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Convert Nexus Range - Omnis, Gravitas und Nucleus

Foto © Convert Technologies Ltd.

Drei neue Lösungen rund um Musik-Streaming auf höchstem Niveau schickt Convert Technologies mit der neuen Convert Nexus Range ins Rennen. Die neue Produktserie präsentiert sich in Form des Convert Omnis Streaming Preamplifier, Convert Gravitas Streaming DAC, sowie dem neuen Convert Nucleus Streamer.

Kurz gesagt...

Mit der neuen Concert Nexus Range erweitert das englische Unternehmen sein Produktangebot um den Convert Omnis Streaming Preamplifier, Convert Gravitas Streaming DAC, sowie den Convert Nucleus Streamer.

Wir meinen...

Die neuen Systeme Convert Omnis Streaming Preamplifier, Convert Gravitas Streaming DAC, sowie den Convert Nucleus Streamer begründen die Convert Nexus Range, die die englische Entwickler-Schmiede Convert Technologies Ltd. als besonders kompakte und elegante Alternative der Convert Plato Range zur Seite stellt. Dennoch, nahezu alle Technologien der Convert Plato Range finden sich auch in der neuen Convert Nexus Range, diese ist aber modular aufgebaut, lässt sich sodass man sich gezielt für genau jene Lösung entscheiden kann, die den eigenen Anforderungen entspricht.

Von Michael Holzinger (mh)
20.09.2017

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Das Unternehmen Convert Technologies Ltd. ist eine vergleichsweise junge Technologie-Schmiede, die sich aber binnen kürzester Zeit einen tadellosen Ruf in der HiFi-Szene erarbeiten konnte, und zwar unter ihrem ursprünglichen Namen Entotem Ltd. Entotem Ltd. So präsentierte man mit der so genannten Plato Serie eine Produktlinie, die sich als ganz besonders flexible Musik-Server entpuppten, die eine Vielzahl an Möglichkeiten in sich vereinten. So handelt es sich bei der Plato Serie um Lösungen, die nicht nur Inhalte auf digitaler Ebene komfortabel verwalten und wiedergeben können, sondern ebenso direkt zum Erfassen von Daten genutzt werden können. Im einfachsten Fall lassen sich mit den Convert Plato Systemen Audio CDs einrippen, aber auch analoge Quellen können problemlos dazu genutzt werden, um weitestgehend automatisiert Musik auf die Festplatte zu verfrachten, und unmittelbar über die jeweiligen Musik-Server selbst, oder aber übers Netzwerk wiederzugeben.

Man kann Entotem Ltd. bzw. nunmehr Convert Technolgies Ltd. also durchaus mit Fug und Recht als eine sehr stark auf Software-Lösungen fokussiertes Unternehmen bezeichnen, wobei im Entwickler-Team auch - mit Verlaub - eine Menge alter Hasen der HiFi-Welt zu finden sind, die ganz genau darüber bescheid wissen, wie man flexible IT mit all den Ansprüchen der HiFi zu verbinden hat.

Dies soll sich auch bei der neuesten Produktlinie aus dem Hause Convert Technologies Ltd. niederschlagen, die das Unternehmen erstmals im Rahmen der High End 2017 in München in Aussiucht stellte, und nunmehr im Rahmen der IFA 2017 erstmals präsentierte, die neue Convert Nexus Range.

Diese neue Produktlinie soll zahlreiche Technologien der einleitend beschriebenen Convert Plato Range aufweisen, allerdings geht man hier dann doch einen etwas anderen Weg.

Präsentierten sich die Lösungen der Convert Plato Range auch im Auftreten als durchaus „mächtige“ Systeme, so steht bei der neuen Convert Nexus Range ein besonders schlanker Formfaktor im Mittelpunkt. So sollen alle Möglichkeiten der Convert Plato Range auch hier zur Verfügung stehen, allerdings sind die Systeme, nun, sagen wir modularer aufgebaut.

So präsentiert sich die neue Convert Nexus Range in Form dreier Lösungen, und zwar dem Convert Omnis Streaming Preamplifier, Convert Gravitas Streaming DAC, sowie dem Convert Nucleus Streamer.

Alle Medieninhalte mit einer Lösung verwalten, dies ist die Grundidee hinter der gesamten Convert Nexus Range, also auch dem Convert Nucleus Streamer. Dies umfasst also nicht nur Audio-Daten, sondern ebenso Fotos und Videos, die nach Angaben des Herstellers vom Convert Nucleus Streamer verwaltet, und im gesamten Haus auf nahezu beliebigen Devices gestreamt werden können. Basis dafür ist der Industrie-Standard UPnP, auf den nahezu alle Netzwerk-fähigen Produkte der Unterhaltungselektronik setzen, sei es nun ein High-end HiFi-Streamer, oder auch nur ein Smart TV-Gerät oder ein All-in-One Speaker. Die Integration ins Netzwerk erfolgt über Kabel.

