Foto © KEF

KEF Muo Wireless Speaker - Purer KEF Sound über Bluetooth inklusive apt-X

Design by Ross Lovegrove, Sound by KEF, so umschreibt der englische Lautsprecher-Spezialist das prinzipielle Konzept des neuen KEF Muo Wireless Speaker. Hier schließt sich ein Kreis, denn gemeinsam mit der britischen Design-Legende Ross Lovegrove wurde bereits die KEF Muon entwickelt, das absolute Referenz-System der Engländer, dem nunmehr der kleinste Speaker im Angebot folgt, besagter KEF Muo Wireless Speaker, der als portabler Bluetooth Speaker ausgelegt ist.

Kurz gesagt...

Einen besonders kleinen, geradezu winzigen Bluetooth Speaker stellt der englische Lautsprecher-Spezialist KEF nunmehr mit dem KEF Muo vor, der in Zusammenarbeit mit Ross Lovegrove entstand.

Wir meinen...

Klein, geradezu winzig klein, so soll sicher KEF Muo Wireless Speaker präsentieren, der aber dennoch ein direktes „Verwandtschaftsverhältnis“ mit dem Referenz-Lautsprecher-System KEF Muon vorweisen kann. Beide wurden vom englischen Star-Designer Ross Lovegrove konzipiert und die DNA der englischen Lautsprecher-Spezialisten aufweisen. Der KEF Muo Wireless Speaker glänzt mit Uni-Q Drivern in Miniatur-Form, bietet Bluetooth inklusive apt-X Support, und ist zum Start in fünf schicken Ausführungen erhältlich.
Hersteller:KEF
Vertrieb:GP Acoustics GmbH
Preis:k.A.

Von Michael Holzinger (mh)
21.09.2015

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Die Zeiten, als Lautsprecher-Systeme allein mit möglichst exzellentem Klang überzeugen mussten, die sind seit Jahr und Tag passé, falls es sie jemals gab. Zumindest kann man festhalten, dass vor etlichen Jahren das Design von Lautsprecher-Systemen für viele Kunden eine eher untergeordnete Rolle spielte, besser gesagt, spielen musste, denn allzu viele Gedanken darüber machten sich nur wenige Hersteller. Vor allem im ausgewiesenen High-end Segment zählten ganz andere Faktoren, das „banale“ Aussehen hingegen stand nicht im Fokus der Unternehmen.

Dies hat sich grundlegend geändert, denn längst ist das Design, aber auch das Image eines Produkts nicht nur im reinen Consumer-Segment von immenser Bedeutung, auch in der Premium-Klasse, bis hin ins ausgewiesene High-end Segment spielen diese Faktoren eine entscheidende Rolle.

Ein Unternehmen, das dies gekonnt zu nutzen weiss, ist der englische Lautsprecher-Spezialist KEF. Immer wieder aufs Neue präsentiert das in Maidstone angesiedelte Unternehmen Produkte, die sich ganz bewusst vom Angebot am Markt in ihrem jeweiligen Segment abheben sollen, die Entwickler gehen also gerne neue Wege. Ein besonders herausragendes Beispiel dafür ist etwa das absolute Referenz-System der Engländer, das überaus beeindruckende Lautsprecher-System KEF Muon, das wohl mit nichts am Markt vergleichbar ist.

Dieses Projekt, dies geben die Engländer unumwunden zu, konnte zunächt in keinster Weise auch nur irgendwie mit unternehmerischen Grundsätzen gerechtfertigt werden, denn es war von Anbeginn an als eine Art Statement konzipiert, eine Machbarkeitsstudie, wenn man so will, um aufzuzeigen, dass man in der Lautsprecher-Entwicklung gänzlich neue Wege bestreiten kann, und dadurch zu herausragenden Ergebnissen kommt.

So sicherte man sich für dieses Projekt die Zusammenarbeit mit einer britischen Design-Legende, nämlich Ross Lovegrove, der völlig frei von irgendwelchen technischen Zwängen an die Entwicklung einer Skulptur ging, die von den Ingenieuren von KEF zu einem Lautsprecher-System der Referenz-Klasse verwandelt werden sollte. Die Realisierung dieser Klang-Skulptur auf absolutem High-end Niveau führte dazu, dass man angefangen von der Produktion des Gehäuses selbst, bis hin zur Technologie der einzelnen Chassis und deren optimaler Abstimmung, völlig neue Wege beschreiten musste. Ein Wagnis, zugegeben, das sich allerdings rückblickend für KEF in vielerlei Hinsicht bezahlt machte, abgesehen davon, dass die KEF Muon ein herausragender Erfolg wurde, denn letztlich profitierte man von diesen hier gewonnenen Erfahrungen bei anderen ambitionierten Produkten wie der KEF Blade und deren kleiner Schwester KEF Blade 2.

