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Exposure 2010S2 DSD DAC - Neuer D/A-Wandler in der Exposure 2010 Series

Foto © Exposure Electronics Ltd.

Schon bislang wusste eine Lösung aus der Exposure 2010 Series vollends zu überzeugen, wenn es um einen möglichst vielseitigen, sehr ansprechend aufspielenden D/A-Wandler ging. Und zwar der Exposure 2010S2 DAC. Nun erhält dieser aber einen Nachfolger in Form des neuen Exposure 2010S2 DSD DAC. Welche wesentliche Neuerung dieser mit sich bringt, ist wohl bereits aus dem Namen ersichtlich…

Kurz gesagt...

Mit dem neuen Exposure 2010S2 DSD DAC schickt Exposure Electronics Ltd. nunmehr den Nachfolger des Exposure 2010S2 DAC ins Rennen.

Wir meinen...

Exposure Electronics Ltd. verzichtet bislang bewusst auf einen eigenen Streaming-Client. Vielmehr konzentriert man sich auf bewährte Tugenden und Stärken, und schickt mit dem neuen Exposure 2010S2 DSD DAC einen feinen D/A-Wandler ins Rennen, um an der entscheidenden Stelle einer modernen „vernetzten“ HiFi-Kette für Qualität zu sorgen.
Hersteller:Exposure Electronics Ltd.
Vertrieb:Longtone HiFi GmbH
Deutschand:High-Fidelity Studio
Schweiz:Audiosphere GmbH
Preis:€ 1.249,-

Von Michael Holzinger (mh)
15.03.2017

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Man darf die HiFi-Schmiede Exposure Electronics Ltd. durchaus als ein durch und durch bodenständiges Unternehmen bezeichnen, zumal dies in keinster Weise abwertend, sondern ganz im Gegenteil, als überaus hohe Tugend zu verstehen ist. Gerade in Zeiten, in denen Langlebigkeit und Wertstabilität auch in der Welt der gehobenen HiFi nicht immer so im Fokus stehen, wie sich mancher dies wünscht, ist es sehr erfreulich, dass sich der ein oder andere Hersteller so manchem Trend entzieht oder auf neue Entwicklungen auf seine ganz eigene Art und Weise reagiert und sein Produktsegment entsprechend ausrichtet.

So berichten Insider etwa, dass man auch bei Exposure Electronics Ltd. Überlegungen anstellte, sich dem Trend hin zu vernetzten Lösungen der Unterhaltungselektronik mit größerer Aufmerksamkeit zu widmen, und wie so viele andere Unternehmen ebenfalls einen Streamer zu entwickeln. Scheinbar verwarf man derartige Pläne aber zumindest vorerst, und konzentrierte sich stattdessen auf eine dezente Adaptierung bereits bestehender Lösungen, denen gerade im Umfeld einer vernetzten Unterhaltungselektronik gerade im Hinblick auf Qualität eine sehr wesentliche Rolle zuteil werden, nämlich D/A-Wandlern.

So kann Exposure Electronics Ltd. ja bereits seit Jahr und Tag eine entsprechende Lösung im Rahmen der Exposure 2010 Series vorweisen, nämlich den Exposure 2010S2 DAC. Dieser zeichnet sich durch eine Vielzahl an interessanten Ausstattungsmerkmalen aus, die unterm Strich zu einem hervorragenden Preis/ Leistungsverhältnis führen. Eine sehr gute Basis also, um hier eine Lösung zu realisieren, die nahezu jeder Anforderung gerüstet ist, die sich für HiFi-Enthusiasten im Zusammenspiel mit vernetzten Lösungen, aber nicht nur mit diesen, heutzutage stellen.

Man konnte bereits besagten Exposure 2010S2 DAC somit als sehr gute Antwort der englischen HiFi-Schmiede auf die Anforderungen eines „digitalen Zeitalters“ sehen, zumal dieser etwa durch Flexibilität bei den zur Verfügung stehenden Anschlüssen, aber insbesondere durch seine tadellose Signalverarbeitung überzeugte. Zudem war bereits dieses Produkt so ausgelegt, dass es sich nicht nur um einen reinen D/A-Wandler handelte, sondern dieser auch als Vorstufe eingesetzt werden konnte, somit bestens für den wachsenden Bereich innovativer aktiver Lautsprecher-Systeme gerüstet ist.

All dies gilt natürlich auch für den nunmehr präsentierten Nachfolger, den neuen Exposure 2010S2 DSD DAC.

