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IsoTek EVO3 Aquarius im Test - Wenn´s wirklich sauber sein soll…

Foto © IsoTek Power Systems Ltd.

Dass eine Plastik-Steckerleiste um ein Paar Euro aus dem Baumarkt nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn es um die Stromversorgung eines hochwertigen HiFi-Systems oder eines Home Cinema geht, steht außer Frage. Wie weit man jedoch beim Thema Strom den Aufwand tatsächlich betreibt, ist eine durchaus kontroversiell diskutierte Frage. Eine spannende Lösung stellt der IsoTek EVO3 Aquarius dar, denn hier bleiben die Kosten im Rahmen, die Ergebnisse sind aber wirklich bemerkenswert wie unser Test zeigt.

Kurz gesagt...

Strom, der kommt aus der Steckdose, und wenn an dieser Steckdose der IsoTek EVO3 Aquarius hängt, ist damit schon eine perfekte Grundlage für optimale Ergebnisse eines HiFi- oder Home Cinema-Systems geschaffen.

Wir meinen...

„Sauberer“ Strom ist ein durchaus kontroversielles Thema, selbst bei ambitionierten HiFi- und Home Cinema-Enthusiasten. Für all jene, denen dieser Aspekt sehr wichtig ist, empfiehlt sich etwa das englische Unternehmen IsoTek Power Systems Ltd. als zuverlässiger Partner, denn das reichhaltige Produktsortiment des Spezialisten hält unter anderem mit dem IsoTek EVO3 Aquarius eine sehr spannende Lösung bereit, die sich allen voran dadurch auszeichnet, dass hier mehrstufig ausgelegte Filterblöcke all das entfernen, was nicht gehört werden soll, und zwar optimal an die jeweiligen Geräte angepasst, wobei selbst eine Beeinflussung innerhalb der Kette unterbunden, und somit für alle Komponenten eine optimale Basis für erstklassige Resultate geschaffen wird.

Von Michael Holzinger (mh)
17.12.2015

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Übt man ein Hobby mit Leidenschaft und Begeisterung aus, so ergeben sich rasch Themen, die für Aussenstehende komplett fremd, eigenartig, ja vielleicht sogar schrullig und skurril anmuten. Das trifft wohl auf nahezu jedes Hobby zu, denn befasst man sich intensiv mit einer Materie, rücken oftmals Aspekte zunehmend in den Fokus, die zunächst gänzlich unwesentlich oder zumindest nicht wirklich relevant erschienen. Man entwickelt zunehmend ein Gespür für Details, auf die andere Menschen, die keinen so intensiven oder gar keinen Bezug zur Materie haben, schlichtweg nicht beachten.

Wie beschrieben, gilt dies garantiert für jedes Hobby, allerdings birgt die Leidenschaft für HiFi und die hochwertige Musik-Wiedergabe wohl ganz besonders viele derartiger Themen, zumal eine Art „HiFi-System“ wohl in nahezu jedem Haushalt steht, jeder also irgendwie „Musik“ hört, um es nun ganz überspitzt auszudrücken, und somit zumindest meint, ein wenig Ahnung von der Thematik zu haben.

Über Jahre hinweg reichte es bereits, wenn man im Freundeskreis etwa erwähnte, dass man Musik von Schallplatte der Audio CD den Vorzug gäbe, da dies „besser klinge“. Ein mildes, mitleidsvolles Lächeln war einem da zumeist gewiss. Wenn man dann gar erwähnte, dass man seine geliebten Schallplatten mit einer Schallplatten-Waschmaschine pflege, um beste Resultate zu erzielen, hatte man sich endgültig als Freak geoutet. Heutzutage funktioniert dies nicht mehr wirklich, dafür hat der nach wie vor anhaltende Hype rund im die Schallplatte gesorgt. Man gilt somit eher als Trendsetter, vielleicht sogar als Experte.

