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Elac Debut 2.0 - In vielen Details überarbeitete zweite Generation…

Foto © Elac Electroacustic GmbH

Aufbauend auf den Tugenden der ersten Generation, jedoch unter Einbeziehung von Rückmeldungen von Kunden und Händlern, sowie unter dem Gesichtspunkten eines sich verändernden Marktes entwickelte Andrew Jones die zweite Generation der Elac Debut Serie, die sich nun als Elac Debut 2.0 mit neuen Ausstattungsmerkmalen und Technologien breit aufgestellt präsentiert.

Kurz gesagt...

Rückmeldungen von Kunden und Händler, aber auch Marktänderungen waren die Grundlage für die zweite Generation der Elac Debut Serie, die sich nunmehr als breit aufgestellte Elac Debut 2.0 präsentiert.

Wir meinen...

Nicht nur, dass Elac Electroacustic GmbH für die neue Elac Debut 2.0 Serie zahlreiches Kunden- und Händler-Feedback einfließen lies, und damit eine in vielen wesentlichen Bereichen verbesserte Modellreihe präsentiert, einmal mehr vertraut das Unternehmen auf Kiel auf Vielfalt, sodass sich die Produktreihe in zweiter Generation überaus flexibel für HiFi als auch Home Cinema einsetzen lässt. Eine zentrale Rolle übernimmt zudem einmal mehr der Subwoofer der Produktreihe, denn damit steht eine automatische Raumeinmessung mittels App für Smartphones zur Verfügung.
Hersteller:Elac Electroacustic GmbH
Vertrieb:Elac Electroacustic GmbH
Preis:Elac Debut 2.0 F6.2 € 449,-
Elac Debut 2.0 F5.2 € 349,-
Elac Debut 2.0 B6.2 € 174,-
Elac Debut 2.0 B5.2 € 149,-
Elac Debut 2.0 C6.2 € 329,-
Elac Debut 2.0 C5.2 € 249,-
Elac Debut 2.0 A4.2 € 139,-
Elac Debut 2.0 OW4.2 € 149,-
Elac Debut 2.0 SUB 3010 € 549,-

Von Michael Holzinger (mh)
10.06.2018

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Die so genannte Elac Debut Serie stellte für das Kieler Unternehmen Elac Electroacustic GmbH durchaus eine Art Wendepunkt dar. Just in einer gravierenden Umstrukturierungsphase des Unternehmens präsentierte man damit eine Lautsprecher-Serie, bei der man sich auf die ausgewiesene Expertise von Andrew Jones verlies. Man darf also durchaus festhalten, dass es die Intension war, mit diesem Schritt neue, frische Ideen einzubringen, somit neue Wege zu beschreiten und durchaus neue Zielgruppen zu adressieren.

Dieser Schritt erwies sich rückblickend als überaus kluge Entscheidung, denn die Elac Debut Serie konnte große Erfolge verbuchen und tatsächlich in einem mehr und mehr schwierigen Marktumfeld nicht nur bestehende, sondern tatsächlich auch neue Kundenschichten für die Kieler erreichen.

Auf diesem Erfolg aufbauend will man nun in die nächste Generation der Elac Debut Serie gehen, die sich als Elac Debut 2.0 präsentiert. Einmal mehr ist es das erklärte Ziel, hochwertige Lautsprecher-Systeme für ein möglichst breites Zielpublikum vorweisen zu können, wobei Flexibilität bei der Anwendung ebenso hoch einzuschätzen sind, wie eine tadellose Qualität zum sehr attraktiven Preis.

Die neue Elac Debut 2.0 Serie umfasst somit verschiedenste Stand- und Kompakt-Lautsprecher-Systeme, bietet Center-Speaker für den Einsatz im Home Cinema-Umfeld ebenso auf, wie Subwoofer, sodass für jede nur erdenkliche Konfiguration die stets richtigen Modelle parat stehen sollen.

Die neuen Modelle sollen, so das Versprechen des Herstellers, auf den bisherigen Tugenden der Elac Debut Serie aufbauen, darüber hinaus aber mit einer Vielfalt neuer Features und Technologien aufwarten können.

