Gelungene Premiere - Erster sempre-audio.at HiFi & Mobility Jour-fixe bei Audio Emotion

Erstmals durften wir am Abend des 22. März 2012 zum sempre-audio.at HiFi & Mobility Jour-fixe laden, der in Kooperation mit Helmut Hackl, Betreiber der Plattform pocket.at veranstaltet wurde. Gastgeber war an diesem Abend Michael Kampichler, Eigentümer von Audio Emotion und somit einer der ersten Adressen, wenn es um hochwertige HiFi-Lösungen geht.

Von Michael Holzinger (mh)
25.03.2012

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Am 22. März 2012 startete mit dem sempre-audio.at HiFi & Mobility Jour-fixe die neue Veranstaltungsreihe, deren Ziel es ist, etwas frischen Wind in die österreichische HiFi-Szene zu bringen. Gemeinsam mit der Plattform pocket.at und in direkter Kooperation mit der Industrie sowie dem Fachhandel soll die Begeisterung für die spannende und überaus vielseitige Welt hochwertigem Musik-Genuss geweckt werden, und zwar über die oftmals allzu starren und seit Jahr und Tag eingefahrenen Grenzen hinaus.

So soll all die Faszination, die Leidenschaft und die Begeisterung, die hochwertige Lösungen der Unterhaltungselektronik bieten, einem möglichst breitem Publikum praxisnah präsentiert werden. Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie und natürlich dem Fachhandel soll dabei sicherstellen, dass Besuchern unmittelbar die richtigen Ansprechpartner für ihre Ansprüche und Vorstellungen zur Seite stehen.

Den Startschuss zu dieser Veranstaltungsreihe konnten wir also am Abend des 22. März 2012 setzen, und zwar an einer der besten Adressen Wiens, wenn es um Lösungen für den anspruchsvollen Musikgenuss geht, dem Fachhändler Audio Emotion in der Schwarzspanierstrasse 11 im 9. Bezirk in Wien.

Gemeinsam mit unserem Gastgeber Michael Kampichler konnten wir an diesem Abend erfreulich viele Interessenten begrüssen. Ja, wir müssen uns an dieser Stelle sogar entschuldigen, denn die unter „normalen“ Umständen mehr als großzügig ausgelegten Geschäftsräume des Wiener Fachhändlers reichten fast nicht aus, um den zahlreichen Besuchern ausreichend Platz zu bieten. Mit einem derartigen Ansturm hatten wir keineswegs gerechnet.

Zunächst begrüsste selbstverständlich Hausherr Michael Kampichler die Gäste, bevor wir uns unmittelbar dem Thema des Abends widmeten, und zwar einer überaus spannenden und vielschichtigen Materie, der Integration mobiler Devices in moderne, hochwertige Audio-Systeme.

Ganz bewusst wollten wir im Rahmen dieses Abends einen möglichst umfassenden Überblick vermitteln, wobei sowohl Lösungen aus dem Hause Apple, aber ebenso Geräte mit dem Betriebssystem Google Android im Mittelpunkt standen. Denn, so führte Helmut Hackl, Betreiber der Webseite pocket.at und einer der führenden Spezialisten im Bereich mobiler Lösungen aus, stellen Smartphones mit dem Betriebssystem Google Android inzwischen klar die führende Plattform auch am österreichischen Markt dar. Gemeinsam mit sempre-audio.at Chefredakteur Michael Holzinger ging Helmut Hackl also die verschiedenen Aspekte ein, die im Zusammenspiel mit mobilen Devices für den möglichst erstklassigen Musikgenuss relevant sind. Dies beginnt, so beide Vortragenden übereinstimmend, mit möglichst hochwertigen Kopfhörern, die jedem Smartphone-Kunden als wesentliches Zubehör ausdrücklich empfohlen werden, da selbst preisgünstige Lösungen den im Lieferumfang enthaltenen Modellen haushoch überlegen sind.