Aber nur solange, bis man beiläufig erwähnt, dass so manches Kabel des eigenen HiFi-Systems wohl mehr kostete, als die kompletten „HiFi-Anlagen“ im Freundeskreis zusammen. Und wenn das noch nicht reichen sollte, um wieder als ausgewiesener Nerd zu gelten, sollte man beginnen, über Aspekte der Klangoptimierung des HiFi-Systems, etwa mittels hochwertiger Stromkabel, hochwertiger Steckerleisten, oder gar Stromfilter zu diskutieren…

Dies klappt übrigens nicht nur hervorragend im Freundes- und Bekanntenkreis, wenn diese keine Affinität zum Hobby HiFi aufweisen, derartige Themen sind auch in Insider-Kreisen nach wie vor ein guter Anlass, für wirklich überaus kontroversielle Diskussionen, die zumeist zu keinem wirklichen Ergebnis führen.

Strom, der kommt aus der Steckdose, worüber sollte man sich hier also Gedanken machen? Vielleicht ist es für so manchen noch wesentlich, ob bei ihm der Strom aus der Steckdose durch ein Kohlekraftwerk, Atomkraftwerk oder einem auf Nachhaltigkeit ausgelegten Versorger stammt, aber das war es dann bei vielen, selbst bei so manchem HiFi- oder Home Cinema-Enthusiasten.

Dabei ist „Strom“, um dies ganz allgemein zu sagen, der Dreh- und Angelpunkt eines HiFi-Systems. Alles, von den Quellgeräten über Verstärker bis hin zur Musik die letztlich aus dem Speaker ertönt, wirklich alles dreht sich nur um „Strom“. Es ist daher keineswegs erstaunlich, dass sich günstige Lösungen von wahren High-end-Systemen insbesondere durch deren Stromversorgung unterscheiden, viele Entwickler gerade bei den Netzteilen ihrer Produkte eines der größten Potentiale für Optimierungen sehen und hier mit entsprechender Akribie und Detailverliebtheit zu Werke gehen. Für viele mag dies reichen, auch die Standard-Kabel, die sich in der Packung finden. Andere wiederum wollen wirklich keinen Aspekt außer Acht lassen, und für die komplette Kette eine ihrer Ansicht nach stets optimale Lösung realisieren.

Wer sich also mit der Frage einer optimalen Stromversorgung intensiver auseinander setzen will, der findet am Markt viele Lösungen in den unterschiedlichsten Preisklassen, ein besonders interessanter Partner für diese Aspekte könnte aber das Unternehmen IsoTek Power Systems Ltd. sein.

Das Unternehmen mit Sitz im englischen Winchester hat sich über die letzten Jahre hinweg einen tadellosen Ruf in seinem Metier erarbeitet, wobei dies gerade im Bereich der Optimierung der Stromversorgung alles andere als eine einfache Aufgabe ist. Allzuviel Schindluder wird hier von so manchem Anbieter getrieben, dies muss man an dieser Stelle ganz klar und offen anführen, sodass schnell das Reizwort „Voodoo“ fällt. Die Engländer agieren hier erfreulicherweise gänzlich anders, nämlich mit fester Bodenhaftung und bemühen für ihre Lösungen letztlich keine „Neue Physik“ und ähnlich Abartiges, sondern verlassen sich allein auf seit Jahrzehnten bewährte, anerkannte technische Grundlagen, auf deren Basis intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet wird.

Ein Beleg dafür kann durchaus darin gesehen werden, dass Lösungen aus dem Hause IsoTek Power Systems Ltd. längst von zahlreichen renommierten Herstellern der Unterhaltungselektronik bis hin ins High-end-Segment für ihre Entwicklungsarbeit und Demonstrationen eingesetzt werden, darunter auch etliche Hersteller, die gänzlich frei von jedwedem Verdacht sind, esoterischen Ansichten nachzuhängen, sondern sich allein auf feinste Technik und langjährige Erfahrung zu verlassen.