„Basierend auf dem Feedback der Händler und Endkunden, einhergehend mit Marktänderungen, haben wir die gesamte Linie überarbeitet und mit neu entwickelten Treibern, Schallführungen, Gehäusen sowie Frequenzweichen bestückt - resultierend in einer einfacher einzurichtenden Lautsprecher-Serie, welche eine beträchtliche Leistungssteigerung bietet.“ - Andrew Jones, Vizepräsident der Entwicklung, Elac Electroacustic GmbH

Zunächst hebt Elac Electroacustic GmbH allen voran neue Hochtöner als wesentliches neues Ausstattungsmerkmal der neuen Elac Debut 2.0 Serie hervor. Diese sollen, so der Hersteller, eine breit abstrahlende Schallführung aufweisen. Einmal mehr setzt Andrew Jones hier auf Seidenkalotten-Hochtöner mit breiter Sicke, die in der Lage sind, eine Abbildung bis hin zu 35 kHz zu ermöglichen. Dies soll, davon ist man überzeugt, einen noch lebensechteren Hochfrequenzgang erlauben. Die neu gestaltete Schallführung sorge nicht nur für eine verbesserte Richtcharakteristik, sondern auch eine Reduzierung der Kantenbeugung der Schallwellen, wie sie bei traditionellen Lautsprecher-Gehäusen unvermeidbar ist. Zudem achtete man auf eine noch bessere Ankopplung an den Tieftöner, und zwar durch einen erweiterten Bassfrequenzgang sowie einen auch dahingehend optimierten neuen Aufbau.

Nicht nur am oberen Frequenzbereich habe man bei den Verbesserungen der neuen Elac Debut 2.0 gegenüber den bisherigen Modellen geachtet, sondern ebenso bei den Tiefton-Treiber. Auch diese sind somit neu ausgelegt. Man vertraut hierbei auf Membranen aus gewebter Aramidfaser, ebenso auf ein überarbeitetes Design des Aramid-Kegels, sodass eine bessere Steifheit und Dämpfung erzielt wird. In Verbindung mit der neu ausgelegten Staubschutzkappe wird eine sanftere sowie transparentere Klangwiedergabe erzielt.

Wie wir bereits erwähnten, sei es eines der erklärten Ziele von Andrew Jones gewesen, eine noch flexibleren Nutzung der neuen Elac Debut 2.0 Serie zu gewährleisten. Hierfür hat er auch bei den Gehäusen der Lautsprecher-Systeme selbst angesetzt. So sollen hier durch den Einsatz verstärkter MDF Innenwände Gehäusevibrationen und dadurch entstehende Klangverfärbungen nochmals minimiert worden sein, das Bassreflex-Rohr wurde bei den Regal-Lautsprecher-Systemen neu platziert, und zwar an der Front der Lautsprecher-Systeme, sodass nun auch eine Positionierung nahe an der Wand oder speziell bei den kompakten Modellen relevant, gar in einem Regal, erleichtert wird.

Ganz besondere Aufmerksamkeit schenkte man dem Center-Lautsprecher-System der Serie, da man der Ansicht ist, dass der Center im Mehrkanal-Betrieb den Großteil des Klangs ausmache. Daher habe man dessen Sensitivität und Impedanz verbessert, sodass er möglichst geringe Leistungsanforderungen an die Elektronik, konkret den eingesetzten AV-Receiver stellt und selbst mit Lösungen im Einstiegssegment souverän in Erscheinung treten kann und einen dynamischen Eindruck hinterlässt.

Seit Jahr und Tag kann Elac Electroacustic GmbH mit einer Möglichkeit aufwarten, die man so beim Mitbewerb kaum oder zumindest nicht in derart ausgereifter Form vorfindet, und zwar die Möglichkeit, aktiv in das Klanggeschehen eingreifen zu können, und zwar nicht mit separaten Lösungen, sondern direkt mit dem „Lautsprecher-System“ im weitesten Sinne. Hierzu vertraut das Kieler Unternehmen auf eine automatische Raumeinmessung, die man in so manch Subwoofer integriert. Damit ist es möglich, eine optimale Klangwiedergabe anhand der individuellen Gegebenheiten zu realisieren. So verhält es sich auch bei der neuen Elac Debut 2.0 Serie. Allerdings geht man hier noch einen entscheidenden Schritt weiter. Einen der laut Elac Electroacustic GmbH meist genannten Kundenwünsche sei, die Möglichkeit mehrere Subwoofer mit einem Gerät kontrollieren zu können. Daher stattete man den neuen Subwoofer Elac SUB 3010 nicht nur mit Multi-Subwoofer Steuerung aus, sondern kombiniert dies natürlich in einer entsprechenden App, sodass eine tunlichst einfache Bedienung erzielt wird. Hierbei besteht die Möglichkeit, jeden Subwoofer individuell, oder aber für bestimmte Funktionen, als Gruppe anzusteuern.

