Denon CEOL RCD-N5 Piccolo - Noch einen Tick kleiner...

Schon die Denon CEOL RCD-N7 ist ein sehr kompaktes, überaus flexibles Audio-System, doch es geht noch kleiner. Mit dem neuen Denon CEOL RCD-N5 Piccolo bietet der japanische Unterhaltungs-Elektronik-Konzern nunmehr eine geradezu winzige Lösung für all jene vor, die auf kleinstem Raum ein hochwertiges Netzwerk-Musiksystem mit tadelloser Ausstattung suchen.

Von Michael Holzinger (mh)
20.09.2012

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Mit der Denon CEOL RCD-N7 bietet Denon ein sehr kompaktes Audio-System an, das HiFi auf kleinstem Raum erlaubt. Dabei zeichnet sich das System aber nicht nur durch seine geringen Abmessungen aus, sondern ebenso durch eine sehr flexible Ausstattung, deren Schwerpunkt ganz klar bei der Wiedergabe digitaler Inhalte aus dem Netzwerk sowie Online liegt.

Nun geht Denon noch einen Schritt weiter und präsentiert ein neues Modell der sehr erfolgreichen Denon CEOL-Serie, die Denon CEOL RCD-N5 Piccolo. Diese Lösung sei, so der Hersteller, als modernes Netzwerk-Musiksystem konzipiert, das sich an lifestyle-orientierte HiFi-Freunde richtet, die eine hochwertige Musikwiedergabe bei geringstem Platzbedarf suchen.

Trotz geringster Abmessungen betont Denon, auch bei dieser Lösung besonders viel Wert auf eine hochwertige Klangqualität gelegt zu haben. Schlussendlich verpflichte allein der Name des Systems dazu, denn CEOL sei als [´kjoll] auszusprechen, und das stünde für das gälische Wort für Musik.

Wie bereits ihre große Schwester versteht sich das System als so genannter Netzwerk Stereo-Receiver, der in diesem Fall die Bezeichnung Denon DRA-N5 trägt und sich als wirklich sehr, sehr kompakte Lösung in strahlendem Weiss oder dezentem Schwarz präsentiert. Verfügt die Denon CEOL RCD-N7 noch über einen integrierten Audio CD-Player, so verzichtet Denon bei der CEOL Piccolo auf dieses Medium und setzt stattdessen allein auf Inhalte von mobilen Devices, aus dem Netzwerk oder Internet.

Dazu muss das System natürlich zunächst ins Netzwerk integriert werden, was in diesem Fall sowohl über Ethernet als auch ein integriertes WiFi Modul möglich ist. Als Besonderheit versteht sich die CEOL Piccolo auf WPS, also WiFi Protected Setup, das - sofern auch der WiFi Router dies unterstützt - die Einbindung ins drahtlose Netzwerk auf Knopfdruck erlaubt, ohne dafür irgend eine Setup-Routine vollführen oder gar Zugangsdaten oder Passwörter eingeben zu müssen.

Zudem unterstützt die Denon CEOL Piccolo WiFi Multimedia, kurz WMM genannt. Dabei handelt es sich um eine auf dem Standard IEEE 802.11e basierende Zertifizierung, die eine einwandfreie Interoperabilität zwischen Geräten der Unterhaltungselektronik und Netzwerk-Lösungen der IT gewährleisten soll und etwa über QoS (Quality of Service) eine feste Bandbreite für Streaming-Dienste bietet.

Einmal im Netz, kann die Denon CEOL Piccolo zunächst auf Internet Radio-Stationen zugreifen. In bewährter Art und Weise setzt Denon hierfür auf den Dienst vTuner. Darüber hinaus kann aber auch auf Online Musik-Dienste wie etwa last.fm sowie Spotify zugegriffen werden, sofern man ein Abonnement bei diesen abgeschlossen hat. Zudem fungiert das Audio-System von Denon als UPnP sowie dlna 1.5 zertifizierter Streaming-Client, kann also auf entsprechende Speicher-Systeme im Netzwerk zugreifen und ebenso von mobilen Devices über diesen Standard Inhalte empfangen. Zudem lässt sich das Gerät damit auch mit Hilfe entsprechender Apps steuern, die es ja sowohl für Apple iOS, Windows Phone als auch Google Android in ausreichender Anzahl gibt.

An Audio-Daten werden MP3, WMA, AAC, ALAC, WAV und FLAC-Dateien unterstützt, letztere mit Auflösungen von bis zu 24 Bit und 192 kHz. Das System versteht sich auf das so genannte Gapless Playback, also die unterbrechungsfreie Wiedergabe und ist zudem für Microsoft Play to des Windows Media Player 12 oder höher als auch Apple AirPlay zertifiziert. Es gibt also nahezu nichts, was man irgendwie drahtlos auf das kompakte System von Denon streamen kann.

Zudem steht natürlich auch ein USB-Anschluss zur Verfügung, der für entsprechende Speicher-Sticks, externe Festplatten, aber auch mobile Devices aus dem Hause Apple eingesetzt werden kann. Etwa für alle neuen Devices von Apple mit dem so genannten Lightning Connector, der den 30 Pin Universal Dock ablöst. Geräte mit diesem „alten“ Anschluss finden nach wie vor an der Oberseite der Denon CEOL Piccolo den entsprechenden Dock Connector, wobei hier natürlich Audio-Daten digital übertragen werden und das mobile Device automatisch geladen wird, selbst wenn das Denon CEOL Piccolo im Standby-Modus ist.

Für etwa ein TV-Gerät verfügt die Denon CEOL Piccolo über einen optischen Digitaleingang. Ein Kopfhörer-Ausgang an der Front darf natürlich nicht fehlen und eine großzügig ausgelegte OLED-Anzeige stellt alle relevanten Informationen klar ablesbar dar. Selbst an einen Subwoofer-Ausgang hat Denon gedacht...

Denon setzt, eigenen Angaben zufolge, auf ein besonders einfaches, geradliniges Schaltungsdesign sowie verkürzte Signalwege um eine bestmögliche Signalqualität zu erzielen. Zudem kommt ein vollständig digitales Konzept zum Einsatz, das eine optimierte Klangwiedergabe garantieren soll. So liefert das System nach Herstellerangaben eine Leistung von 65 Watt pro Kanal an Lautsprecher-Systemen mit 4 Ohm Impedanz. Die passenden Speaker gibt‘s übrigens mit den Denon SC-N5 gleich dazu, denn diese sind nicht nur optisch, sondern laut Herstellerangaben auch betreffend der Charakteristik optimal an den Netzwerk-Receiver Denon DRA-N5 angepasst.

Natürlich liefert Denon die neue Denon CEOL Piccolo mit einer passenden Infrarot-Fernbedienung aus, verweist aber gleichzeitig auf die passenden Apps für Smartphones mit Apple iOS als auch Google Android. Mit der Denon Remote App soll die Steuerung vor allem bei der Auswahl von Internet Radio-Stationen, aber auch beim Durchstöbern großer Mediatheken im Netzwerk besonders komfortabel und intuitiv erfolgen.

Laut Denon soll die neue Denon CEOL Piccolo ab Oktober 2012 im Fachhandel erhältlich sein. Wie bereits erwähnt kann sich der Kunde zwischen einem weißen und schwarzen System entscheiden. In beiden Fällen beträgt der empfohlene Verkaufspreis € 599,-

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