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KEF Q-Serie - In achter Generation…

Foto © KEF

Breit aufgestellt wie eh und je, zudem in vielen Bereichen deutlich verbessert, so präsentiert sich die neueste Generation der KEF Q-Serie, deren Ziel eine besonders akkurate Abbildung zum attraktiven Preis ist. Mit zwei Regal-Lautsprecher-Systemen, der KEF Q150 und KEFQ350, dem Center-Speaker KEF Q650c, sowie den drei Stand-Lautsprecher-Systemen KEF Q550, KEF Q750 und KEF Q950 präsentiert sich die neue Generation zudem in einem besonders eleganten Design.

Kurz gesagt...

Noch mehr Tiefe und kristallklaren Klang verspricht die englische HiFi-Schmiede KEF für die neueste Generation der KEF Q-Serie, die nunmehr bereits achte Generation und damit die Modelle KEF Q150, KEF Q350, KEF Q550, KEF Q750, KEF Q950 sowie KEF Q650c.

Wir meinen...

Ausdrücklich verweist der Hersteller darauf, dass mit der neuesten Generation der KEF Q-Serie und damit bereits der achten Generation keineswegs nur ein dezentes Facelift vorgenommen wurde, vielmehr habe man sich dazu entschlossen, ein wirklich umfangreiches Upgrade vorzunehmen. So spricht das Unternehmen von einem soliden Fundament neuer Ausstattungsmerkmale und Verbesserungen in allen Bereichen, sodass die neuen Modelle KEF Q150, KEF Q350, KEF Q550, KEF Q750, KEF Q950, KEF Q650c ihren Vorgängern in allen Belangen deutlich überlegen seien.
Hersteller:KEF
Vertrieb:GP Acoustics GmbH
Preis:KEF Q150 € 230,- pro Stück
KEF Q350 € 279,- pro Stück
KEF Q550 € 499,- pro Stück
KEF Q750 € 650,- pro Stück
KEF Q950 € 775,- pro Stück
KEF Q650c € 550,- pro Stück

Von Michael Holzinger (mh)
12.06.2017

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Für jeden Lautsprecher-Spezialisten, selbst wenn er sich mit einem sehr breit aufgestellten Produktsortiment präsentiert, gibt es die eine Serie, die für ihn eine ganz essentielle darstellt. Diese muss keineswegs diejenige sein, die das oberste Spektrum des Machbaren markiert, vielmehr ist es zumeist eine Lösung, die sich im mittleren oder gar unterem Preissegment der gesamten Produktrange findet, aber dennoch aus rein kommerzieller Sicht als ganz wesentliche Produktreihe anzusehen ist.

Für den englischen Lautsprecher-Spezialisten KEF ist dies wohl allen voran die so genannte KEF Q-Serie, die sich seit Jahr und Tag als überaus erfolgreiche Produktreihe präsentiert und auf immenses Interesse der Kunden vertrauen kann. Gerade wenn man eine derart populäre Produktlinie neu konzipiert, ist dies für die Entwickler und Produktverantwortlichen eine sehr diffizile Aufgabe, schließlich soll der bisherige Erfolg fortgeschrieben werden. Es gilt somit mit großer Sorgfalt vorzugehen, um einerseits den Charakter und damit die wesentlichsten Merkmale weiterhin zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch für technologischen und damit auch qualitativen Fortschritt zu garantieren.

Die KEF Q-Serie, positioniert im mittleren Preissegment, hat eine bereits jahrzehntelange Tradition bei den Engländern, immerhin steht diese Produktreihe bereits seit dem Jahr 1991 zur Verfügung. Sie sei, so der Hersteller, eine der erfolgreichsten Serien von KEF, und dies mag durchaus in direktem Zusammenhang damit zu sehen, dass sie geradezu beispielhaft die Philosophie der Engländer in sich vereint und damit alle Kerntechnologien des Unternehmens aufweist.

Auch bei der nunmehr bereits achten Generation, die KEF dieser Tage präsentiert, sollen all die bislang gebotenen Vorzüge weiterhin zu finden sein, also eine perfekte Symbiose aus den herausragenden Technologien der Engländer für eine besonders akkurate Darbietung, verpackt in wohnraumfreundliches, elegantes Design, und dies alles zu einem überaus attraktiven Preis.

Ausdrücklich verweist der Hersteller darauf, dass mit der neuesten Generation der KEF Q-Serie keineswegs nur ein dezentes Facelift vorgenommen wurde, vielmehr habe man sich dazu entschlossen, ein wirklich umfangreiches Upgrade vorzunehmen. So spricht das Unternehmen von einem soliden Fundament neuer Ausstattungsmerkmale und Verbesserungen in allen Bereichen, sodass die neue achte Generation ihren Vorgängern in allen Belangen deutlich überlegen sei.

