High End 2015: Mit zwei Modellen erweitert das englische Unternehmen KEF sein Angebot im Bereich Kopfhörer, und zwar mit dem KEF M400 On-ear Headphone sowie dem KEF M100 In-ear Headphone." /> Sempre Audio
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KEF M400 On-ear Headphone und KEF M100 In-ear Headphone

High End 2015: In Bälde wird das Produktsortiment an Kopfhörern der englischen Lautsprecher-Spezialisten von KEF deutlich erweitert, und zwar um zwei Modelle. Einerseits kommt mit dem KEF M400 ein On-ear Kopfhörer dazu, andererseits wird das Angebot mit dem KEF M100 auch im In-ear Segment vielseitiger. Bei beiden Modellen setzte man auf Tugenden, die bereits für den Erfolg der bislang erhältlichen Modelle KEF M500 sowie KEF M200 sorgten.

Kurz gesagt...

Mit zwei Modellen erweitert das englische Unternehmen KEF sein Angebot im Bereich Kopfhörer, und zwar mit dem KEF M400 On-ear Headphone sowie dem KEF M100 In-ear Headphone.

Wir meinen...

KEF gelang mit den Modellen KEF M500 On-ear Headphone sowie KEF M200 In-ear Headphone ein glänzender Start ins Segment Kopfhörer. Nun legt das Unternehmen nach und erweitert die Produktpalette um die Modelle KEF M400 On-ear Headphone und KEF M100 In-ear Headphone, die jeweils mit Bedacht „abgespeckte“ Modelle ihren jeweiligen großen Brüder darstellen und erstmals für echte „Farbenpracht“ im Angebot der Engländer im Kopfhörer-Bereich sorgen.
Hersteller:KEF
Vertrieb:GP Acoustics GmbH
Preis:k.A.

Von Michael Holzinger (mh)
09.06.2015

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Der renommierte englische Lautsprecher-Produzent KEF konnte bereits vor rund eineinhalb Jahren einen überaus erfolgreichen Einstieg in die Welt der Kopfhörer feiern, und damit durchaus ein Gutteil an dem florierenden Marktsegment mit partizipieren. Dabei ist es für Neueinsteiger zumeist gar nicht so einfach, sich erfolgreich in diesem inzwischen wirklich sehr, sehr hart umkämpften Marktumfeld zu behaupten, denn Expertise allein reicht hier nicht immer.

Kopfhörer sind ganz klar Lifestyle-Produkte, und zwar längst nicht nur im günstigen Consumer-Markt, sondern insbesondere auch im gehobenen Preissegment. Um letztlich wirklich erfolgreich zu sein muss also neben der Qualität auch das Design und nicht zuletzt das Image passen, um den Kunden von den eigenen Produkten überzeugen zu können.

KEF hat hier offensichtlich alles richtig gemacht, denn sowohl der KEF M500 On-ear Headphone sowie der KEF M200 In-ear Headphone konnten sich bestens am Markt behaupten.

Diesen Erfolg will das englische Unternehmen nunmehr fortführen und wird in Kürze zwei weitere Modelle ins Rennen schicken. So präsentierte man in München im Rahmen der High End 2015 erstmals den KEF M400 On-ear Headphone sowie den KEF M100 In-ear Headphone. Zwei Modelle, die die bisher erhältlichen Produkte jedoch nicht ablösen, sondern das Angebot des Herstellers in diesem Segment erweitern werden.

KEF M400 On-ear Headphone und KEF M100 In-ear Headphone

Beim neuen KEF M400 On-ear Headphone handelt es sich somit um den kleinen Bruder des bereits erwähnten KEF M500 On-ear Headphone, der sich, ebenso wie dieser, mit einem überaus ansprechenden, modernen Design präsentiert. Dezent zur Schau getragene Eleganz, zeitlos, dies trifft es wohl am ehesten. Die Konstruktion des Kopfhörers ist so ausgelegt, dass dieser einerseits sehr leicht ist, er bringt es auf lediglich 175 Gramm, zudem aber auch sehr robust, denn die entscheidenden Stellen sind aus besonders hochwertigen Materialien, etwa die Gelenke, der Bügel, sodass der Käufer viele Jahre Freude damit hat. Diese Materialauswahl sorgt auch für die entsprechend hochwertige Haptik und letztlich auch für hohen Tragekomfort. So sind die Ohrmuscheln weich gepolstert, und sollen zudem für eine besonders gute Abschirmung gegenüber Umgebungslärm sorgen. Die Entwickler setzten hier auf so genannte Memory Foam Pads.

Damit soll sichergestellt sein, dass man die Musik stets in bester Form genießen kann, die durch einen Treiber mit einer Membran mit einem Durchmesser von 40 mm und einem Antrieb basierend auf starken Neodymmagneten dargeboten wird. Dieser Treiber weist nach Angaben des Herstellers eine Empfindlichkeit von 101,5 dB und eine Impedanz von 32 Ohm auf. Damit soll ein Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz abgedeckt werden, und der KEF M400 On-ear Headphone ist für eine Leistung von 30 mW ausgelegt.

KEF M400 On-ear Headphone und KEF M100 In-ear Headphone

Um unterwegs stets mit dabei zu sein, lässt sich der Kopfhörer zusammen falten und somit jederzeit verstauen. Im Lieferumfang wird ein Kabel mit einer praxisgerechten Länge von 1,3 m enthalten sein, in das eine Fernbedienung samt Mikrofon integriert ist, um den KEF M400 On-ear Headphone auch in Verbindung mit Smartphones für Gespräche nutzen zu können. Diese Option bietet natürlich auch der neue KEF M100 In-ear Headphone, der deutlich kompakter ausgefallen ist, als sein, im wahrsten Sinne des Wortes, großer Bruder KEF M200 In-ear Headphone. Geradezu zierlich wirkt hier das nicht minder hochwertige Gehäuse aus Aluminium, das mit einer soliden Anbindung der Kabel aufwartet. Somit ist auch hier dafür Sorge getragen, dass die Kopfhörer lange Zeit problemlos eingesetzt werden können.

Lediglich 18 Gramm bringt der neue KEF M100 In-ear Headphone auf die Waage und weist ein 1,3 mm langes Kabel auf, das in einem 3,5 mm Stereo Mini-Klinkenstecker mündet.

Hier setzten die Entwickler auf einen Treiber mit 10 mm Durchmesser, der eine Empfindlichkeit von 97 dB, eine Impedanz von 16 Ohm aufweist, und für eine Leistung von 10 mW ausgelegt ist. Damit soll auch er einen Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz abdecken können.

Sowohl den KEF M400 On-ear Headphone als auch den KEF M100 In-ear Headphone werden die Engländer in verschiedenen Farbvarianten anbieten. So kann man sich etwa beim In-ear Modell zwischen Racing Blue, Sunset Orange, Titanium Grey und Champagne Gold entscheiden. Das neue On-ear Modell wird es in den Ausführungen Racing Blue, Sunset Orange, Deep Black sowie Champagne White geben.

Derzeit nennt das Unternehmen noch keine Preise für die beiden neuen Kopfhörer-Modelle. „To be announced“ fand sich als einzige Information bislang von offizieller Seite. Auch zum exakten Liefertermin wollte man sich noch nicht im Detail äußern, versprach aber, dass sich Interessenten wohl nicht mehr allzu lange in Geduld üben müssen.

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