Hornmanufaktur präsentiert die Retrobox

Gerald Hüpfel widmet sich mit seinem kleinen, aber umso feinerem Unternehmen Hornmanufaktur normalerweise keineswegs möglichst kompakt ausgelegten Lautsprecher-Systemen. In diesem Fall aber tut er dies, und zwar in Form der so genannten Retrobox, einem mobilen Audio-System, bei dem zwar auch der bestmögliche Klang, ebenso ein individuelles Design im Mittelpunkt steht.

Von Michael Holzinger (mh)
24.07.2012

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Der im Südburgenland ansässige Entwickler und bekennende Horn-Liebhaber Gerald Hüpfel widmet sich in seinem Schaffen normalerweise durchaus recht üppigen Lautsprecher-Systemen. Getreu seiner besagten Liebe zu Horn-Lautsprecher-Systemen taufte er sein Unternehmen natürlich Hornmanufaktur. Im idyllischen Jennersdorf entwickelt und fertigt Gerald Hüpfel Lautsprecher-Systeme, die wohl das Herz vieler Klangpuristen erfreuen, denn es ist vor allem die Reduktion aufs Wesentliche, die diese Systeme der Hornmanufaktur auszeichnen, und im Zusammenspiel mit hochwertigen, möglichst naturbelassenen Materialien aus der Region zu außergewöhnlichen, mitunter aber gar nicht so kleinen „Instrumenten“ fürs HiFi-System machen.

In eine gänzlich andere Richtung geht das neueste Projekt von Gerald Hüpfel, wenngleich er auch hier natürlich seinen Grundsätzen treu bleibt und einen nicht minder außergewöhnlichen Weg verfolgt. Diesmal hat er sich die Entwicklung mobiler Audio-Systeme zur Aufgabe gemacht, wobei die so genannte Retrobox das Ergebnis dieser Bemühungen darstellt.

Bei der Retrobox der Hornmanufaktur handelt es sich um ein mobiles Lautsprecher-System mit integriertem Verstärker, die sowohl direkt am Stromnetz, aber ebenso dank eines integrierten Akku sowie eines Batteriefachs unterwegs, etwa beim gemütlichen Picknick mit Freunden, oder etwa am Balkon, auf der Terrasse oder Garten eingesetzt werden kann.

Wer nun denkt, es handle sich hier einfach nur um ein weiteres Docking-System für die ohnedies allgegenwärtige Apple-Welt, der irrt, denn Gerald Hüpfel zeigt sich bei seiner Interpretation eines mobilen Audio-Systems offen für alle Klangquellen. Einen so genannten Dock sucht man hier also vergeblich. Vielmehr begnügt sich der Entwickler mit einem einfachen, aber dafür umso flexibleren analogen Eingang in Form einer 3,5 mm Stereo Mini-Klinkenbuchse, an die der Kunde alles anschließen kann, was er als Klangquelle nutzen will.

Basis für die so genannte Retrobox ist nach Angaben des Herstellers ein bewährtes Lautsprecher-Konzept aus den 70ern bis 90ern, das behutsam restauriert und auf den aktuellen technischen Stand gebracht wurde. So wurden die Lautsprecher-Systeme mit einem Verstärker, der besagten Anschlussbuchse, einem Lautstärke-Regler als mehr oder weniger einziges Bedienelement ausgestattet und mit einem Tragegriff versehen. Wie bereits erwähnt sorgt ein integrierter Akku oder Batterien für die Stromversorgung, sollte man das System fernab einer Steckdose nutzen wollen.

Ganz wesentlich dabei ist, dass jedes Modell ein Unikat darstellt. Und das jeweilige Design wird dem gewählten Namen natürlich voll und ganz gerecht. Insofern können auch keine exakten Preise angegeben werden, da diese von System zu System unterschiedlich sind. Die Retrobox der Hornmanufaktur ist demzufolge auch nicht im Fachhandel zu finden, sondern ausschließlich direkt beim Entwickler erhältlich. Weitere Informationen erhalten Interessenten somit direkt bei Gerald Hüpfel von der Hornmanufaktur in Jennersdorf.

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