#CES2014: Kompromisslose Qualität verspricht Cambridge Audio für den neuen D/A-Wandler Cambridge Audio Azur 851D und somit einem weiteren Neuling in der Flaggschiff-Serie Azur 851." /> Sempre Audio

Cambridge Audio Azur 851D - Ein D/A-Wandler, der jedwedes Detail offenbart?

#CES2014: Einen D/A-Wandler, der jedwedes Detail digital verewigter Musik zur Geltung bringen soll, will die englische HiFi-Schmiede nunmehr in der Flaggschiff-Serie Cambridge Audio Azur 851 im Angebot haben, und zwar mit dem Cambridge Audio Azur 851D.

Kurz gesagt...

Kompromisslose Qualität verspricht Cambridge Audio für den neuen D/A-Wandler Cambridge Audio Azur 851D und somit einem weiteren Neuling in der Flaggschiff-Serie Azur 851.

Wir meinen...

Nun präsentiert Cambridge Audio mit dem neuen Cambridge Audio Azur 851D auch einen D/A-Wandler erster Güte in der Azur 851-Serie. Dieser verfügt über alle relevanten Anschlüsse, ja kann sogar Smartphones und Tablets über Bluetooth inklusive apt-X als Schnittstelle dienen, und Kontakt mit PCs und Macs über USB aufnehmen. Zudem fungiert er als digitale Vorstufe, bedarf also nur noch eines passenden Leistungsverstärkers, den es mit dem neuen Cambridge Audio Azur 851W ja auch in Kürze gibt.

Von Michael Holzinger (mh)
09.01.2014

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So genannte externe D/A-Wandler nehmen eine immer wesentlichere Rolle im HiFi-Umfeld ein. Und zwar völlig zurecht, denn es ist letztendlich allen voran der D/A-Wandler, der maßgeblich über die tatsächliche Qualität einer HiFi-Kette bestimmt, wenn es um die Wiedergabe digitaler Daten, in welcher Form auch immer, geht. Und da immer mehr Anwender auf digitale Inhalte aus verschiedensten Quellen setzen, erfreuen sich externe Wandler natürlich einer entsprechend hohen Nachfrage, sodass es sich kaum ein Hersteller leisten kann und will, diese nicht erfüllen zu können.

Ein Hersteller, der dieses Produktsegment bereits seit geraumer Zeit mit verschiedenen überaus attraktiven Lösungen bedient, ist die englische HiFi-Schmiede Cambridge Audio. Einmal mehr erweitert das Unternehmen das Angebot aber nun um eine nicht minder spannende Lösung, und zwar den Cambridge Audio Azur 851D, und bietet somit erstmals auch ein Produkt in der für die Engländer so wesentlichen Flaggschiff-Serie an.

Dabei war es wohl nicht einfach für die Entwickler, die bisherigen Angebote nochmals zu überbieten, denn mit Produkten wie etwa dem Cambridge Audio DacMagic bzw. nunmehr allen voran dem Cambridge Audio DacMagic Plus hat das Unternehmen überaus attraktive Lösungen im Angebot, die durchaus auch hohen Ansprüchen genügen können und sich dementsprechend sehr erfolgreich am Markt etablierten. Aber man habe alles daran gesetzt, so der Hersteller, mit dem neuen Cambridge Audio Azur 851D die Meßlatte nochmals höher zu setzen.

So verspricht Cambridge Audio etwa, dass der neue externe Wandler in der Lage sei, wirklich jedwedes Detail digitaler Musik zu offenbaren, sodass selbst der anspruchsvollste Musik-Liebhaber keinerlei Kompromisse eingehen müsse.