Nun suchte man erneut die Zusammenarbeit mit Ross Lovegrove, aber für ein viel, viel kleineres Produkt, genauer gesagt um das kleinste Produkt überhaupt, das die Engländer nunmehr in ihrem breit ausgestellten Produktsortiment vorweisen können, dem portablen Bluetooth Speaker KEF Muo Wireless Speaker.

Und ja, die Ähnlichkeit im Namen ist durchaus beabsichtigt, denn so gewagt es auch zunächst klingen mag, die KEF Muon und der KEF Muo Wireless Speaker sollen durchaus Ähnlichkeiten aufweisen, nämlich die gleich radikale, innovative Design DNA, so KEF, aber eben beim KEF Muo Wireless Speaker in deutlich kleinerem Formfaktor.

Ebenso wie bei der KEF Muon soll auch der KEF Muo Wireless Speaker ein einzigartiges Design aufweisen, wobei Ross Lovegrove von organic essentialism spricht, einer Gestaltung mit hochwertigen Materialien, die natürliche Formen nicht imitiert, sondern vielmehr deren Harmonie und Selbstverständlichkeit aufgreift.

Der neue KEF Muo Wireless Speaker präsentiert sich somit mit besonders kompakten Abmessungen von lediglich 80 x 210 x 60 mm und wiegt nur 0,8 kg. Der an ein Dreieck angelehnte Querschnitt weist keinerlei Kanten auf, vielmehr wurde hier alles rund und fließend geformt, selbst die Bohrungen an der Front, hinter denen sich die Treiber verbergen, greift die geschwungene Formgebung auf, wobei man auf eine besonders hochwertige Verarbeitung setzte, allen voran mit Aluminium für das Gehäuse.

Im Inneren kommen Treiber zum Einsatz, die eine Art Markenzeichen für KEF sind, und für den KEF Muo Wireless Speaker geradezu miniaturisiert wurden, nämlich zwei Stück KEF Uni-Q Driver, hier mit einem Durchmesser von lediglich 50 mm. Ergänzt werden diese durch einen zentral angeordneten so genannten Auxilliary Bass Radiator, kurz ABR, der trotz der kleinen Abmessungen für satten Klang sorgen soll.

In erster Linie ist der KEF Muo Wireless Speaker natürlich für mobile Devices ausgelegt, die Signale über Bluetooth 4.0 übertragen, und dabei auf den Codec apt-X setzen können, um eine verlustfreie Wiedergabe zu garantieren. Die Reichweite wird vom Hersteller mit den hierbei typischen 10 m angegeben, wobei zwei Devices gleichzeitig verbunden sein können, und sich der kleine Speaker die letzten acht Devices, die mit ihm verbunden waren, merkt, und bei Bedarf die Verbindung sofort wieder herstellt.

Das Koppeln kann übrigens besonders einfach erfolgen, sofern das Smartphone oder Tablet mit NFC ausgestattet ist. Dann reicht nämlich ein einfaches Berühren der beiden Geräte, um eine sichere Verbindung herzustellen.

Zwei KEF Muo Wireless Speaker können übrigens zu einem Stereo-Set kombiniert werden, dementsprechend nennt der Hersteller diese Option Stereo Mode. Zwei Speaker können aber auch im Party Mode verbunden werden, sodass beide über dual-connect die gleichen Inhalte abspielen, um einen noch volleren Klang zu generieren.

Als Alternative steht beim KEF Muo Wireless Speaker aber auch ein 3,5 mm AUX-Eingang für analoge Quellen zur Verfügung.

Der integrierte Li-Ionen-Akku soll eine Spieldauer von bis zu 12 Stunden erlauben, und nach lediglich drei Stunden vollständig geladen sein. Dies kann mit Hilfe einer Micro USB-Schnittstelle erfolgen, die auch für künftige Firmware-Upgrades genutzt wird.

Da hier Design eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist es natürlich klar, dass KEF den neuen KEF Muo Wireless Speaker in verschiedensten Farben anbietet. Zumal es das verwendete Material fürs Gehäuse, nämlich Aluminum, besonders einfach macht, unterschiedliche Farbvariationen in besonders edler Anmutung zu realisieren. So wird es den KEF Muo Wireless Speaker zunächst in insgesamt fünf Farbvariationen geben, jeweils mit eloxierter Oberfläche, und zwar in Light Silver, Strom Grey, Neptune Blue, Sunset Orange und Horizon Gold. Die Front setzt in allen Varianten in Schwarz einen reizvollen Kontrast. Hier sind auch die Bedienelemente zu finden, wobei man hierbei mit vier Tastern auskommt, der Rest ja ohnedies in erster Linie direkt über die mobilen Devices erledigt wird.

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