähnlichkeiten beschränken sich daher nicht nur auf das rein äußerliche Design, auch bei den inneren Werten sollen sich diese Verwandtschaftsverhältnisse durchwegs positiv bemerkbar machen.

So präsentiert sich natürlich auch der neue Stereo-Vollverstärker Cambridge Audio Azur 350A mit einem stabilen Metallgehäuse und einer massiven Front aus Aluminium. Der Kunde kann hier zwischen einer Ausführung in Schwarz oder Silber wählen. Die Frontseite ist reichlich mit Bedienelementen bestückt, sodass eine intuitive Bedienung garantiert ist. Im Inneren sollen ausschließlich hochwertige Elektronik zum Einsatz kommen, wie etwa einem Präzisions-Lautstärkeregler von Alps sowie Polypropylen-Signalkondensatoren und ein massiv ausgelegter Ringkern-Transformator. Die diskret aufgebaute Endstufe liefert eine Leistung von zweimal 45 Watt an 8 Ohm.

An der Rückseite des Geräts stehen für Zuspieler fünf Hochpegel-Eingänge zur Verfügung. Auch auf einen Tape-Input hat Cambridge Audio nicht verzichtet. Lediglich eine Phono-Vorstufe konnte bei diesem Preispunkt natürlich nicht realisiert werden. Dafür gibt‘s aber gleich zwei Paar Lautsprecher-Anschlüsse sowie einen zusätzlichen Eingang für mobile Audio-Player sowie einen Kopfhörer-Ausgang an der Frontseite.

Auch beim CD-Player Cambridge Audio Azur 350C sparten die Entwickler der englischen HiFi-Schmiede nicht an der falschen Stelle und spendiertem ihm ebenso ein solides Metallgehäuse und eine Front aus Aluminium. Natürlich hat man auch hier die Wahl zwischen einem schwarzen sowie silbernen Player.

Das Herzstück des Cambridge Audio Azur 350C stellt ein Laufwerk dar, das neben Audio CDs auch Datenträger mit Audio-Daten im WMA sowie MP3-Format wiedergeben kann. Kontrolliert wird das Laufwerk von Cambridge Audio S3 Servo Solution, die die Basis für ein exaktes Auslesen der Medien darstellen soll. Die Verarbeitung des Datenstroms übernimmt ein Wolfson Microelectronics WM8728 D/A-Wandler mit 24 Bit und 192 kHz sowie einem nach Herstellerangaben ausgezeichnetem Filter in 2-Pole Sallen-Key Butterworth-Technik. Cambridge Audio setzt auf eine aufwendige Konstruktion in SMD-Technik mit sehr kurzen Signalwegen, sodass im Zusammenspiel mit der Stromversorgung durch einen streufeldarmen Ringkern-Transformator eine Wiedergabe mit höchstmöglicher Klangtreue gewährleistet sein soll.

Neben analogen Ausgängen stehen beim Cambridge Audio Azur 350C auch digitale Schnittstellen - koaxial S/PDIF als auch optisch TOS-Link - zur Verfügung.

Sowohl der Stereo-Vollverstärker Cambridge Audio Azur 350A als auch der CD-Player Cambridge Audio Azur 350C werden natürlich mit einer Infrarot-Fernbedienung ausgeliefert. Sowohl der CD-Player als auch der Verstärker sind bereits im Fachhandel erhältlich. Der österreichische Vertrieb von Cambridge Audio, die in Wien ansässige Audio Tuning Vertriebs GmbH gibt für die beiden neuen Lösungen des englischen Herstellers einen empfohlenen Verkaufspreis von jeweils € 399,- an.

Michael Holzinger

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