Im Mittelpunkt der Signalverarbeitung steht das so genannte ATF2 Upsampling der zweiten Generation, das auf Basis von zwei im Dual-Mode arbeitenden Analog Devices AD1955 DACs sowie eines Analog Devices Black Fin ADSP-BF532 32 Bit DSP erfolgt, wobei dieser intern alle Audio-Daten mit 24 Bit und 384 kHz verarbeitet. Der Anwender kann hier über wählbare Filtercharakteristiken ins Geschehen eingreifen. Signale können mit bis zu 24 Bit und 192 kHz anliegen, wobei dafür zahllose Schnittstellen zur Verfügung stehen.

Allen voran setzt das Unternehmen natürlich auch hier auf eine asynchron arbeitende USB 2.0 Schnittstelle zur direkten Anbindung an einen PC bzw. Mac, sodass dieser direkt als besonders flexible Quelle direkt mit dem HiFi-System verbunden werden kann. Darüber hinaus steht aber auch eine weitere USB 1.1 Schnittstelle zur Verfügung, die als Anbindung für den im Lieferumfang enthaltenen Cambridge Audio BT100 Bluetooth Dongle dient. Damit kann der Cambridge Audio Azur 851D auch als Schnittstelle für mobile Devices wie Smartphones und Tablets fungieren, wobei hier auf den Codec apt-X gesetzt wird, um keinerlei Qualitätseinbussen durch eine verlustbehaftete Datenreduktion bei der Signalübertragung hinnehmen zu müssen, und auch hier zumindest „CD-Qualität“ zu erzielen.

Desweiteren bietet der Cambridge Audio Azur 851D natürlich auch S/PDIF-Schnittstellen, und zwar in Form von zwei koaxialen sowie insgesamt vier optischen Digitaleingängen. Auch ein so genannter BNC-Eingang sowie eine AES/EBU-Schnittstelle stehen hier zur Verfügung, sodass der Cambridge Audio Azur 851D tatsächlich jedwede digitale Quelle einbinden kann. Signale verlassen das Gerät auf analoger Ebene wahlweise über ein unsymmetrisches Cinchbuchsen-Pärchen oder symmetrisch über XLR-Ausgänge. Darüber hinaus steht aber auch eine optische als auch koaxiale S/PDIF-Schnittstelle als Ausgang für digitale Daten zur Verfügung.

Den analogen Schnittstellen sind besonders aufwendig konzipierte Ausgangsstufen vorgeschaltet, die auf eine separate Stromversorgung basierend auf einem Ringkern-Transformator zurück greifen können. Der Cambridge Audio Azur 851D fungiert übrigens nicht nur als Wandler, er übernimmt auch die Aufgabe eines digitalen Preamp, kann somit problemlos direkt mit einem Leistungsverstärker wie etwa dem ebenfalls neu im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas präsentierten Cambridge Audio Azur 851W kombiniert werden.

Als weitere Besonderheit verfügt der Cambridge Audio Azur 851D über einen integrierten Kopfhörer-Verstärker, der nach Angaben des Herstellers ebenfalls keinerlei Wünsche offen lassen soll.

Über verschiedenste Schnittstellen an der Rückseite lässt sich der Cambridge Audio Azur 851D in Steuerungslösungen einbinden, bzw. mit weiteren Komponenten aus dem Hause Cambridge Audio optimal verbinden. So steht hier nicht nur eine RS232-Schnittstelle, sondern ebenso ein Control Bus und Trigger-Anschlüsse sowie ein Anschluss für einen IR-Emitter zur Verfügung.


Wie immer bietet Cambridge Audio auch den neuen Cambridge Audio Azur 851D in einer schwarzen als auch silbernen Ausführung an. In beiden Fällen präsentiert sich das Gerät mit einem überaus solide ausgeführten Gehäuse aus Metall mit einer schicken Front aus gebürstetem Aluminium. Diese Front ziert ein zentral angeordnetes, großzügig dimensioniertes Display, das rechts und links von zahlreichen Funktionstastern umrandet wird. Einige Status-LEDs, einige weitere Taster sowie ein großzügig ausgelegter Drehgeber, ein Standby-Taster sowie der besagte Anschluss für Kopfhörer runden das Angebot an der Front ab.

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