Foto © Mitchell & Johnson

Englische HiFi-Schmiede Mitchell & Johnson stellt Betrieb ein

Seit dem Jahr 2012 bestand das englische Unternehmen Mitchell & Johnson und trat mit dem Anspruch an, hochwertige englische HiFi zu attraktiven Preisen zu offerieren. Ein Vorhaben, das nunmehr als gescheitert angesehen werden muss. Mit sofortiger Wirkung stellt Mitchell & Johnson den Betrieb ein.

Kurz gesagt...

Mit Mitchell & Johnson muss nunmehr eine englische HiFi-Schmiede die Segel streichen, die in ihrer aktuellen Form erst recht kurz auf dem Markt war.

Wir meinen...

Man sei in den letzten Monaten bestrebt gewesen, die Produktion tunlichst von Fernost nach England zu verlagern, womit massive Investitionen einhergingen, so die englische HiFi-Schmiede Mitchell & Johnson. Gleichzeitig sei es aber nicht gelungen, auf Grund des anstehenden Brexit das Vertrauen allen voran internationaler Vertriebe zu gewinnen, um diese Investments durch entsprechenden Umsatz zu tragen. Tatsächlich kommen wohl noch ein paar eigene Fehler hinzu, sodass es nicht allein der Brexit war, der letztlich zum Aus führte. Doch, was auch immer letztlich tatsächlich dafür verantwortlich ist, es ist dennoch überaus schade, denn damit fehlt dem Markt ein weiterer eigenständiger Anbieter, der mit dazu beitragen kann, das Angebot am Markt vielfältig zu gestalten und somit die Industrie insgesamt voran zu bringen.
Hersteller:Mitchell & Johnson

Von Michael Holzinger (mh)
13.09.2019

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Die englische HiFi-Schmiede Mitchell & Johnson verfolgte die Strategie, hochwertige HiFi-Lösungen zu attraktiven Preisen zu offerieren, wobei es sich um ein vergleichsweise junges Unternehmen handelt, das erst im Jahre 2012 gegründet wurde. Die Intension hinter dieser Strategie war es nach eigenem Bekunden, neue Kunden für HiFi gewinnen zu können. Daher fokussierte man sich bislang auf klassische Lösungen im Einstiegssegment, die mit einem sehr guten Preis- und Leistungsverhältnis aufwarten können, und die als typisch „british“ angesehen werden konnten.

Leider muss man nun sagen, diese Bemühungen wurden nicht mit Erfolg gekrönt. So berichten englische Medien, dass das Unternehmen Mitchell & Johnson mit sofortiger Wirkung den Betrieb einstellt. Als Grund nennt das Unternehmen allen voran den Brexit, der der gewählten Unternehmensstrategie in die Quere kam.

So sei man in den letzten Monaten bestrebt gewesen, die Produktion tunlichst von Fernost nach England zu verlagern, womit massive Investitionen einhergingen. Gleichzeitig sei es aber nicht gelungen, das Vertrauen allen voran internationaler Vertriebe zu gewinnen, um diese Investments durch entsprechenden Umsatz zu tragen.

Tatsächlich könnte man aber auch anführen, dass so manch Entscheidung des Unternehmens nicht die klügste war, etwa wenn es um die Aufstellung des Produktportfolios geht. Jene Produktreihe, die für die Engländer tatsächlich zum Erfolg werden hätte können, nämlich die neue Mitchell & Johnsonn 800 Series, kam wohl viel zu spät. Der anstehende Brexit dürfte somit nicht wirklich der einzige, vielleicht eher noch ein weiterer Grund dafür sein, dass Mitchell & Johnson keine Zukunft mehr hat.

Doch, was auch immer letztlich tatsächlich dafür verantwortlich ist, es ist dennoch überaus schade, denn damit fehlt dem Markt ein weiterer eigenständiger Anbieter, der mit dazu beitragen kann, das Angebot am Markt vielfältig zu gestalten und somit die Industrie insgesamt voran zu bringen.

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