Natürlich präsentiert sich auch der neue Exposure 2010S2 DSD DAC im typisch schlichten, dadurch aber zeitlos eleganten Design der kompletten Exposure 2010 Series, weist also ein solides Gehäuse aus Metall mit gebürsteter Aluminium-Front auf, die wahlweise in Schwarz oder Silber gehalten ist. Mit Gardemaßen von 440 mm in der Breite, 310 mm in der Tiefe, und 90 mm in der Höhe fügt er sich nahtlos in das „Familienbild“ ein und bringt rund 5 kg auf die Waage.

Die Front ziert ein Display, das in der silbernen Ausführung in Blau, in der schwarzen Variante in Rot erstrahlt und alle wesentlichen Informationen bereit hält. Die Bedienung erfolgt direkt am Gerät über ein halbes Dutzend Taster. Eine Fernbedienung ist ebenso im Lieferumfang enthalten, und erlaubt die komfortable Bedienung aus der Ferne.

Die Rückseite des neuen Exposure 2010S2 DSD DAC ziere eine Reihe von Anschlüssen, allen voran stehen hier drei koaxiale S/PDIF-Schnittstellen in Form von BNC-Buchsen, sowie drei optische S/PDIF-Schnittstellen zur Verfügung. Damit zeigt sich der neue Exposure 2010S2 DSD DAC bestens gerüstet, um als zentrale Schnittstelle in einem Verbund verschiedenster digitaler Quellen zu fungieren. Zumal an der Rückseite auch eine USB-Schnittstelle zu finden ist, über die eine direkte Verbindung mit einem PC oder Mac, aber auch mit so manchem Streaming-Client bzw. Musik-Server hergestellt werden kann.

Ganz besonders viel Aufmerksamkeit widmete man beim neuen Exposure 2010S2 DSD DAC einer möglichst „sauberen“ Signalverarbeitung, frei von äußeren Störeinflüssen. Allen voran dem klangschädigendem Jitter will man durch verschiedenste Maßnahmen zu Laibe rücken, und setzt dafür auf verschiedene Eingangsstufen für die an den unterschiedlichen Schnittstellen anliegenden Signale, sowie eine besonders exakte Master Clock.

Besonders interessant ist, dass beim bisherigen D/A-Wandler und somit auch dem neuen Exposure 2010S2 DSD DAC auf einen diskreten Aufbau der Filter als auch Ausgangsstufen gesetzt wird, und nicht auf die vielfach üblichen integrierten Operationsverstärker. „No Op-Amp ICs,“ vermerkt das englische Unternehmen diesbezüglich ausdrücklich im Datenblatt.

Interessant ist, dass der neue Exposure 2010S2 DSD DAC nicht nur über einen analogen Ausgang in Form eines Cinchbuchsen-Pärchens verfügt, sondern ebenso digitale Ausgänge aufweist, und zwar in Form einer optischen als auch koaxialen S/PDIF-Schnittstelle, letztere einmal mehr ausgeführt in Form einer BNC-Buchse. Damit kann der Exposure 2010S2 DSD DAC etwa auch als Converter für USB auf S/PDIF eingesetzt werden.

Was nun aber ist wirklich ganz neu am Exposure 2010S2 DSD DAC? Nun, dies verrät ohnedies bereits die Bezeichnung des Geräts ganz klar, die neue Version des D/A-Wandlers aus dem Hause Exposure Electronics Ltd. ist in der Lage, Daten nicht nur im Linear PCM-Format mit bis zu 24 Bit und 192 kHz zu verarbeiten, über den USB-Port lassen sich nunmehr auch Daten im DSD-Format abspielen, selbst wenn es sich hierbei „nur“ um DSD 2.8 handelt, und dafür auf DoP, also DSD over PCM gesetzt wird.

Unverändert steht beim neuen Exposure 2010S2 DSD DAC eine Kontrolle des Pegels zur Verfügung, sodass dieser auch weiterhin als Vorstufe eingesetzt werden kann. Im Prinzip ist damit allein eine Quelle, ein Leistungsverstärker wie etwa der Exposure 2010S2 Power Amplifier, oder gar einzig und allein ein Paar Aktiv-Lautsprecher erforderlich, um eine sehr flexible HiFi-Kette zu realisieren.

Der neue Exposure 2010S2 DSD DAC wird wohl bereits in Kürze im Fachhandel zu finden sein. Den Preis betreffend liegt uns bislang leider noch keine offizielle Angabe vor, man kann aber wohl damit rechnen, dass der neue Exposure 2010S2 DSD DAC zum empfohlenen Verkaufspreis von € 1.249,- im Fachhandel angeboten wird.

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