Foto © NAD Electronics International

Exklusiv: NAD M32 Direct Digital Amplifier - Der neue Stereo Vollverstärker aus der NAD Masters Serie

Wie es scheint, arbeitet die kanadische HiFi-Schmiede NAD derzeit an einem neuen Stereo Vollverstärker der NAD Masters Serie, dem NAD M32 Direct Digital Amplifier. Dieser soll sich als wahre High-end Lösung und mit einem modularen Aufbau präsentieren, somit etwa auch Multiroom Hi-Res Streaming auf Basis von BluOS mit dem NAD DD BluOS MDC Modul bieten.

Kurz gesagt...

Noch ist es nicht offiziell, aber es scheint so, als würde NAD der NAD Masters Serie einen neuen Stereo Vollverstärker spendieren, den NAD M32 Direct Digital Amplifier.

Wir meinen...

Fest steht, es wird mit dem neuen NAD M32 Direct Digital Amplifier einen neuen Stereo Vollverstärker der NAD Masters Serie geben. Fest steht zudem, dass damit wohl für so manchen HiFi-Enthusiasten genau die richtige Alternative zur bereits verfügbaren Vor- und Endstufen-Kombination NAD M12 Digital Preamp DAC sowie dem NAD M22 Stereo Amplifier geboten werden wird. Fest steht außerdem, dass dieser neue Stereo Vollverstärker modular aufgebaut ist, und somit über das NAD DD BluOS MDC Modul Teil des Bluesound-Systems sein kann. Offen aber ist, wann und zu welchem Preis diese Lösung tatsächlich erhältlich sein wird…
Hersteller:NAD Electronics International
Vertrieb:smart audio GmbH
Deutschand:Dynaudio International GmbH
Schweiz:Dynavox electronics S.A.
Preis:voraussichtlich rund € 4.500,-

Von Michael Holzinger (mh)
18.01.2016

Share this article


Gleich zu Beginn dieser Meldung der ausdrücklich Hinweis, dass nichts von dem, was nun folgt, bislang von offizieller Seite bestätigt ist. Fakt ist wohl, dass es diese beschriebene neue Lösung aus der NAD Masters Serie geben wird, allerdings sind weder die technischen Daten finalisiert, noch kann derzeit weder ein Liefertermin noch ein definitiver Preis genannt werden. Wir dachten uns aber, wir wollen Ihnen, werte Leser, diese Information keineswegs vorenthalten, schließlich dürfte so mancher genau auf diese Lösung gewartet haben.

Schließlich präsentierte die kanadische HiFi-Schmiede NAD Electronics International mit der neuesten Generation der Vor- und Endstufen-Kombination der NAD Masters Serie, dem NAD M12 Digital Preamp DAC sowie dem NAD M22 Stereo Amplifier eine Lösung, die einerseits aus technischer Sicht gänzlich neue Optionen bereit hält, aber auch mit einem gänzlich neuen Design aufwartet. Gleiches gilt übrigens für die Surround-Lösungen der NAD Masters Serie, dem NAD M17 AV Surround Sound Preamp Processor sowie dem zugehörigen NAD M27 Seven-Channel Power Amplifier.

Damit vollzogen die Kanadier einen durchaus harten Bruch mit der bisherigen Produktlinie, denn man ging, wie beschrieben, allein das Design betreffend gänzlich neue Wege, und orientierte sich auch bei der Ausstattung und Funktionalität neu.

Wer also nicht auf die angeführte Vor- und Endstufen-Kombination setzen wollte, sondern etwa einen Stereo Vollverstärker bevorzugt, der fand bislang allein den NAD M2 Direct Digital Amplifier, eine durchwegs sehr, sehr feine Lösung, die aber eben nicht die gleiche Funktionalität und Flexibilität wie die Verbindung aus NAD M12 Digital Preamp DAC sowie dem NAD M22 Stereo Amplifier bot.

Der NAD M32 Direct Digital Amplifier würde somit, nach derzeit vorliegenden ersten Informationen, genau dieser Funktionalität entsprechen, dies aber in Form eines Stereo Vollverstärkers, der sich natürlich im neuen Design der NAD Masters Serie präsentiert, somit auf den ersten Blick kaum von der Vorstufe NAD M12 Digital Preamp DAC zu unterscheiden ist.

Auch hier bildet nämlich ein zentral angeordnetes, sehr großzügig bemessenes Display das bestimmende Element an der Front, wobei rechts davon ein massiver Drehgeber zu finden ist. Links prangt das Logo des Herstellers, das im Standby in Orange, im Betrieb Weiss erstrahlt. Darunter findet man, dies zeigen die ersten im Web kursierenden Abbildungen, sowohl einen USB-Port für entsprechende Speichermedien und portable Devices, als auch einen Kopfhörer-Anschluss in Form einer 6,3 mm Stereo Klinkenbuchse.

