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Chord Etude - Neuer Stereo Endverstärker der Chord Choral Serie

Foto © Chord Electronics Ltd.

Vor nunmehr nahezu 30 Jahren entwickelte John Franks ein Verstärker-Design, das seit zwar kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert wurde, dennoch stets die Grundlage aller entsprechenden Lösungen des von ihm gegründeten Unternehmens Chord Electronics darstellte. Nun aber präsentiert Chord Electronics Ltd. ein komplett neu entwickeltes Verstärker-Design und setzt dies erstmals im neuen Leistungsverstärker der Chord Choral Serie ein, dem Chord Etude.

Kurz gesagt...

Mit dem neuen Chord Etude präsentiert Chord Electronics Ltd. einen komplett von John Franks neu entwickelten Stereo Endverstärker der Chord Choral Serie.

Wir meinen...

Chord Electronics Ltd. bezeichnet das neue Verstärker-Prinzip des neuen Chord Etude als wahren Meilenstein des Unternehmens, denn einmal mehr sei es damit gelungen, die Darbietungsqualität auf ein gänzlich neues Niveau zu heben. Das neue Design, so der Hersteller, übertreffe das ursprüngliche Konzept von John Franks, das immerhin nahezu 30 Jahre Bestand hatte, in allen Bereichen nochmals deutlich. Immerhin, es erforderte eine intensive Entwicklung, die sich die letzten Jahre hinzog, so das Unternehmen, und nun eben erstmals im neuen Chord Etude zum Einsatz kommt.
Hersteller:Chord Electronics Ltd.
Vertrieb:G8 & friends GmbH
Preis:k. A.

Von Michael Holzinger (mh)
26.05.2018

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Man schrieb das Jahr 1989, da präsentierte John Franks, Gründer, Chefentwickler und Inhaber der englischen HiFi-Schmiede Chord Electronics Ltd., ein neues Verstärker-Konzept. Dieses sollte sich durch enorme Schnelligkeit und eine stabile Leistungsabgabe, zudem durch eine große nutzbare Bandbreite sowie ein äußerst geringes Niveau an Rauschen und Verzerrungen auszeichnen. Man sprach damals von einem revolutionären Design, und setzte es fortan in allen Leistungsverstärkern aus dem Hause Chord Electronics Ltd. ein, natürlich in stets etwas verfeinerter, weiterentwickelter Form.

Nun aber, nach nahezu 30 Jahren, erachtete man die Zeit als gekommen, ein völlig neues Verstärker-Design zu kreieren, wobei aber natürlich der seinerzeitige Ansatz unverändert blieb, jedoch gänzlich neue Möglichkeiten allein durch technischen Fortschritt und nicht zuletzt drei Jahrzehnte Erfahrung zur Verfügung stehen.

Chord Electronics Ltd. bezeichnet das neue Verstärker-Prinzip als wahren Meilenstein des Unternehmens, denn einmal mehr sei es damit gelungen, die Darbietungsqualität auf ein gänzlich neues Niveau zu heben. Das neue Design, so der Hersteller, übertreffe das ursprüngliche Konzept von John Franks in allen Bereichen nochmals deutlich. Immerhin, es erforderte eine intensive Entwicklung, die sich die letzten Jahre hinzog, so das Unternehmen.

Seine Premiere feiert es in einem neuen Leistungsverstärker, der der Chord Choral Serie zugeordnet wird, dem neuen Chord Étude, der erstmals im Rahmen der High End 2018 in München präsentiert wurde.

So gibt das Unternehmen zu Protokoll, dass einer der Gründe, warum man gerade jetzt auf ein neues Verstärker-Prinzip setzt, bei den bestehenden Lösungen der Chord Choral Serie zu suchen ist, allen voran dem Referenz-Wandler und Vorverstärker Chord DAVE. Dieser biete ein derart hohes klangliches Potential, das nur mit einem neuen Leistungsverstärker tatsächlich vollends ausgeschöpft werden könne. Genau dies soll der neue Chord Étude zu leisten imstande sein, so das Versprechen von Chord Electronics Ltd.

Einmal mehr stehen die drei Schlagworte Leistung, Kontrolle und Geschwindigkeit über diesem neuen Verstärker-Prinzip, das auf einer Fehlerkorrektur mit mehrfachen Feedback- und einer doppelten Feedforward-Schleife aufwartet, um die Linearitätsunterschiede zwischen den insgesamt acht eigens entwickelten MOSFET-Transistoren nach Ansicht des Herstellers auf besonders innovative Weise auszugleichen.

Zwei Netzteile mit der Chord-eigenen so genannten HFS-Technologie (High Frequency Switch Mode) sollen die Grundlage dafür schaffen, dass beim neuen Chord Étude eine stabile Leistung von zweimal 150 Watt an 4 Ohm, oder einmal 300 Watt im Bridged Mode zur Verfügung stehen. Ein weiteres derartiges HFS-Netzteil ist für die Stromversorgung der restlichen Peripherie zuständig, wobei jedes dieser Netzteile aufwendig geschirmt ist, um den Signalweg frei von Störungen zu halten.

All dies soll dazu führen, dass der neue Chord Étude einen Rauschabstand von 108 dBV aufweist, ein Dämpfungsfaktor von 10.000 sowie eine enorm schnelle Leistungsabgabe erzielt wird, die, so das Unternehmen, selbst Rechtecksignale von über 400 kHz abbilden könne, somit Musik in all ihren Details stets akkurat auf den Punkt gebracht abbilde.

An Eingängen bietet der neue Chord Étude sowohl unsymmetrische Cinchbuchsen als auch symmetrische XLR-Anschlüsse. Die Lautsprecher werden an hochwertigen Klemmen mit vergoldeten Kontakten angeschlossen, die gekappselt ausgeführt sind und Kabelschuhe bis zu 6 mm, sowie Banana-Stecker mit bis zu 4 mm aufnehmen können.

Wie alle Lösungen aus dem Hause Chord Electronics Ltd. Präsentiert sich auch der neue Chord Étude in einem bewusst ungewöhnlichen, für den Hersteller schlicht typischen Design, das so gar nicht mit üblichen HiFi-Lösungen zu vergleichen ist. Aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst ist es wahlweise in Schwarz oder Silber erhältlich. Damit passt der neue Chord Étude natürlich perfekt zu den übrigen Lösungen der Chord Choral Serie, wie etwa dem bereits erwähnten D/A-Wandler und Vorverstärker Chord DAVE, aber auch den Chord BLU 2 CD-Transport.

Allerdings muss man sich für den neuen Chord Étude noch ein wenig in Geduld üben, dies gab Chord Electronics Ltd. Im Rahmen der Präsentation auf der High End 2018 bekannt. So wird der neue Chord Étude nicht vor Oktober 2018 im Fachhandel zu finden sein. Ein empfohlener Verkaufspreis wurde für den neuen Chord Étude noch nicht kommuniziert.

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