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Generationswechsel - Sonos S2 App und erste Devices ab sofort verfügbar

Foto © Sonos Inc.

Noch bevor die drei neuen Lösungen aus dem Hause Sonos Inc., die als erste Hardware-Systeme explizit für Sonos S2 ausgelegt sind, auch tatsächlich verfügbar waren, stand die neue Software-Generation zur Verfügung. Nun, zwei Tage später, gibt es auch die Lösungen Sonos Arc, Sonos Five und Sonos Sub (Gen 3).

Kurz gesagt...

Wie angekündigt steht die neueste Software-Generation aus dem Hause Sonos Inc., allen voran die Sonos S2 App, nunmehr zur Verfügung, ebenso die ersten Lösungen, die explizit für diese Plattform entwickelt wurden.

Wir meinen...

Die Versprechungen, die Sonos Inc. rund um die neue Sonos Arc macht, sind durchaus vollmundig. So spricht man etwa davon, dass es mehr sei, als eine Soundbar, denn die Sonos Arc ermögliche nicht nur perfekten Sound bei TV, Filmen, Serien, sowie Games, sondern als Streaming-System die Wiedergabe verschiedenster Inhalte in einzigartiger Qualität. So soll sie gar mitreissenden Kino-Sound für Zuhause bieten, und zwar durch Software-unterstütztes Audio mit detailliertem Sound, kristallklaren Dialogen, beeindruckendem Bass und Kompatibilität mit Dolby Atmos. Neu ist auch der Sonos Sub: 3. Generation und mit dem Sonos Five steht der Nachfolger des Sonos PLAY:5 zur Verfügung. Wenn dies aber der "große Wurf" sein soll, mit dem Sonos Inc. sich wieder gegen die zahlreichen Mitbewerber und deren Plattformen behaupten will...
Hersteller:Sonos Inc.
Vertrieb:Sonos Inc.
Preis:Sonos Arc € 899,-
Sonos: Sub 3. Generation € 799,-
Sonos Five € 579,-

Von Michael Holzinger (mh)
10.06.2020

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Bereits Mitte März 2020 kündigte Sonos Inc. an, auf eine neue Software-Plattform zu setzen, und zwar die Software-Plattform Sonos S2 - wir berichteten. Im Zuge der Präsentation neuer Hardware-Lösungen im Mai 2020, der Soundbar Sonos Arc, dem Nachfolger des Sonos PLAY:5 in Form des neuen Sonos Five, sowie einem neuen Subwoofer, dem Sonos Sub (Gen 3) konkretisierte man diese Pläne und gab zu Protokoll, dass mit Mitte Juni 2020 diese komplett neue Software-Generation eingeführt werde, besagte Sonos S2, und zwar rund um die neue Sonos S2 App.

Aus der Sicht von Sonos Inc. werde damit ein neues Kapitel beim ehemaligen Marktführer im Bereich Multiroom Audio-Streaming aufgeschlagen, denn nicht nur, dass die neue Software Verbesserungen im Bereich Bedienkomfort und Flexibilität mit sich bringen soll, spricht das Unternehmen davon, dass auch die Qualität auf ein neues Niveau gehoben werde, da man erstmals „hochauflösende Audio-Formate“ unterstütze. Dies ist umso erstaunlicher, da das Unternehmen seit Jahr und Tag unverrückbar davon ausging, dass dies ohnehin nicht nachgefragt werde…

Mit der neuen Sonos S2 Software-Plattform können Anwender mit neuen Funktionen, Aktualisierungen der Benutzerfreundlichkeit und mehr Personalisierung rechnen, so das Versprechen von Sonos Inc. Sonos S2 erlaube auch Audiotechnologien mit höherer Auflösung für Musik, aber allen voran für Heimkino, was natürlich speziell im Zusammenhang mit der neuen Soundbar Sonos Arc wesentlich ist, da diese laut Herstellerangaben erstmals auch tatsächlich längst übliche Formate wie Dolby Atmos unterstützen soll.

Während die neuen Hardware-Systeme Sonos Arc, Sonos Five und Sonos Sub (3 Gen) mit 10. Juni 2020 am Markt eingeführt werden, stand das Update auf Sonos S2, wie versprochen, bereits mit 8. Juni 2020 zur Verfügung. Somit ist der aus Sicht des Herstellers wichtige Generationenwechsel bei Sonos Inc. nunmehr eingeläutet.

Auch wenn Sonos Inc. selbst nicht müde wird zu betonen, dass das nunmehr anstehende Update problemlos durchzuführen sei und einer Vielzahl an Kunden zugute komme, gilt es dennoch einige Dinge zu bedenken. So ist ein Wechsel hin zu Sonos S2 nicht mehr rückgängig zu machen, was prinzipiell ja auch kein Problem darstellt, sofern man allein auf Lösungen setzt, die bereits für Sonos S2 gerüstet sind. Zugegeben, es sind eine Vielzahl an Produkten der letzten Jahre, die problemlos auf Sonos S2 aufgerüstet werden können, so manch langjährige Anwender wird aber dann doch noch ein paar Produkte sein Eigen nennen, mit denen dies nicht möglich ist.

Folgende Lösungen lassen sich definitiv nicht auf Sonos S2 aufrüsten: Sonos ZONE PLAYER, Sonos CR200, Sonos BRIDGE, Sonos CONNECT (Gen 1), Sonos CONNECT AMP (Gen 1) sowie Sonos PLAY:5 (Gen 1). Diese Systeme verfügen laut Herstellerangaben nicht über ausreichend Speicher und ausreichend Performance, um den neuen Anforderungen der Sonos S2 Plattform gerecht zu werden.

Alle übrigen sollten problemlos auf die neueste Software-Generation aufgerüstet werden können, also auch jene Devices, die Sonos Inc. in Kooperation mit dem schwedischen Einrichtungshaus Ikea produziert.

Kunden, die ausschließlich Lösungen ihr Eigen nennen, die nicht für ein Update geeignet sind, werden keinerlei Update-Empfehlung erhalten und können auch künftig, so das Versprechen von Sonos Inc., ihre Produkte in gewohnter Form mit der Sonos App steuern. Einziger Unterschied, besagte Sonos App wird nunmehr als Sonos S1 App bezeichnet. Man verspricht, dass diese Kunden auch künftig Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches erhalten sollen, zudem werde Sonos Inc. auch weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten, um die unterschiedlichsten Services auch Kunden rund um die Sonos S1 App zur Verfügung stellen zu können.

Wer allein Lösungen verwendet, die ohnehin für Sonos S2 geeignet sind, kann nun das entsprechende Update durchführen, wobei interessanterweise die neue App künftig schlicht als Sonos App ausgewiesen wird.

Alle Produkte, die ab jetzt am Markt eingeführt werden, sind ausschließlich für Sonos S2 ausgelegt, so Sonos Inc.

Etwas komplexer ist die Sache bei all jenen, die sowohl neue als auch wirklich alte Produkte im Einsatz haben und diese auch künftig weiterhin verwenden wollen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als zwei „Haushalte“ anzulegen, sodass die alten in einem separaten Verbund unter Kontrolle der Sonos S1, die neuen in einem zweiten Verbund unter Kontrolle der neuen Sonos App und damit der Sonos S2 Software-Plattform stehen. Ein tatsächlich gemischter Betrieb beider Plattformen ist somit nicht möglich.

Ein vom Hersteller offeriertes Trade Up-Programm könnte somit für Kunden mit bestehenden S1 Produkten interessant sein. Im Zuge dieses Angebots wird ein Rabatt von 30 Prozent auf alle neuen Produkte gewährt.

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