Wie bereits einleitend erwähnt, ist die neue Generation der Elac Debut Serie überaus breit aufgestellt, sodass man für nahezu jeden Anwendungsfall optimal gerüstet scheint.

Nicht weniger als neun Modelle zählen somit zur neuen Elac Debut 2.0 Serie, wobei das Angebot gleichermaßen für Stereo als auch Surround ausgelegt ist.

So stehen nicht nur zwei Stand-Lautsprecher-Systeme zur Verfügung, sondern ebenso zwei Regal-Lautsprecher-Systeme. Darüber hinaus findet man in der Produktreihe gleich zwei Center Speaker, einen Subwoofer sowie einen Wand-Lautsprecher und gar einen Dolby Atmos-enabled Speaker.

An der Spitze der neuen Elac Debut 2.0 Serie steht das Stand-Lautsprecher-System Elac F6.2, das sich als Dreiwege-Bassreflex-System präsentiert. Ausgestattet mit gleich drei 6 1/2 Zoll Aramid Fiber Woofern sowie einem 1 Zoll Cloth Dome Tweeter, unterstützt von gleich drei Bassreflex-Öffnungen an der Rückseite, soll dieses Lautsprecher-System mit einer Impedanz von 6 Ohm und einem Wirkungsgrad von 87 dB in der Lage sein, einen Frequenzbereich zwischen 39 Hz und 35 kHz abzubilden, wobei die Frequenzweiche bei 90 Hz und 2,2 kHz ansetzt. Ausgelegt ist die Elac F6.2 für Verstärker mit einer Leistung von 140 Watt. Mit Abmessungen von 1.097 mm in der Höhe, 195 mm in der Breite, und 268 mm in der Tiefe bringt sie 19,9 kg auf die Waage.

Auch das zweite Stand-Lautsprecher-System der Elac Debut 2.0 Serie, die neue Elac F5.2 ist als Dreiwege-Bassreflex-System ausgelegt, vertraut aber auf drei 5 1/4 Zoll Aramid Fiber Woofer und natürlich einen 1 Zoll Cloth Dome Tweeter. Auch hier setzt man auf drei Bassreflex-Rohre um einen Frequenzgang zwischen 42 Hz und 35 kHz abbilden zu können. Die Frequenzweiche setzt hier ebenfalls bei 90 Hz und 2,2 kHz an und das Lautsprecher-System ist mit einer Impedanz von 6 Ohm und einem Wirkungsgrad von 86 dB für Verstärker mit einer Leistung von 140 Watt ausgelegt. Die Elac F5.2 misst 1.016 mm in der Höhe, 180 mm in der Breite, und 234 mm in der Tiefe und wiegt 15,6 kg.

Mit der neuen Elac B6.2 steht das größere der beiden verfügbaren Regal-Lautsprecher-Systeme der neuen Elac Debut 2.0 Serie zur Verfügung, das als Zweiwege-Bassreflex-System in Erscheinung tritt und auf einen 6 1/2 Zoll Aramid Fiber Woofer, einen 1 Zoll Cloth Dome Tweeter, sowie ein nach vorne heraus geführtes Bassreflex-Rohr setzt und damit einen Frequenzbereich zwischen 44 Hz und 35 kHz abbilden kann. Die Frequenzweiche ist auf 2,2 kHz hin ausgelegt und bei einer Impedanz von 6 Ohm sowie einer Empfindlichkeit von 87 dB eigne sich die neue Elac B6.2 für Verstärker mit einer Leistung von 120 Watt. Die Elac B6.2 misst 375 mm in der Höhe, 268 mm in der Tiefe, und 195 mm in der Breite und bringt damit 7,4 kg auf die Waage.

