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Foto © KEF

KEF Blade Two - Die kleine Schwester…

High End 2014: Man könnte eigentlich von Zwillingen sprechen, denn sie gleichen sich nahezu wie ein Ei dem anderen, die KEF Blade, und ihre nunmehr präsentierte kleine Schwester, die KEF Blade Two. Das Design, das Konzept sowie die zugrundeliegende Technologie, nahezu alles bei der neuen KEF Blade Two entspricht der KEF Blade, nur einen Tick kleiner.

Kurz gesagt...

Die selbe DNA, das identische Design, und natürlich die gleiche Technologie wie die KEF Blade, allerdings eine Spur kleiner, so präsentiert sich die KEF Blade Two.

Wir meinen...

Die KEF Blade stellt ein überaus bemerkenswertes Lautsprecher-System dar, das bereits zur allerersten Präsentation in Form der KEF Concept Blade für Aufsehen und viel Furore sorgte. Ein Lautsprecher-System, das ohne Zweifel als Referenz-System angesehen werden kann, allerdings auch durchaus beachtliche Dimensionen aufweist. Es ist also mehr als verständlich, dass so mancher potentielle Kunde ein etwas kleineres, aber gleichwertiges System wünschte. Ein Wunsch, dem KEF nunmehr mit der KEF Blade Two nachkommt.
Hersteller:KEF
Vertrieb:GP Acoustics GmbH
Preis:€ 19.000,-

Von Michael Holzinger (mh)
15.05.2014

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Es klingt ja bei einem Lautsprecher-System dieser Klasse geradezu amüsant, wenn die englische Lautsprecher-Schmiede davon spricht, dass deren neuestes System überaus flexibel aufgestellt werden kann, auch dann, wenn es auf jeden Zentimeter ankommt. Schließlich sprechen wir hierbei nicht von irgendeinem Lautsprecher-System, sondern vielmehr von nicht weniger als der KEF Blade, allerdings von der KEF Blade Two. Selbst wenn die zusätzliche „2“ hinter dem Namen zunächst eher darauf hindeutet, dass es sich um eine neue Generation handelt, so präsentieren die Engländer jedoch keineswegs ein neues Modell, vielmehr verbleibt die KEF Blade auch weiterhin in unveränderter Form ein fester Bestandteil des Produktsortiments, wird aber nunmehr um besagte KEF Blade 2 erweitert, und zwar streng genommen nach unten hin.

Allerdings ist es nicht angebracht, in diesem Fall tatsächlich von einem „kleineren“ Modell im herkömmlichen Sinne zu sprechen, dies ist nur insofern zulässig, wenn es sich um die reinen Abmessungen, nicht aber um die Ausstattung des Lautsprecher-Systems handelt.

Denn mit der KEF Blade Two steht zwar die kleine Schwester zur Verfügung, diese soll jedoch die selbe DNA, das identische Design, und natürlich die gleiche Technologie und somit auch die identische Charakteristik wie die KEF Blade aufweisen.

Damit will die renommierte englische Lautsprecher-Manufaktur zahlreichen Kundenwünschen gerecht werden, die sich genau dies wünschten, eine KEF Blade, die aussieht und klingt wie eine KEF Blade, aber um ein paar wesentliche Zentimeter kleiner ausfällt.

So diente natürlich auch für die KEF Blade Two, wie für die KEF Blade, die so genannte KEF Concept Blade als Pate, jener Prototyp, der bei seiner Präsentation für immenses Aufsehen sorgte, da hier ein völlig neues Design-Konzept, eine außergewöhnliche Fertigungsmethode sowie zahlreiche innovative Technologien erstmals zum Einsatz kamen, die in Summe für eine unverwechselbare, satte, klare und transparente Wiedergabe über ein sehr breites Frequenzspektrum, und somit eine erstaunliche Natürlichkeit und Musikalität sorgten.

Wie gesagt, all dies soll sich nicht nur in KEF Blade, sondern eben auch KEF Blade Two wiederfinden, denn auch hier sorgt allen voran das einzigartige KEF Uni-Q Chassis durch die Koaxial-Anordnung des Hoch- und Mittenton-Treibers dafür, dass ein besonders homogenes Klangbild aufgebaut wird, das scheinbar aus einem einzigen Punkt entsteht. Bei der KEF Blade Two setzten die Engländer selbstverständlich auf die neueste Generation des Uni-Q Treibers. Selbst die insgesamt vier Basstreiber sind bei der KEF Blade und KEF Blade Two so angeordnet, dass sie diesen Eindruck unterstreichen, selbst wenn sie an den beiden Seiten der Lautsprecher-Systeme zu finden sind. Hier kommen vier neu entwickelt 165 mm Tiefton-Treiber zum Einsatz, die in bewährter Art und Weise besonders leistungsstarke Antriebe aufweisen. Damit diese trotz ihres enormen Leistungspotentials keinerlei negative Auswirkungen wie Resonanz oder Vibrationen auf das Gehäuse auswirken, setzt man hier auf eine symmetrische, gegengesetzte Anordnung, sowie eine starre Verbindung der jeweils gegenüberliegenden Bass-Chassis. Damit kommt es zu einer Kraftaufhebung, KEF spricht hierbei von so genanntem Force Cancelling.

Alle Treiber sind jeweils in separaten Gehäusen untergebracht und vollständig entkoppelt, sodass auch hier keinerlei negativen Einflüsse auf die Wiedergabe des Gesamtsystems zu befürchten sind. Eine aufwendige Bedämpfung sowie allen voran die Formgebung des Gehäuses und nicht zuletzt die Wahl des Materials unterstützen dies. So dient ein überaus solides, geschwungenes Gehäuse, das tatsächlich keine einzige plane Fläche aufweist, aus verdichtetem Polyurethan als Basis für das Lautsprecher-System, gleichgültig, ob klein, KEF Blade Two, oder eine Spur größer und somit in der KEF Blade.

Zwar stehen nicht derart viele Varianten wie bei der KEF Blade zur Verfügung, denn schließlich kann diese zumindest gegen Aufpreis in nahezu allen RAL-Farben geordert werden, dennoch bietet KEF auch bei der kleinen KEF Blade Two in verschiedenen Farbvarianten an. So kann man sich etwa zwischen fünf Farben entscheiden, die die Engländer als Diamond Black, Snow White, Racing Red, Warm Metallic Grey sowie Light Metallic Silver bezeichnet. Darüber hinaus beitet man zwei so genannte Kent Engineering and Foundry Editions an, und zwar Frosted Blue und Frosted Copper Black.

Als unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis wird für die neue KEF Blade Two vom Hersteller € 19.000,- pro Paar genannt. Sie soll in Kürze zur Verfügung stehen. Wie beschrieben, die KEF Blade bleibt davon unangetastet. Sie ist weiterhin zum empfohlenen Verkaufspreis ab € 25.000,- erhältlich.

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