Zugegeben, auch der Autor dieser Zeilen versteht sich in erster Linie als Techniker, reagiert also durchaus allergisch auf so manche hochgepriesene Lösung am Markt, die sich letztlich als nicht mehr als ein kostspieliges Placebo entpuppt. Dennoch, oder gerade deshalb kamen wir der Aufforderung von Martin Klaassen sowie Uwe Kuphal von IDC Klaassen International Distribution & Consulting oHG, dem überaus engagierten Vertrieb der Produkte aus dem Hause IsoTek Power Systems Ltd., die Lösungen doch mal anzusehen, gerne nach.

Vor allem der IsoTek EVO3 Aquarius wurde uns ganz besonders ans Herz gelegt, und wie wir feststellen konnten, völlig zu Recht.

IsoTek Power Systems Ltd. hat sein Produktsortiment in verschiedene Kategorien eingeteilt, wobei alle im Prinzip die gleiche Aufgabe erfüllen, dies aber mit unterschiedlich hohem Anspruch, jeweils angepasst an den dafür ausgerufenen Preis. Dies ist nämlich eine der vielen bemerkenswerten Tugenden der Engländer, man preist nicht das High-end Produkt als eine allein selig machende Lösung an, selbst wenn man dieses natürlich durchaus selbstbewusst bewirbt. Vielmehr empfiehlt man Kunden ganz pragmatisch Lösungen, die dem jeweiligen Wert ihrer HiFi- oder AV-Systeme angepasst sind. Dies beginnt bei der IsoTek Discovery Serie, geht über die IsoTek Performance Serie und IsoTek Select Serie, bis hin zur IsoTek Ultimate Serie.

Unser aktueller Testkandidat, der IsoTek EVO3 Aquarius, stammt aus der IsoTek Performance Serie, einer Produktreihe, die das englische Unternehmen für HiFi- oder AV-Systeme mit einem Wert von rund € 3.000,- bis hin zu € 13.000,- empfiehlt.

Das Gerät ist bereits seit Oktober 2009 auf dem Markt, man kann also mit Fug und Recht behaupten, hier in absolut bewährte Technologie zu investieren.

Und zwar in Form eines so genannten Spannungsoptimierers, dessen Aufgabe darin besteht, Netzverunreinigungen in Form von Gleichtakt- als auch Gegentakt-Störungen besonders effektiv zu eliminieren. Zudem ist der IsoTek EVO3 Aquarius eine Art Versicherung, nämlich gegenüber Stromstößen und Spannungsspitzen im Netz, und somit ein Garant, dass der zumeist kostspieligen Elektronik im Fall der Fälle kein Schaden zugefügt wird. Der Hersteller spricht hier von einem 67.500 A unverzögerter Kurzschlussschutz basierend auf einem von IsoTek speziell entwickeltem sequentiellen Schutzsystem.

Dass es sich beim IsoTek EVO3 Aquarius um mehr als eine x-beliebige Stromversorgung handelt, wird sofort klar, wenn man das Gerät in Empfang nimmt. Satte 9 kg wiegt das gute Stück, und misst nicht weniger als 444 mm in der Breite, 305 mm in der Tiefe, sowie 90 mm in der Höhe. Diese Lösung verschwindet also keineswegs irgendwo hinter dem Rack, vielmehr wird sie tunlichst ins Rack selbst gestellt. Schon allein dadurch wird zum Ausdruck gebracht, welch essentielle Komponente sie in der Kette darstellt. Gedanken darüber, dass dies dann nicht wirklich adrett und elegant aussieht, muss man sich in keinster Weise machen. Die Entwickler rund um Unternehmensgründer Keith Martin achteten penibel darauf, dass der IsoTek EVO3 Aquarius seinem hohen Anspruch auch rein optisch vollends gerecht wird. So präsentiert sich der IsoTek EVO3 Aquarius mit einem mehr als soliden Gehäuse aus Edelstahl, mit einer schicken Front aus Aluminium, die jedoch keinerlei Bedienelemente aufweist, sondern nahezu zur Gänze in Form von Kühlrippen gestaltet ist. Lediglich in der Mitte ziert die Front ein Embleme des Herstellers, das eine indirekte Beleuchtung mittels blauer LEDs aufweist. Diese dienen in erster Linie als Status-Anzeige für den Betriebszustand, sorgen aber auf Grund ihrer dezenten Lichtabstrahlung zudem für einen sehr reizvollen optischen Effekt.

