Foto © Elac Electroacustic GmbH

Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier - Stereo Vollverstärker mit BASH-Technololgie und automatischer Einmess-Funktion

Mit dem Elac EA101EQ präsentiert das deutsche Unternehmen Elac Electoacoustic GmbH erstmals einen Stereo Vollverstärker, der sich in besonders kompakter Form und ausgestattet mit modernster BASH-Technologie präsentiert. Flexibler Einsatz, hoher Bedienkomfort durch Steuerung mittels Apps, und klassische audiophile Tugenden sollen im Elac EA101ES zusammen geführt werden.

Kurz gesagt...

Mehr als bloße Verstärkung verspricht Elac Electroacustic GmbH für den neuen Stereo Vollverstärker Elac DA101EQ in BASH-Technologie.

Wir meinen...

Mit dem Elac EA101EQ Integrated Amplifier als erste Lösung der Elac Debut Series ist dem renommierten deutschen Unternehmen die Neuausrichtung hin zum Komplett-Anbieter vollends gelungen. Elac Electroacustics GmbH versteht es hier gekonnt, modernste HiFi-Lösungen mit bewährten Tugenden zu verbinden, und dies in Form eleganter, besonders kompakter Produkte zu präsentieren, die durchaus das Potential haben, völlig neue Zielgruppen anzusprechen.
Hersteller:Elac Electroacustic GmbH
Vertrieb:Elac Electroacustic GmbH
Preis:k.A.

Von Michael Holzinger (mh)
17.02.2016

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Vor wenigen Wochen kündigte das renommierte deutsche Unternehmen Elac Electoacoustic GmbH an, sich künftig neu aufzustellen. Was man darunter verstehe, war zu diesem Zeitpunkt noch recht vage formuliert, man sprach davon, sich als Komplett-Anbieter positionieren zu wollen, das Produktsortiment somit deutlich zu erweitern, über das bisherige Kerngeschäft rund um Lautsprecher-Systeme hinaus.

Nun wird allmählich klarer, was Elac Electoacoustic GmbH darunter versteht, denn nach und nach kündigt das Unternehmen erste Produkte an, die in diese neue Richtung gehen.

So präsentiert Elac Electoacoustic GmbH etwa den neuen Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier, einen Stereo Vollverstärker als ersten Vertreter der so genannten Elac Debut Series.

Für den Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier hat sich das Unternehmen viel vorgenommen, will es doch damit Flexibilität bei der Nutzung, hohen Bedienkomfort und Qualität auf audiophilem Niveau in einem vergleichsweise kleinen Formfaktor vereinen, und dies zu einem attraktiven Preis offerieren.

So präsentiert sich der Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier als wirklich überaus schicke Lösung, die ein sehr kompaktes Gehäuse, natürlich komplett aus Metall gefertigt, aufweist. Allein die Front ist eine wahre Zierde, präsentiert sie sich doch mit einem eleganten Aluminium-Finish, schlicht, auf das Wesentliche fokussiert. Neben einem Drehgeber steht hier der Standby-Taster und ein Eingangswahlschalter zur Verfügung, das war es aber auch schon.

Doch so spartanisch sich die Front präsentiert, so vielfältig sind die Möglichkeiten des Geräts. Der „Schlüssel“ hierzu sind einmal mehr Apps, und zwar allen voran die Elac App, die für Google Android sowie Apple iOS zur Verfügung stehen soll.

Ihr wird beim Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier eine sehr zentrale Rolle zuteil, und zwar bereits bei der Einrichtung des Verstärkers. Hierbei setzen die Entwickler auf eine Technologie, die das Unternehmen bereits seit geraumer Zeit sehr erfolgreich bei Subwoofern und deren optimaler Konfiguration einsetzen, und die etwa im AV-Segment seit Jahr und Tag eigentlich Standard ist, nämlich die automatische Einmessung des gesamten Systems.

Als Messinstrument kommt hier jedoch nicht ein spezielles Messmikrofon zum Einsatz, sondern das Smartphone oder Tablet mit der Elac App. Über ein relatives Messverfahren erfolgt eine geräteunabhängige akustische Messung, wobei die Verbindung zwischen mobilen Devices und dem Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier Bluetooth 4.0 voraussetzt.

Wird ein klassisches Stereo-Setup genutzt, so wird beim Einmessen der Frequenzgang anhand der verwendeten Lautsprecher-Systeme optimiert. Ist zudem ein Subwoofer im Spiel, das System also als 2.1-Kanal-Lösung aufgestellt, so wird zudem die Übergangsfrequenz, Phasenlage und Lautstärke automatisch optimiert, um jederzeit eine perfekte Klangbalance und somit eine Wiedergabe auf audiophilem Niveau sicher zu stellen, so der Hersteller.

Zudem erlaubt die App natürlich auch die Kontrolle aller „alltäglichen“ Funktionen, wie etwa Lautstärke-Regelung und Quellenwahl. Zudem lassen sich Eingänge individualisieren, sprich, deren Namen an die daran angeschlossenen Quellen anpassen. Zudem soll die App dazu dienen, die Wiedergabe zu steuern, wenn die Quelle etwa ein PC oder Mac ist, der über USB mit dem Elac EA101EQ Integrated Amplifier verbunden ist. Auch Status-Informationen, bis hin zur Qualität der Spannungsversorgung lassen sich mit der App abrufen. HiFi-Enthusiasten kommen hier somit vollends auf ihre Kosten…

Damit sind wir auch schon bei den Anschlüssen angelangt, die beim Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier zur Verfügung stehen. Neben analogen Quellen lassen sich natürlich auch digitale anschließen, und zwar über optische sowie koaxiale S/PDIF-Schnittstellen. Ganz wichtig ist natürlich auch der bereits erwähnte USB-Port zur asynchronen Datenübertragung von einem PC oder Mac. Mobile Devices können über Bluetooth eingebunden werden, die somit nicht nur als Remote, sondern ebenso als Quelle dienen. Hierbei wird der Codec apt-X unterstützt, um eine Signalübertragung mit „CD-Qualität“ zu garantieren, sofern auch das mobile Device dies unterstützt.

Für Kopfhörer findet sich natürlich auch ein entsprechender Anschluss, und wer einen Subwoofer ins Spiel bringen will, der kann dies ebenfalls tun - wie bereits erwähnt.

Interessant ist zudem, dass die Entwickler von Elac beim neuen Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier auf die so genannte BASH-Technologie setzen, die nach Angaben des Unternehmens die Vorzüge eines klassischen Class A/B Verstärkers mit der Effizienz eines Schaltverstärkers kombinieren soll. Damit entfaltet der Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier eine Leistung von immerhin 100 Watt an Lautsprecher-Systemen mit einer Impedanz von 4 oder 8 Ohm.

Wann der neue Elac EA101EQ-G Integrated Amplifier tatsächlich erhältlich sein wird, und zu welchem Preis, steht derzeit noch nicht fest. Hierbei hält sich das Unternehmen noch etwas bedeckt und wird all dies wohl erst im Rahmen der High End 2016 in München fixieren. Wir werden diese Information natürlich ehestmöglich nachreichen.

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