High End 2010: Die neue Mono-Endstufe M 10 soll das neue Flaggschiff in der V-Serie von T+A darstellen." /> Sempre Audio

Das neue Flaggschiff der V-Serie: T+A M 10 Mono-Endstufe

High End 2010: Ziel war es nicht, eine weitere Riesenendstufe zu konstruieren, so T+A über das neue Produkt. Vielmehr wollte man dem audiophilen Musikliebhaber die Möglichkeit bieten, je nach persönlichem Geschmack, verwendeten Lautsprechern und Leistungsbedarf zwischen verschiedenen Betriebsarten wählen zu können.

Von Michael Holzinger (mh)
11.05.2010

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Daher setzt T+A elektroakustik GmbH & Co. KG bei der neuen Mono-Endstufe M 10 auf eine Kombination aus klassischer Röhrentechnologie und modernster Transistortechnik, verbunden mit einer, wie T+A meint, innovativer Schaltungstopologie.

So ist die Vorstufe der T+A M 10 mit Röhren ausgestattet, sodass diese ihre charakteristischen Eigenschaften in die klangbestimmende Sektion einfließen lassen können. Nach Ansicht von T+A eignen sich Röhren allerdings nicht dazu, wirklich hohe Leistungen zu erzielen. Daher entschied man sich dazu, bei der reinen Leistungsverstärkung auf moderne Transistorschaltungen zu setzen und diese, nach eigenen Angaben, perfekt auf das Gesamtsystem abzustimmen. Dadurch konnte auf eine, wie es T+A ausdrückt, Über-Alles-Gegenkopplung verzichtet werden und man habe die jeweiligen Vorteile der Röhren- und der Transistortechnik optimal genutzt und die Nachteile vermieden.

Wie bereits einleitend erwähnt wollte T+A kein weiteres „Leistungs-Monster“ konstruieren. Vielmehr sah man es als Aufgabe an, dem audiophilen Musikliebhaber durch ein entsprechendes „Werkzeug“ eine möglichst hohe Flexibilität zu erlauben, um je nach persönlichem Geschmack, verwendeter Lautsprecher und deren Leistungsbedarf zwischen verschiedenen Betriebsarten wählen zu können.

So kann die T+A M 10 im so genannten HighPower-Mode nach Angaben von T+A ausreichend Leistungsreserven selbst für große Lautsprecher und extreme Pegel zur Verfügung stellen, ohne dabei an ihre Grenzen zu stoßen und somit den Klang negativ zu beeinflussen.

Werden jedoch keine derartigen „Kraftreserven“ benötigt, sondern bei normalen Pegeln ausreichend Wirkungsgradstarke Lautsprecher betrieben, so steht bei der M 10 ein HighCurrent-Mode zur Auswahl, bei dem der Ruhestrom verdoppelt wird und die T+A M 10 bis zu 40 Watt Leistung im reinen Class A betrieben wird.

Laut Hersteller soll es möglich sein, echtes Bi-Amping zu betreiben. Die M 10 sei dafür mit zwei identischen Leistungsverstärkern ausgestattet, die auf eigenen Lautsprecherklemmen arbeiten können.



T+A weist ausdrücklich darauf hin, dass die neue M 10 völlig unkritisch hinsichtlich der Ansteuerung durch beliebige Verstärker ist und somit problemlos mit Produkten anderer Hersteller eingesetzt werden kann. Der Hinweis, dass vor allem der Röhrenverstärker P 102 von T+A natürlich besonders gut für die Ansteuerung der neuen M 10 geeignet sei, fehlt natürlich in der entsprechenden Aussendung nicht. So sei das Gesamtkonzept im Verbund mit dem P 102 darauf abgestimmt, ein durchgängig perfektes Klangerlebnis zu garantieren. Ausgestattet mit symmetrischen Ausgängen (wahlweise drei- oder vierpolig) und der Option, die gesamte Anlage bis hin zur Ein- und Ausschaltung aller Komponenten über den so genannten R-Link Datenbus zu bewerkstelligen, biete T+A mit der Kombination aus dem Röhrenvorverstärker P 102 und den neuen Mono-Endstufen M 10 ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gespann an.


Michael Holzinger

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