Nachdem hier doch geballte Leistung verarbeitet wird, sollte man dem IsoTek EVO3 Aquarius ein wenig Abstand gönnen, wobei tatsächlich rund 3 cm an den Seiten und Oben reichen, um die entstehende Abwärme optimal ableiten zu können. Es sollte auch kein Problem darstellen, wenn man weitere Geräte direkt auf dem IsoTek EVO3 Aquarius platziert, zumindest weist der Hersteller selbst ausdrücklich darauf hin, dass dieser Geräte mit bis zu 20 kg problemlos trägt.

An der Rückseite findet man zunächst den Stromanschluss für den IsoTek EVO3 Aquarius, wobei der Hersteller selbstverständlich nicht auf eine 08/15-Strippe setzt, sondern das Gerät mit einem besonders hochwertigen Kabel, genauer gesagt einem IsoTek EVO3 Premier mit einer Länge von 1,5 m ausstattet. Dabei handelt es sich um das günstigste Stromkabel im Angebot des Herstellers, das aber dennoch separat mit € 99,- zu Buche schlägt und mit einer besonders hochwertigen Verarbeitung überzeugt. Hier kommen versilberte, sauerstofffreie und hochreine Kupferleiter zum Einsatz, um eine exzellente Leitfähigkeit zu gewährleisten. Als Dielektrikum dient Teflon FEP wobei um die drei derart beschichteten Leiter eine Einlage aus Baumwolle zum Einsatz kommt, um dem Kabel einerseits eine innere Stabilität zu verleihen, und Mikrofonie-Effekte zu reduzieren. Ummantelt wird dies durch eine Hülle aus Papier sowie einen flexiblen PVC-Überzug, der dazu beiträgt, dass das Kabel sehr flexibel aber dennoch überaus robust ist. Ebenso hochwertig sind die Stecker ausgeführt, die auf Leiter aus solidem OFC-Kupfer mit 24 Karat vergoldeten Oberfläche setzen und wirklich fest mit dem Kabel verbunden sind.

Ebenfalls an der Rückseite stehen sechs Schuko-Stecker, unterteilt in zwei Gruppen, zur Verfügung. Zwei davon sind für Geräte mit hoher Leistung ausgelegt, also etwa Stereo Vollverstärker, Vor- und Leistungsverstärker, AV-Receiver, Subwoofer oder auch Aktiv-Lautsprecher-Systeme. Die übrigen vier dienen für verschiedenste Quellgeräte, wobei hier keine weitere Unterscheidung etwa zwischen analogen und digitalen Lösungen mehr gemacht wird.

Allein die zwei Hochstrom-Ausgänge des IsoTek EVO3 Aquarius sind für eine Leistung von bis zu 3.680 W ausgelegt, die vier übrigen gestatten eine kontinuierliche Leistungsaufnahme von bis zu 1.150 W.

Die Sicherungen, die das gesamte System absichert, findet man an der Unterseite des Geräts, und zwar direkt an der Front, sodass man an diese jederzeit problemlos auch dann heran kommt, wenn das Gerät im Rack steht. Hierbei handelt es sich um eine Sicherung (16 A IEC C20), die gleichzeitig, zumindest theoretisch, auch die Aufgabe als Hauptschalter übernimmt. Theoretisch deswegen, da das Gerät ohnedies in der Praxis ständig eingeschalten bleibt.