Einmal mehr wird der NAD M32 Direct Digital Amplifier als Lösung konzipiert sein, die einen modularen Aufbau aufweist, also jederzeit durch optionale Module erweitert werden kann, den so genannten NAD MDC Modulen, auf die NAD Electronics International ja bereits bei etlichen Produkten setzt.

Dazu gehört etwa das NAD DD BluOS MDC Modul, also jene Erweiterung, die bereits den NAD M12 Digital Preamp DAC ins Bluesound Wireless Multiroom Audio-Streaming-System einbindet, das auf erstaunlich hohem Niveau arbeitet, und als eines der wenigen Systeme in dieser Klasse auch Hi-Res Inhalte mit bis zu 24 Bit und 192 kHz, in Kürze wohl auch DSD wiedergeben kann. Die Steuerung übernimmt hierbei in erster Linie ein Smartphone oder Tablet, wobei für die Lösungen von NAD Electronics International eine spezielle Version des Bluesound Controller angeboten wird, die sich folgerichtig NAD BluOS Controller nennt.

Mit diesem Modul kann natürlich auch direkt auf verschiedene Online-Angebote wie Internet Radio, aber in erster Linie auch auf Dienste wie TIDAL, Juke, Qobuz, Deezer, Napster oder Spotify zugegriffen werden.

Als Datenlieferant für eigene Inhalte steht einerseits der Bluesound VAULT bzw. die neueste Generation Bluesound VAULT 2 zur Verfügung, ebenso kann aber jedwede NAS genutzt werden, und zwar über eine simple Dateifreigabe mittels SAMBA. Eine so genannte Middleware in Form eines UPnP-Streaming-Servers wie etwa Twonky von Lynx Technology ist dafür gar nicht erforderlich.

Durch das besagte Modul ist aber nicht nur die Integration ins Netzwerk möglich, dieses hält auch Bluetooth bereit, sodass entsprechende mobile Devices direkt als Quelle genutzt werden können.

Künftig sollen auch weitere Module zur Verfügung stehen, eben wie für den bereits erhältlichen NAD M12 Digital Preamp DAC.

Bereits ab Werk wird etwa ein Modul mit digitalen Anschlüssen integriert sein, sodass neben optischen und koaxialen S/PDIF-Schnittstellen auch eine AES/EBU-Schnittstelle zur Verfügung steht. Analoge Eingänge bietet der NAD M32 Direct Digital Amplifier natürlich ebenso, schließlich soll er ja seiner Aufgabe als flexibler Verstärker vollends gerecht werden können. Der NAD M32 Direct Digital Amplifier verfügt zudem über einen USB-Port, um diesen direkt mit einem PC oder Mac verbinden zu können. Eine weitere USB-Schnittstelle direkt an der Rückseite dient für Speicher-Medien, zusätzlich zu jener direkt an der Front, die wir ja bereits erwähnten. Eine RS232-Schnittstelle sowie Trigger-Anschlüsse dienen zur Integration in Steuerlösungen sowie zur Verbindung mit weiteren Lösungen der NAD Masters Serie.

Der neue NAD M32 Direct Digital Amplifier ist einmal mehr als reiner „Digital-Verstärker“ ausgelegt, der komplette Signalweg soll damit auf digitaler Ebene erfolgen, und erst unmittelbar vor den Lautsprecher-Klemmen in die analoge Welt gewandelt werden, sodass eine bestmögliche Signalqualität, frei von jedweden negativen Einflüssen garantiert ist.

Nach derzeit vorliegenden Informationen soll der NAD M32 Direct Digital Amplifier eine Leistung von zweimal 150 Watt entfalten können, wobei diese Angaben jedoch noch mit Vorsicht zu genießen sind. Interessant ist, dass der NAD M32 Direct Digital Amplifier gar über acht Lautsprecher-Anschlüsse, ausgeführt als solide Schraubklemmen, verfügt, sodass etwa Bi-wiring möglich ist.

Dies gilt auch, wie bereits erwähnt, für die kursierenden Gerüchte über eine baldige Verfügbarkeit. Davon kann nämlich in keinster Weise ausgegangen werden. Vielmehr sollte man damit rechnen, dass es noch ein Weilchen dauert, bis der neue NAD M32 Direct Digital Amplifier tatsächlich erhältlich ist. Auch die ersten Preisangaben, die von rund € 4.500,- ausgehen, sind derzeit als nicht mehr als Gerüchte zu werten.

Fakt ist, mit dem neuen NAD M32 Direct Digital Amplifier könnte die kanadische HiFi-Schmiede ein überaus interessantes Produkt im Angebot haben, das für viele HiFi-Enthusiasten genau die Alternative zur bereits erhältlichen Vor- und Endstufen-Kombination der NAD Masters Serie ist, auf die sie gewartet haben…

Share this article

Related posts