An Audio-Daten kann der neue Convert Nucleus Streamer beginnend von MP3 und AAC bis hin zu ALAC, WAV, AIFF und FLAC alle relevanten Audio-Daten verwalten, inklusive Hi-Res Audio natürlich. Bei Video finden sich H.263, H.264, MPEG-4, MPEG2 und Xvid in der Liste, wobei hier die Unterstützung bis hin zu 1.080p Full HD reicht. Auch Fotos können in allen relevanten Formaten wiedergegeben werden.

All dies erfolgt in erster Linie direkt übers Gerät selbst, denn neben den typischen Audio-Schnittstellen wie einer optischen und koaxialen S/PDIF-Schnittstelle steht beim neuen Convert Nucleus Streamer auch eine HDMI-Schnittstelle zur Verfügung.

Zudem kann natürlich auch auf Dienste wie Spotify, TIDAL und Qobuz zugegriffen werden.

Daten werden auf der 1 TByte fassenden internen Festplatte abgespeichert, andere Speicherkapazitäten werden ebenfalls angeboten. Zudem verfügt diese Lösung über insgesamt drei USB 2.0 Schnittstellen, eine direkt an der Front, zwei an der Rückseite, um auch externe Speichermedien zu nutzen. Über einen Micro USB-Port können gar mobile Devices eingebunden werden.

Die USB-Schnittstellen dienen hier auch dazu, um etwaige Peripherie-Geräte einzubinden, die zum Erfassen von Audio-Daten genutzt werden, wie etwa ein externes USB CD-Laufwerk, oder ein USB A/D-Wandler. So stehen im Convert Nucleus Streamer alle Technologien zur Verfügung, um dieses Erfassen von Daten sehr komfortabel, da nahezu vollständig automatisiert zu gestalten, wie etwa Automated CD Ripping und Automated Vinyl Recording.

Die Steuerung erfolgt etwa mit der Convert Plato App, wobei ein passendes Tablet mit in Form eines 7 Zoll Amazon Kindle Fire Tablet im Lieferumfang enthalten ist. Zudem liefert man auch einen so genannten Wireless Remote Air Mouse Controller mit Keyboard mit dem Convert Nucleus Streamer aus, sodass man wirklich unmittelbar am Gerät „arbeiten“ kann.

Natürlich ist ein Backup bei einem derartigen Gerät unerlässlich, wobei der Hersteller hier eine Automated Backup & Restore-Funktion verspricht.

All die genannten Funktionen weist auch das zweite Produkt der neuen Convert Nexus Range, der Convert Gravitas auf. Allerdings spricht der Hersteller hier vom Convert Gravitas Streaming DAC und weist damit klar auf die zusätzlichen Möglichkeiten hin.

So verfügt der Convert Gravitas Streaming DAC über eine optische und koaxiale S/PDIF-Schnittstelle als Ausgang, einen HDMI-Ausgang, zwei USB 2.0 Ports an der Rückseite, einen USB 2.0 Port an der Front, einen Mini USB an der Rückseite, sowie einen Stereo Line In als auch Stereo Line Out und damit analoge Ein- und Ausgänge. Zudem verfügt der Convert Gravitas Streaming DAC über einen 12 V Trigger-Anschluss, zur direkten Steuerung weiterer Komponenten.

Noch einen Schritt weiter geht man beim dritten Gerät im Bunde, dem neuen Convert Omnis Streaming Preamplifier. Hier stehen zwei optische und eine koaxiale S/PDIF-Schnittstellen als Eingang, drei optische S/PDIF-Schnittstellen als Ausgang, drei analoge Eingänge in Form von Cinchbuchsen-Pärchen als Eingang, sowie ein analoger Ausgang als Preamp Out zur Verfügung. Optional bietet Convert Technologies für den neuen Convert Omnis Streaming Preamplifier gar eine Phono-Vorstufe an, die für MM als auch MC Tonabnehmer-Systeme ausgelegt ist. Die interne Festplatte weist hier bereits in der kleinsten Konfiguration eine Speicherkapazität von 2 TByte auf.

Zudem wird der Convert Omnis Streaming Preamplifier mit einem externen Laufwerk ausgeliefert, einem LG Ultra Portable DVD-RW für CD-Ripping. Wie beim zuvor beschriebenen Convert Gravitas Streaming DAC steht auch beim Convert Omnis Streaming Preamplifier direkt an der Front ein Multifunktions-Bedienelement zur Verfügung, nämlich ein Push Pause/ Play and Volume Control Wheel, wie es der Hersteller selbst bezeichnet.

Die Lösungen der neuen Convert Nexus Range werden wahlweise in Schwarz oder Silber angeboten, so zumindest die Informationen auf der Webseite des Herstellers. Dennoch, in Berlin gab es auch eine Ausführung in Gold zu sehen…

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