Gerüchte... Umfangreiche, einfache Synchronisation für Apple iTunes

Geht es nach den derzeit kursierenden Gerüchten, so arbeitet Apple derzeit an einer neuen Version der Medien-Verwaltungssoftware Apple iTunes, die eine umfangreiche Synchronisierungs-Funktion aufweisen soll, sodass Inhalte über mehrere Devices sehr einfach stets auf dem neuesten Stand gehalten werden können, und zwar mit einer stärkeren Apple iCloud-Integration. Zudem soll eine stärkere Anbindung an Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter vorgesehen sein.

Von Michael Holzinger (mh)
02.07.2012

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Ein paar Gerüchte rund um Apple iTunes gefällig? Nun, da hätten wir ein paar zu bieten. So kursieren im Web derzeit Informationen aus angeblich bestinformierten Kreisen, denen zufolge Apple an einer neuen Version der Medien-Verwaltungssoftware für Apple OS X sowie Microsoft Windows arbeite, deren wesentliche Neuerung eine noch ausgeprägtere Integration in Apple iCloud sei. Damit soll eine besonders einfache Synchronisierung von Inhalten über mehrere Devices hinweg erzielt werden, sodass diese automatisch auf allen Geräten zur Verfügung stehen.

Dies soll, glaubt man diesen Gerüchten, sowohl für Musik als auch Videos und Apps gelten, sodass Inhalte automatisch sowohl direkt am PC oder Mac, aber ebenso auf Apple iPhone, iPad oder iPod touch zur Verfügung stehen, sobald sie der zentralen Mediathek hinzugefügt werden.

Schon jetzt bietet Apple etwa über die so genannte Privatfreigabe eine entsprechende Funktion an. Für online im Apple iTunes Store erworbene Inhalte steht ebenfalls die Option zur Verfügung, gekaufte Inhalte automatisch auf weiteren Geräten zu laden und mit Apple iTunes Match können Inhalte der lokalen Mediathek sogar abgeglichen werden, sodass diese danach ebenfalls jederzeit auf bis zu zehn Geräten zum Download bereit stehen, egal aus welcher Quelle die ursprünglichen Daten stammen. Allerdings ist iTunes Match etwa in Österreich vorerst nur für Musik-Daten vorgesehen und kostet pro Jahr € 24,90. Zudem ist diese Funktion auf „lediglich“ 25.000 Songs beschränkt. Eine Zahl, die wohl viele mit etwas umfangreicherer Mediathek locker überschreiten.

Wie also diese neuen in Aussicht gestellten Synchronisations-Funktionen tatsächlich aussehen, ist derzeit noch völlig offen. Ebenso die Möglichkeiten, die Apple angeblich rund um die direkte Integration von Social Media-Angeboten entwickelt. Nachdem Apple das eigene Angebot Apple Ping als gescheitert ansieht und sanft entschlafen lassen will, wäre es ja nur konsequent, verstärkt auf bestehende Plattformen wie Twitter oder Facebook zu setzen. Zumal etwa Twitter bereits fester Bestandteil der aktuellen Apple iOS 5 Version ist und die Einbindung von Facebook eine der Neuerungen von Apple iOS 6.0 sein wird, die für den Herbst angekündigt ist.

Und das Apple sich rund um das Ökosystem Apple iTunes einiges einfallen lassen muss, ist auch klar. Denn Angebote wie etwa Spotify könnten das einträgliche Geschäftsmodell von Apple durchaus ins wanken bringen. Schon jetzt gilt besagter Online Musik-Dienst Spotify als zweitgrößter Anbieter im digitalen Musik-Business.

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