Im Umfeld von HiFi-Lösung widmeten sich die Vortragenden zunächst der Option, mobile Lösungen mittels Kabel einzubinden, wobei hier Apple iPhone, iPod und iPad klare Vorteile für sich verbuchen können, denn diese können mittels USB-Datenkabel an nahezu allen Lösungen der Unterhaltungselektronik und somit auch im gehobenen HiFi-Segment angeschlossen werden. Im Netzwerkverbund bieten Lösungen aus dem Hause Apple natürlich zunächst die Option von Apple AirPlay, was aber eine entsprechende Unterstützung der HiFi-Lösungen erfordert. Zur Not hilft hier ein einfacher Apple AirPort Express weiter, der auch an diesem Abend für Michael Holzinger das Mittel der Wahl war und als „Gegenstück“ zu Apple iPhone, iPod touch und iPad fungierte.

Wenn es um Streaming über die Standards UPnP bzw. dlna geht, so bieten Lösungen aus dem Hause Apple sowie Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Google Android natürlich verschiedenste Möglichkeiten. Das breite Angebot an entsprechenden Apps sorgt in beiden Welten für die entsprechenden Voraussetzungen.

So streamte Helmut Hackl, quasi auf Knopfdruck, Audio-Daten im verlustfreien FLAC-Format über WiFi von einem Samsung Galaxy SII an einen Musical Fidelity CLiC. Dieses flexible und vielseitige Gerät der englischen HiFi-Schmiede war das zentrale „Arbeitsgerät“ dieses Abends, denn dessen hervorragender D/A-Wandler wurde natürlich auch als Werkzeug für den Apple AirPort Express eingesetzt. Wie sich zeigte, sind die „richtigen“ Schnittstellen mitunter entscheidender, als das Datenformat der Audio-Dateien. Denn selbst MP3-Daten können erstaunlich gut erklingen, wenn alle Komponenten einer Kette stimmen.

Zunächst erklangen die Audio-Daten von Smartphone und Tablet über den bereits erwähnten Musical Fidelity M1 CLiC sowie einen Musical Fidelity M6i, der ein Paar Triangle Genèse Quartet befeuerte. Diese füllten den Raum bereits mit sattem Klang, standen aber dennoch ein wenig im Schatten, denn an diesem Abend war eine wahre Königin zugegen, die in der Lage ist, nahezu jedem Lautsprecher-System die Show zu stehlen. Michael Kampichler konnte an diesem Abend mit der nagelneuen Sonus Faber Aida ein Lautsprecher-System der absoluten Referenz-Klasse präsentieren, dessen offizielle Europa-Premiere erst im Rahmen der High End 2012 in München Anfang Mai anberaumt ist.

Selbstverständlich oblag die Aufgabe, diese Prachtstücke aus Italien zu enthüllen, niemand geringeren als dem Hausherren höchstpersönlich. Da stand sie also, eine Königin von Lautsprecher, ein 3,5 Wege-System mit einer Größe von rund 1,7 Metern, einem Gewicht von 165 kg und mehr Lautsprechern allein an der Rückseite, als so manches herkömmliche System. Allzuviele Details wollen wir an dieser Stelle gar nicht anführen, denn selbstverständlich wird uns die Sonus Faber Aida im Rahmen eines ausführlichen Berichts in den nächsten Tagen noch beschäftigen, und auch an diesem Abend wollten wir uns nicht zulange mit schnöden technischen Daten aufhalten, sondern vielmehr dem Vortrag der Sonus Faber Aida lauschen.

Angetrieben wurde die Sonus Faber Aida von feinster und leistungsstarker Elektronik des US-amerikanischen Spezialisten Krell, die ausreichend Leistung für das Lautsprecher-System bereit stellte. Manch einer mag es geradezu als Sakrileg auffassen, aber als Quelle diente weiterhin lediglich ein Apple iPad, das über Apple AirPlay und somit WiFi Daten an einen Apple AirPort Express sowie den Musical Fidelity M1 CLiC übertrug.