Die Inbetriebnahme des IsoTek EVO3 Aquarius ist letztlich absolut simpel, schließlich muss man nichts anderes tun, als das Gerät ins Rack zu stellen, und die entsprechenden Verbindungen vorzunehmen. Übrigens, die Installation des IsoTek EVO3 Aquarius kann man auch als guten Anlass dafür nehmen, ein wenig Ordnung im wohl vielfach recht chaotischen Kabelgewirr hinter dem Rack zu schaffen. Allein die nunmehr zentrale Stromversorgung erleichtert dies ungemein…

Die Besonderheit des IsoTek EVO3 Aquarius besteht darin, dass man das Gerät eigentlich überhaupt nicht wahr nimmt, wenn es seinen Dienst optimal verrichtet. Klingt paradox, aber genau das ist seine Aufgabe, nämlich zunächst für absolute Stille zu sorgen, sobald das HiFi- oder AV-System in Betrieb genommen wird.

Der IsoTek EVO3 Aquarius, der im Prinzip nichts anderes ist, als sechs Netzfilter in einem Gehäuse vereint, eliminiert alles, was man eben nicht hören will, nämlich die durch zahllose Einflüsse im Stromnetz verursachten Störungen, die sich etwa durch Rauschen, Britzeln und Knacksen bemerkbar machen, selbst wenn diese nur sehr leise, aber letztlich doch wahrnehmbar sind und somit eine deutliche Qualitätsminderung darstellen.

Die sechs Netzfilter des IsoTek EVO3 Aquarius eliminieren sowohl Gegentakt- als Gleichtakt-Störungen, wobei Gegentakt-Störungen durch andere elektrische Geräte im Stromnetz, und Gleichtakt-Störungen durch Funk-Einstreuungen (RFI) verursacht werden. Netzwerk-Kabel werden etwa zunehmend auch bei HiFi- und AV-Systemen zum Problem, ebenso WiFi-Lösungen und ähnliches, und natürlich Schaltnetzteile. Es muss also gar nicht mehr der so oft in diesem Zusammenhang angeführte Mikrowellen-Herd sein, die Störquellen eines HiFi-Systems sind oftmals auch genau hier zu suchen.

Darum setzt das englische Unternehmen die beim IsoTek EVO3 Aquarius eingesetzten Netzfilter auch so ein, dass wirklich jeder der sechs verfügbaren Anschlüsse separat und somit unabhängig von den anderen arbeitet. Es stehen somit sechs Stromaufbereitungsstufen zur Verfügung, die nicht nur für sauberen Strom insgesamt, sondern zudem für eine optimale Abschirmung zwischen allen Ausgängen und gegen Gegentakt-Übersprechen sorgen.

Erzielt wird dies durch ein aufwendiges, aber besonders effektiv arbeitendes Filternetzwerk für jeden Ausgang, zudem setzen die Entwickler auf KERP, gleichbedeutend mit Kirchhoff´s Equal Resistance Path, um einen gleichmässigen Widerstand und eine identische Stromversorgung für alle Ausgänge zu gewährleisten, anstatt diese einfach in Reihe zu schalten.

Besonders interessant ist zudem, dass ein Teil des erwähnten, insgesamt sechsstufigen Filternetzwerks bei den vier für normale Quellgeräte ausgelegten Stromanschlüssen direkt an den jeweiligen Ausgängen zum Einsatz kommt, und somit dessen Wirkweise optimal und automatisch an die jeweilige Leistungsaufnahme angepasst werden kann.

Ein insgesamt überaus bemerkenswerter Aufwand, der hier getrieben wird, um für HiFi- und AV-Systeme eine optimale Stromversorgung sicher zu stellen. Natürlich ging man nicht nur beim Schaltungskonzept, sondern auch der dafür genutzten Bauteile mit ebenso großer Sorgfalt vor und setzt zudem auf eine Innenverkabelung mit massivem versilbertem OFC-Kupfer mit FEP-Mantel.

