Hans Theessink Band im Orpheum in Wien

Am Abend des 5. Oktober 2012 begeisterte Hans Theessink einmal mehr gemeinsam mit Roland Guggenbichler am Klavier, der Hammond sowie Akkordeon, sowie Dumisani „Ramadu“ Moyo, Zibusiso „Blessings“ Nkomo und Vusumuzi „Vusa“ Ndlovu, kurzum, die Formation Insingizi das Publikum im bis auf den letzten Platz prall gefüllten Orpheum in Wien.

Von Michael Holzinger (mh)
05.10.2012

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Prall gefüllt war das Orpheum im 22. Bezirk in Wien an diesem Abend, und als Hans die Bühne betrat, war es für die Handvoll an Besuchern, die etwas zu lange an der Bar warteten, ohne sich zuvor einen Platz zu sichern, nicht einfach, einen freien zu ergattern. Denn das Orpheum war tatsächlich bis auf den letzten Platz gefüllt.



Gleich als Opener legte der Meister des Blues und Roots, Hans Theessink, gemeinsam mit seiner Band, mit "Bridges" vom gleichnamigen Meisterwerk los. Kein Wunder, dass die Stimmung damit bereits auf "Betriebstemperatur" war. Dieser Abend stand unter dem Motto "A Blues & Roots Revue", wobei die meisten Songs von den Alben "Slow train", der im Orpheum aufgezeichneten DVD "Live in Concert - A Blues & Roots Revue" und natürlich bereits erwähnter Aufnahme "Bridges" stammten.

Allerdings kam natürlich auch "Jedermann Remixed" keinesfalls zu kurz, und selbst vom neuesten Werk "Delta Time" gab es eine Kostprobe.

Roland Guggenbichler an den schwarzen und weißen Tasten, sei es nun Klavier, Keyboard oder Hammond bzw. Akkordeon, sowie Dumisani „Ramadu“ Moyo, Zibusiso „Blessings“ Nkomo und Vusumuzi „Vusa“ Ndlovu, also die kongenialle Vocal-Formation Insingizi waren, ebenso wie Hans Theessink, einmal mehr in Bestform.

Dafür sorgte wohl auch das Publikum ein wenig, dass anfangs noch vergleichsweise verhalten, dann aber immer mehr "auftaute" und für eine geniale Interaktion mit den Künstlern auf der Bühne sorgte. Erstaunlich, wenn man eigentlich keine Percussion mehr benötigt, weil das gesamte Publikum vom ersten Takt an mit den Füssen mitstampft. Und gegen Schluss hin fielen die letzten Hemmungen, sodass auch die stimmlichen Einlagen auf den Punkt passten. So verließen die Musiker erst deutlich nach 23:00 die Bühne, und zwar begleitet von einem Chor und "Games people play"

Kurzum, ein genialer Konzert-Abend...

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