Ein Urteil über die dargebotene Klangqualität erlauben wir uns an dieser Stelle nicht, denn diese Aufgabe übertrugen wir diesmal dem an diesem Abend anwesenden Publikum. Man muss die Chance ja schließlich nutzen. Wenn schon, wie im Rahmen des ersten sempre-audio.at HiFi & Mobility Jour-fixe bei Audio Emotion über 40 Experten anwesend sind, dann liegt es natürlich nahe, deren fachkundige Meinung selbstverständlich in das Testurteil der Sonus Faber Aida mit einfliessen zu lassen. Erste Besucher folgten übrigens bereits dem Aufruf von sempre-audio.at Chefredakteur Michael Holzinger, ihre Eindrücke einfach mittels Mail an die Redaktion zu übermitteln, sodass sie im Rahmen des entsprechenden Berichts publiziert werden können. Unter allen Einsendungen werden wir natürlich, wie angekündigt, aktuelle Tonträger verlosen. Dem vor Ort von einigen Besuchern geäußerten Wunsch, doch passenderweise eine Sonus Faber Aida auszuloben, können wir leider nicht nachkommen. Wir bitten um Ihr Verständnis ;)

Als Grundlage für die Einschätzungen diente eine - hoffentlich - recht abwechslungsreiche Playlist. Den Beginn machte „Darkness“ von Leonard Cohens neuestem Album „"Old ideas (CD&Vinyl)"“, gefolgt von „Way down in the hole“ von Hans Theessinks genialem Album "Jedermann Remixed". Mit Hubert von Goisern und „ Halt nit an“ vom Album "Entwederundoder" stand ein weiterer österreichischer Künstler auf der Playlist. Dies gilt auch für die Grazer Formation von Georg Altziebler Son of the velvet rat, die mit ihrer Interpretation von Bruce Springsteens „Better days“ vom Album "Monkey years (CD&Vinyl) beeindruckten. Mit Ina Müller „De Wind vun Hamburg“ vom Album "Die Schallplatte-Nied opleggt" widmeten wir uns einer überaus gelungenen Interpretation des Hits „I‘ve never been to me“ von Charlene aus dem Jahre 1977. Für Aufsehen sorgte Kari Bremnes mit „Sangen om fyret ved Tornehamn“ vom Album "Svarta bjørn", aber ebenso Musica Nuda mit ihrer Interpretation von „Eleonor Rigby“, zu finden auf dem Album "Musica Nuda". Mit „Come together“, interpretiert von Eric Truffaz und Sly Johnson vom Album "Rendez-vous (Paris-Benares-Mexico)" stand ein weiterer Hit der Beatles auf dem „Spielplan“. Etwas rockiger wurde es mit „Boom like that“ von Mark Knopflers Album "Shangri-la". Richtig großes Orchester kam in Form einer Interpretation von „Ecstasy of gold“ zum Einsatz. Der wohl bekannteste Titel des legänderen Westerns „The good, the bad and the ugly“ wurde natürlich vom Komponisten selbst, Ennio Morricone am Pult des Roma Sinfonietta Orchestra vorgetragen, wobei den Solo-Part Yo-Yo Ma übernahm. Zu finden ist diese mitreissende Interpretation auf dem erstklassigen Album"Yo-Yo Ma plays Ennio Morricone".

Den Abschluss des offiziellen Programms bildete eine Aufnahme unser Ehrengäste dieses Abends, Milica und Hans Theessink, und zwar mit dem herausragenden Stück "Slow train" vom gleichnamigen Album. Danach wurde dem Vortragenden kurzerhand das Apple iPad „entführt“, und das exquisite HiFi-System beschallte noch lange mit zahlreichen verschiedensten Musik-Titel, ganz nach dem individuellen Geschmack der Besucher die Geschäftsräume von Audio Emotion. Allerdings nur solange, bis eine Schallplatte von Hans Theessink den Weg auf das bereitgestellte Laufwerk fand, und Hans, obwohl an diesem Abend ganz privat unterwegs, bereitwillig für Autogramme und ausgiebige Gespräche bereit stand.

Aus der Sicht der Veranstalter, Helmut Hackl von pocket.at und Michael Holzinger von sempre-audio.at, war dieser Abend ein überaus vielversprechender Anfang für die neue Event-Reihe. Zumindest das Echo an diesem Abend vor Ort bekräftigte diesen Eindruck. Wir möchten uns daher nicht nur ganz herzlich bei unserem Gastgeber Michael Kampichler sowie Markus Windisch von Audio Emotion bedanken, sondern natürlich ganz besonders bei allen Besuchern, mit denen wir noch lange bei leckeren Brötchen und dem ein oder anderen Gläschen Sekt oder Bierchen interessante Diskussionen führen durften.

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