Mit Abmessungen von 341 x 234 x 180 mm ist das zweite Regal-Lautsprecher-System, die neue Elac B5.2, eine Spur kleiner ausgefallen und bringt lediglich 5,9 kg auf die Waage. Dennoch handelt es sich auch hier um ein Zweiwege-Bassreflex-System, das neben einem 1 Zoll Cloth Dome Tweeter einen 5,25 Zoll Woven Aramid-fiber Cone mit Oversized Magnet and Vented Pole Piece aufweist, wie es der Hersteller selbst ausdrückt. Das Bassreflex-System ist auch hier nach vorne hin ausgerichtet. Die Elac B5.1 kann bei einer Impedanz von 6 Ohm, einem Wirkungsgrad von 86 dB einen Frequenzbereich zwischen 46 Hz und 35 kHz (Frequenzweiche 2,2 kHz) abbilden und sei für Verstärker mit einer Leistung von 120 Watt ausgelegt.

Anhand des bislang beschriebenen kann man sich wohl bereits in etwa vorstellen, wie sich die beiden verfügbaren Center Speaker der neuen Elac Debut 2.0 Serie präsentieren.

Der größere der beiden Center Speaker ist der neue Elac C6.2, der als Zweiwege-Bassreflex-System auf zwei 6 1/2 Zoll Aramid Fiber Woofer sowie einen 1 Zoll Tweeter vertraut. Zwei Bassreflex-Rohre strahlen hier direkt an der Front angebracht optimal in den Raum ab. Interessant ist, dass der Elac C6.2 eine Impedanz von 8 Ohm aufweist, und mit einem Wirkungsgrad von 88 dB aufwarten kann. Damit eigne er sich für Verstärker mit einer Leistung von 120 Watt und könne einen Frequenzbereich zwischen 55 Hz und 35 kHz abbilden. Die Frequenzweiche greift natürlich auch hier bei 2,2 kHz ins Geschehen ein. Ein wenig Platz sollte man für den Elac C6.2 aber schon bereit halten, schließlich misst dieser in der Breite 593 mm, weist eine Höhe von 193 mm, und eine Tiefe von 268 mm auf und bringt damit 11,5 kg auf die Waage.

Da ist der zweite Center Speaker der Elac Debut 2.0 Serie doch eine Spur kleiner ausgefallen, denn der neue Elac C5.2 misst in der Breite „nur“ 540 mm, in der Höhe 180 mm, und in der Tiefe 219 mm und bringt damit 8,3 kg auf die Waage. Hier vertraut man auf die Kombination aus zwei 5,25 Zoll Aramid Fiber Woofer und einem 1 Zoll Tweeter, ebenso zwei nach vorne gerichtete Bassreflex-Rohre, wobei der Elac C5.2 mit einer Impedanz von 8 Ohm und einer Empfindlichkeit von 87 dB für Verstärker mit einer Leistung von 120 Watt ausgelegt ist, und einen Frequenzgang zwischen 55 Hz und 35 kHz abbilden kann. Die Übergangsfrequenz wird vom Hersteller einmal mehr mit 2,2 kHz angegeben.

Eine besonders interessante Lösung der Elac Debut 2.0 Serie stellt der neue Elac OW4.2 dar, denn hierbei handelt es sich um einen besonders schlanken Speaker für die Wandmontage. Damit lassen sich also optimal Surround-Kanäle abbilden, sei es nun an der Rückseite, oder aber an den Seiten des Raums. Für diese Aufgabe vertraut man dennoch auf ein Zweiwege-Bassreflex-System, kombiniert somit einen 4 Zoll Woofer mit einem 1 Zoll Tweeter, zudem auch auf zwei Bassreflex-Öffnungen, die sich aber an der Unterseite des Speakers finden. Mit Abmessungen von 324 x 200 x 100 mm bringt es der neue Elac OW4.2 auf 3,6 kg. Er ist bei einer Impedanz von 6 Ohm und einer Empfindlichkeit von 87 dB für Verstärker mit 80 Watt ausgelegt, und kann einen Frequenzbereich zwischen 70 Hz und 35 kHz abbilden. Die Übergangsfrequenz ist hier mit 2,5 kHz angegeben.

