Cambridge Audio Azur 351A und Cambridge Audio Azur 351C - Englisches Doppelgespann für den HiFi-Einstieg

Mit der Azur-Serie bietet Cambridge Audio seit Jahr und Tag einen überaus günstigen Einstieg in die Welt echter HiFi an. Nun steht sowohl der Stereo Vollverstärker als auch de Audio CD-Player in Form des Cambridge Audio Azur 351A sowie Cambridge Audio Azur 351C in neuester Version zur Verfügung.

Von Michael Holzinger (mh)
10.10.2012

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Die englische HiFi-Schmiede Cambridge Audio ist vor allem für ihre HiFi- als auch Home Cinema-Lösungen mit einem überaus attraktiven Preis/Leistungsverhältnis bekannt. So stellt etwa ein HiFi-System der Engländer für viele Musikliebhaber den Einstieg oder Wiedereinstieg in die Welt hochwertiger Lösungen dar.

Dies gilt nicht zuletzt für die so genannte Cambridge Audio Azur-Serie, wobei die günstigsten Vertreter nunmehr in einer neuen Generation zur Verfügung stehen. Und zwar in Form des Stereo Vollverstärkers Cambridge Audio Azur 351A sowie dem Audio CD-Player Cambridge Audio Azur 351C.

Wenngleich es sich um eine überaus günstige Lösung handelt, so weisen beiden Komponenten Merkmale auf, die man ebenso in den höherpreisigen Systemen der englischen HiFi-Schmiede wieder findet und die auch in dieser Preisklasse für sehr gute Qualität sorgen sollen.

So lag etwa der Schwerpunkt der Entwickler beim Audio CD-Player Cambridge Audio Azur 351C darauf, ein möglichst präzises Auslesen der Daten zu garantieren und einen warmen natürlichen und detailreichen Klang zu erzielen. Die Basis dafür stellt ein Laufwerk dar, dessen einzige Aufgabe es ist, Daten von Audio CDs perfekt auszulesen. Hier kommt also nicht wie vielfach inzwischen üblich, ein Universal-Laufwerk zum Einsatz, sondern ein allein auf die Wiedergabe von Audio CDs spezialisiertes Laufwerk, das zudem über eine von Cambridge Audio entwickelte Servolösung S3 der dritten Generation verfügt. Es ist nicht zuletzt diese Steuerung des Laufwerks, die über die tatsächliche Qualität des gesamten Audio CD-Players entscheidet. Aus diesem Grund widmeten die Entwickler der englischen HiFi-Schmiede auch beim Cambridge Audio Azur 351C diesem „Detail“ entsprechend viel Aufmerksamkeit. Ebenso dem D/A-Wandler, wobei man auch bei der neuesten Generation des Geräts auf einen Wolfson Microelectronics WM8728 24 Bit 192 kHz mit 2-Pole Sallen-Key Butterworth Filter setzt. Allerdings gibt Cambridge Audio an, dass man die Schaltung insgesamt nochmals optimierte und auf einen äußerst genauen Master-Taktoszillator sowie ausgeklügelte Taktpufferung mit Impedanz-Anpassung setzt, um eine sehr detailgetreue Wiedergabe zu erzielen.

Ein weiteres wesentliches Ausstattungsmerkmal ist natürlich die Stromversorgung. Aus diesem Grund kommt beim Cambridge Audio Azur 351C ein besonders hochwertiger, bewusst überdimensionierter Ringkern-Transformator zum Einsatz, der im Vergleich zu günstigeren Lösungen deutlich geringeres Rauschen und weniger Verzerrungen verursachen soll und somit selbst unter audiophilen Maßstäben genügen kann.

Verpackt ist dies alles in bewährter Art und Weise in ein akustisch bedämpftes Vollmetall-Chassis mit schicker, gebürsteter Aluminium-Front, die neben einem Display alle wesentlichen Bedienelemente aufweist. Neben dem analogen Ausgang verfügt das Gerät zudem über eine koaxiale S/PDIF als auch optischer TOS-Link Schnittstelle.

Beim Stereo Vollverstärker Cambridge Audio Azur 351A diente, so der Hersteller, der Cambridge Audio Azur 651A als Vorbild. Dementsprechend gilt ganz besonders, wie von uns einleitend bereits angeführt, dass man hier so manches Ausstattungsmerkmal findet, das in diesem Preissegment keinesfalls üblich ist.

So dient ein besonders hochwertiger Ringkern-Transformator als Herzstück des Cambridge Audio Azur 351A, der dafür Sorge tragen soll, dass stets ausreichend Leistungsreserven zur Verfügung stehen und eine hervorragende Basswiedergabe, Klangfülle und Detailreichtum erzielt werden kann. Man habe sich für dieses Ausstattungsmerkmal entschieden, auch wenn damit ein höheres Gewicht, aber auch höhere Kosten einhergehen, da man nicht gewillt sei, an der falschen Stelle zu sparen. Und eine solide Stromversorgung sei nunmal ein wesentliches Kriterium für einen Verstärker. Dafür habe man an anderer, nicht wirklich relevanter Stelle gespart - Cambridge Audio spricht von unnützem Schnickschnack.

Dazu zählt aus der Sicht der Engländer aber weder die Anzahl der Eingänge, denn davon hat der Cambridge Audio Azur 351A mit fünf Cinchbuchsen-Pärchen plus separatem Record Out mehr als genug, und ebensowenig die direkte Integration in moderne HiFi-Lösungen. Also etwa die Anbindung mobiler Devices über einen zusätzlichen 3,5 mm Stereo Mini-Klinkeneingang an der Front, oder einem USB-Port, um den Verstärker direkt mit einem PC oder Mac zu verbinden. Hierbei setzt Cambridge Audio auf Wandler aus dem Hause Burr-Brown. Auch ein Kopfhörer-Verstärker wurde integriert und für Lautsprecher-Systeme stehen zwei Paar hochwertige Lautsprecher-Klemmen zur Verfügung.

Auch bei der Auswahl der Bauteile selbst wurde nicht gespart, denn neben einem ALPS-Black-Box Lautstärke-Potentiometer kommen ausschließlich verlustarme Polypropylen-Signalkondensatoren und speziell angefertigte Elektrolyt-Kondensatoren an allen kritischen Stellen der Signalverarbeitung zum Einsatz.

Auch dieses Gerät ist natürlich in einem schallgedämpft ausgeführten Voll-Metallgehäuse untergebracht und weist eine schicke Front aus gebürstetem Aluminium auf.

Sowohl der Cambridge Audio Azur 351A als auch der Cambridge Audio Azur 351C sind sowohl in Schwarz als auch Silber erhältlich und werden mit einer System-Fernbedienung ausgeliefert. Diese steuert jeweils alle Geräte der Cambridge Audio Azur-Serie, und kann etwa auch zur Kontrolle der Wiedergabe von einem Apple iPod, iPhone oder iPad genutzt werden, sofern man einen optional erhältlichen Dock aus dem Hause Cambridge Audio, wie etwa den Cambridge Audio iD100 Dock einsetzt.

Nach Angaben des Vertriebs sind beide Komponenten bereits in den nächsten Tagen im Fachhandel erhältlich. Als unverbindlich empfohlene Preisempfehlung gibt Audio Tuning Vertriebs GmbH für beide Komponenten aus dem Hause Cambridge Audio einen Preis von jeweils € 499,- an.

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