IsoTek Power Systems Ltd. führt die Vorzüge seiner Stromfilter gerne mit einem speziellen Messgerät vor. Dabei handelt es sich um den so genannten Main Noise Analyzer, der die Störanteile im Stromnetz analysiert und diese nicht nur anzeigt, sondern zudem auch ganz klar und unmittelbar hörbar macht. Dies ist natürlich besonders beeindruckend, denn es kracht, rauscht und britzelt wirklich zumeist gar fürchterlich, wenn man diesen Main Noise Analyzer einfach in die Steckdose stöpselt, und es herrscht plötzlich absolute Stille, wenn man ihn etwa an einen der Ausgänge des IsoTek EVO3 Aquarius anschließt.

Natürlich ist dies bewusst plakativ, aber im etwas „kleineren“ Maßstab verhält es sich exakt so bei einem HiFi-System. Dazu muss man nur den Volume-Regler immer weiter nach rechts drehen. Vielfach wird da so einiges plötzlich hörbar, was ganz sicher nicht zu hören sein soll.

Mit dem IsoTek EVO3 Aquarius ist damit tatsächlich Schluss. Nichts ist zu hören, absolute Stille. Dass sich dies natürlich auch direkt auf die Qualität der Darbietung auswirkt, ist wohl nachvollziehbar, wobei dies von Fall zu Fall deutlicher, manchmal subtiler ausfallen kann.

Der immense Aufwand, den die englischen Spezialisten beim IsoTek EVO3 Aquarius betreiben, um letztlich nichts anderes zu garantieren, als „sauberen“ Strom, der mag so manchen als übertrieben erscheinen, wer aber den Unterschied selbst bei einem edlen HiFi-System hörte, der wird, so wie der Autor dieser Zeilen, den IsoTek EVO3 Aquarius nur sehr schweren Herzens wieder aus der Kette entfernen. Es mag für so manchen als übertrieben angesehen werden, um allein für „sauberen“ Strom ein doch beachtliches Sümmchen von immerhin € 1.395,- auf den Tisch zu legen, im Vergleich zu vielen anderen derartigen Lösungen ist der IsoTek EVO3 Aquarius damit aber ein überaus attraktives Angebot, zumal er seine Aufgabe ganz klar und eindeutig hörbar mit Perfektion erfüllt. Die Ausstattung ist absolut praxisgerecht. Sechs Anschlüsse sind genau richtig bemessen. Eine Vor- und Endstufe, ein Audio CD-Player, ein Streaming-Client, ein Schallplatten-Spieler plus Phono-Vorstufe im Stereo HiFi-Bereich, ein AV-Receiver plus Subwoofer, Blu-ray Player und natürlich auch das TV-Gerät und der Beamer im Home Cinema-Bereich finden hier problemlos Anschluss.

Auf den Punkt gebracht

Die Verarbeitung und das Auftreten des IsoTek EVO3 Aquarius sind tadellos, hier spürt man im wahrsten Sinne des Wortes, dass Qualität groß geschrieben wurde, und zwar unmittelbar wenn man das Gerät ins Rack hievt. Und von da an muss man sich um nichts mehr kümmern, der IsoTek EVO3 Aquarius verrichtet dezent seinen Dienst.

Ja, der IsoTek EVO3 Aquarius selbst „spielt“ nicht, aber er sorgt dafür, dass die übrigen Komponenten der HiFi-Kette oder des Home Cinema-Systems mit vollem Potential und frei von äußeren Störungen aufspielen können.

8,0 (Exzellent)

The Good

  • Erstklassige Verarbeitung
  • elegantes Design
  • immenser Aufwand beim Schaltungsaufbau
  • praxisgerechte Ausstattung
  • solide innovative Technologie abseits von Voodoo
  • tadellose Ergebnisse

The Bad

  • Kein Nachteil ersichtlich
7 Bedienung
8 Design
8 Preis/Leistung

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