All jene, die ein Surround-Sound-System für Dolby Atmos oder DTS:X realisieren wollen, steht, wie bereits angedeutet, natürlich ebenfalls eine passende Lösung innert der neuen Elac Debut 2.0 Serie zur Verfügung, und zwar in Form des Elac A4.2. Hierbei handelt es sich um einen so genannten Dolby Atmos-enabled Speaker, also eine Lösung, die direkt auf den Front- oder Back-Surround Speaker platziert werden und nicht direkt, sondern mittels Deckenreflexion den gewünschten Surround-Effekt erzielen. Der neue Eleac A4.2 ist dafür ebenfalls als Zweiwege-System ausgelegt, allerdings als geschlossene Konstruktion und damit ohne Bassreflex-System. Um eine möglichst platzsparende Konstruktion mit lediglich 180 mm Breite, 125 mm Höhe, und 234 mm Tiefe sowie 2,4 kg Gewicht zu erzielen, vertrauten die Entwickler hier auf eine so genannte Koax-Anordnung der Treiber. In den 4 Zoll Woofer ist damit der 0,5 Zoll Polymer-Tweeter direkt zentral implementiert, wobei damit ein Frequenzbereich zwischen 180 Hz und 20 kHz abgebildet werden kann. Mit einer Impedanz von 6 Ohm sowie einer Empfindlichkeit von 85 dB ist der neue Elac A4.2 für Verstärker mit einer Leistung von 80 Watt ausgelegt.

Eine zentrale Rolle nimmt, wie zuvor bereits beschrieben, der Subwoofer der neuen Elac Debut 2.0 Serie ein, der neue Elac SUB 3010. Hier fällt zunächst auf, dass auch dieser vergleichsweise kompakt konzipiert wurde, schließlich misst er nicht mehr als 364 mm in der Höhe, 343 mm in der Breite, und ebenso 343 mm in der Tiefe, bringt allerdings dennoch satte 14,6 kg auf die Waage. Ausgestattet ist der Elac SUB 3010 mit einem aktiven sowie einem passiven Treiber, wobei der aktive Woofer, ein 10 Zoll High-excursion Doped Paper Cone, nach vorne hin, der gleich konzipierte passive Woofer nach unten hin abstrahlt. Hierbei sorgen Spikes für einen klar definierten Abstand zum Untergrund und damit gleichmässige Abstrahlung in den Raum. Angetrieben wird der neue Elac SUB 3010 von einem Verstärker in BASH-Tracking Technology, mit der Elac Electroacustic GmbH ja bereits bei verschiedensten Produkten hervorragende Ergebnisse erzielte. Dieses Verstärkermodul erlaubt 200 Watt RMS sowie gar 400 Watt Spitze, wobei der Frequenzbereich zwischen 28 Hz und 150 Hz liegt, die Crossover-Frequenz zwischen 50 Hz und 150 Hz eingestellt werden kann. Allerdings findet man den entsprechenden Regler nicht am Anschluss-Panel, dieses ist überhaupt vergleichsweise spartantisch mit allein einem Cinch-Buchsenpaar ausgestattet. Mehr benötigt man aber auch nicht, denn alle Einstellungen werden hier mit Hilfe einer App vorgenommen, der Elac Sub Control 2.0, die für Apple iOS ebenso zur Verfügung steht, wie für Google Android. Die Verbindung zwischen Smartphone und Subwoofer erfolgt mittels Bluetooth 4.0 Low-energy, eine Lösung, die Elac Electroacustic GmbH bereits bei anderen Produkten einsetzte. Mit Hilfe der App kann auf die umfangreichen DSP-Funktionen des Elac SUB 3010 zugegriffen werden, um nicht nur alle klassischen Einstellungen eines Subwoofers vorzunehmen, sondern auch eine recht komplexe Raumkorrektur vorzunehmen.

Alle Modelle der neuen Generation der Elac Debut Serie werden in der Ausführung Black Ash angeboten, auf weitere Design-Varianten verzichtet das Kieler Unternehmen somit vorerst. Dies mag so mancher als Nachteil ansehen, aus Sicht des Herstellers ist dies aber dennoch eine klare Entscheidung zugunsten einer möglichst großen Produktvielfalt. Man bedenke, welch logistischer Aufwand daraus resultiert, jedes der verfügbaren Modelle noch in verschiedenen Design-Varianten anzubieten. Sich also zumindest vorerst eher auf möglichst viele Produkte, anstatt möglichst viele Design-Varianten zu konzentrieren, ist durchaus im Sinne der Kunden, wie wir meinen.

Die neuen Modelle der Elac Debut 2.0 Serie sollen bereits dieser Tage im Fachhandel zu finden sein, so Elac Electroacustic GmbH. Zudem sollen in Bälde noch zwei weitere Lösungen folgen, und zwar zwei weitere Subwoofer in Form der neuen Modelle Elac S10.2 sowie Elac SUB 3030, wobei man hierzu noch keine weiteren Details bekannt gibt und auch die empfohlenen Verkaufspreise noch nicht fest stehen.

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