High End 2011: Frisch aus der Entwicklungs-Abteilung des Kieler Lautsprecher-Produzenten stammen die beiden Systeme ELAC BS 253 sowie ELAC FS 257 mit JET III Hochtöner." /> Sempre Audio

ELAC BS 253 und FS 257 - Zwei Lautsprecher-Sondermodelle mit JET III Hochtöner

High End 2011: Als exklusive Messe-Highlights kündigte der deutsche Lautsprecher-Hersteller ELAC Electroacustic GmbH die neuen Lautsprecher-Sondermodelle ELAC BS 253, eine kompakte Regal-Box, sowie ihre größere Schwester ELAC FS 257, eine Stand-Box, in München an.

Von Michael Holzinger (mh)
04.06.2011

Share this article


Die Ansprüche, die das Kieler Unternehmen ELAC Electroacustic GmbH bei der Konzeption der neuen Modelle an die Entwickler stellte, waren nicht weniger als betreffend der Akustik, der Optik und der Technik nur auf das Feinste zu setzen, so die deutsche Lautsprecher-Schmiede über die ELAC BS 253 sowie ELAC FS 257. Diese beiden Lautsprecher-Systeme wurden als Sondermodelle konzipiert, die erstmals zur High End 2011 in München der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Während die ELAC BS 253 als kompaktes Regal-Lautsprecher-System konzipiert wurde präsentiert sich die ELAC FS 257 als schlanke, aber ausgewachsene Stand-Box. Beim kleineren der beiden Modelle handelt es um ein 2-Wege Bassreflex-System. Das Standlautsprecher-System ist als 2 1/2-Wege Bassreflex-System ausgeführt.

In beiden Fällen setzt das deutsche Unternehmen ELAC auf so genannte JET III Hochtöner. Dabei handelt es sich um so genannte Bändchen-Hochtöner, bei dem nicht, wie bei konventionellen Bauformen, eine nach außen gewölbte Kalotte eigesetzt wird, sondern eine mit einer mäanderförmig gefalteten Folien-Membran durch ein starkes Magnetsystem aus Neodymstäben angetrieben wird. Dadurch soll nach Ansicht der Entwickler von ELAC eine deutlich schnellere Bewegung der Luft erzielt werden, was wiederum zu einer sehr hohen Dynamik und einem sehr hohen Wirkungsgrad führen soll. Die neueste Ausführung dieses JET III Hochtöners weist nach Angaben von ELAC eine deutlich vergrößerte Schall-Austrittsöffnung auf, sodass ein absolut linearer Frequenzgang bis zu 50 kHz erzielt wird.

Am unteren Ende des Frequenz-Spektrums setzen die Entwickler aus Kiel auf einen 150 mm Tiefmittel-Töner mit Konus-Chassis und einer - so ELAC - zum Patent angemeldeten Aluminium-Sandwich-Bauweise, deren Basis aus Zellstoff gefertigt ist und die sich mit einer schwarz oder titan-matt eloxierten, für ELAC ja fast schon typischen Kristall-Membran präsentiert. Während im kompakten Modell ELAC BS 253 ein derartiger Treiber seinen Dienst verrichtet, finden sich in der ELAC FS 257 zwei dieser Tiefmittel-Töner. Zudem stehen in beiden Modellen Bassreflex-Systeme zur Verfügung, die nach hinten abstrahlen und so das Frequenz-Spektrum bis hinunter zu 47 Hz bei der ELAC BS 253 und 33 Hz bei der ELAC FS 257 führen.

In beiden Modellen kommt nach Angaben des Herstellers eine ausschließlich mit hochwertigsten Bauteilen bestückte Frequenzweiche zum Einsatz, die bei 2.900 Hz in der ELAC BS 253 sowie 700 und 3.200 Hz bei der ELAC FS 257 für eine Arbeitsteilung zwischen den Treibern sorgt.

Beide Systeme präsentieren sich in edlem Finish mit schwarzer oder weißer Hochglanz-Lackierung. Mit dabei ist ein Lautsprecher-Grill, der die empfindlichen Membranen schützt und mittels Magneten an seiner Position fixiert wird. Während die ELAC BS 253 mit Abmessungen von 285 x 170 x 220 bzw. 232 mm sehr kompakt ausgefallen, mit einem Gewicht von 5,3 kg aber gar nicht so leicht ist, präsentiert sich die ELAC FS 257 mit 989 x 220 x 320 mm deutlich größer, aber dennoch sehr schlank und bringt immerhin 16 kg auf die Waage. Beide Systeme lassen sich also problemlos ins Wohnumfeld integrieren.

Die beiden Lautsprecher-Systeme sollen ab sofort im Fachhandel verfügbar sein. Der Hersteller gibt für die ELAC BS 253 eine unverbindlich empfohlene Preisempfehlung von € 499,- pro Stück an. Die ELAC FS 257 soll zum empfohlenen Verkaufspreis von € 1.199,-, ebenfalls pro Stück erhältlich sein.

Michael Holzinger

Share this article

Related posts