Ein ganz wesentlicher Punkt auch der neuen achten Generation der KEF Q-Serie sei ihr möglichst vielseitiger Einsatz. So soll diese Produktserie gleichermaßen für klassisches HiFi in Stereo als auch Mehrkanal-Surround im Heimkino-Bereich geeignet sein. Zudem sei es eine ganz klare Vorgabe an die Designer gewesen, dass auch die neue Modellreihe problemlos in jedwedem Wohnraum eingesetzt werden kann, der Kunde sich aus der breit aufgestellten Modellpalette sich somit die für seinen Raum perfekt passende Lösung aussuchen kann.

So setzt man bei der neuen Generation auf zwei vielseitig einsetzbare und vor allem qualitativ sehr hochwertige Regal-Lautsprecher-Systeme, die KEF Q150 sowie KEF Q350. Bei den Stand-Lautsprecher-Systemen stehen gar drei Modelle zur Wahl, und zwar de KEF Q550, KEF Q750 und KEF Q950. Und natürlich darf ein passender Center-Speaker nicht fehlen, dieser steht in Form des neuen KEF Q650c zur Verfügung.

Ein ganz wesentliches neues Ausstattungsmerkmal ist der neue KEF Uni-Q-Treiber, der prinzipiell bereits eine geradezu traditionelle Komponente fast aller Produkte aus dem Hause KEF darstellt, und auch bei der neuen KEF Q-Serie der achten Generation im Mittelpunkt steht. Dieser kombiniert einen Hochtöner mit einem Bass-Mittelton-Treiber, wobei erstgenannter im Zentrum des zweiten angeordnet ist, es handelt sich somit um einen so genannten Koaxial-Treiber, der damit nahezu dem Ideal einer Punktschallquelle entspricht. Der KEF Uni-Q Treiber sorge für eine besonders detailreiche, sehr genaue, besonders homogene Abbildung und damit ein geradezu dreidimensionales Klangbild. Ganz bewusst habe man auf eine breite Abstrahlung geachtet, wobei man dafür auf einen so genannten KEF Tangerine Waveguide setzt, der direkt über der Kalotte des KEF Uni-Q Treibers angebracht ist.

Neu ist, dass der KEF Uni-Q Treiber nunmehr über ein bedämpftes Hochton-Röhrchen verfügt, das störende Frequenzen aus dem rückseitigen Bereich des Hochtöners eliminiert und damit laut Herstellerangaben dramatisch die Wiedergabe im niedrigen Hochton-Bereich verbessert. Eine neue, besonders verzerrungsarme Spule auf der Frequenzweiche soll dazu beitragen, dass die Basswiedergabe noch sauberer als bislang erfolgt.

Bei den neuen Regal-Lautsprecher-Systemen wanderte der KEF Uni-Q Treiber nunmehr ins Zentrum der Schallwand, er stellt also damit ein auch optisch sehr dominantes Design-Merkmal dar. Darüber hinaus wird damit eine etwaige Eigenschwingung unterbunden, was ebenfalls dazu beiträgt, dass eine besonders tonal brillante Wiedergabe erzielt wird. Für eine souveräne Abbildung kommt im untersten Frequenzbereich bei den neuen Regal-Lautsprecher-Systemen KEF Q150 und KEF Q350 ein neu gestaltetes CFD Bassreflex-Design (Computational Fluid Dynamic) zur Verbesserung der Bass- und Mittelton-Präsenz zum Einsatz, das zudem ebenfalls zentriert an der Rückwand angebracht wurde.

Bei den Stand-Lautsprecher-Systemen setzten die Entwickler hingegen auf eine geschlossene und getrennte Konstruktion beim KEF Uni-Q Treiber zur Reduzierung der Belastung dessen Mittelton-Chassis. Dadurch wird die Brillanz und die Detailwiedergabe verbessert und eine besonders saubere, klar akzentuierte Abbildung im Bassbereich erzielt. Für den eigentlichen Tiefbass-Bereich ist aber eine ganze Phalanx an Chassis zuständig, wobei hier neue Tieftöner zum Einsatz kommen, die über eine noch größere Gummi-Sicke und einen neuen, noch stabileren Lautsprecher-Korb verfügen. Dieser ist aus Aluminium gefertigt und stammt vom KEF Uni-Q Treiber. Man kombiniert hier zudem aktive mit passiven Treibern, so genannten ABR Chassis (Auxiliary Bass Radiator). Damit soll eine saubere Bass-Wiedergabe selbst bei hohen Lautstärken garantiert werden. Eine neue Membran, eine so genannte Z-Flex Membran, soll die Mittelton-Brillanz verbessern und dass man bei der Frequenzweiche einen nicht mehr erforderlichen Sperr-Kondensator eliminierte, diese also ebenfalls für die neue Konstruktion und neu gestalteten Chassis optimierte, soll ebenso dazu beitragen, allen voran die Mittelton-Brillanz zu verbessern und saubere Bass-Übergänge zwischen den Treibern zu gewährleisten.

Von vielen der genannten Maßnahmen profitiert natürlich auch der neue Center-Speaker der KEF Q-Serie, der KEF Q650c, wobei bereits die Produktbezeichnung verdeutlicht, dass dieser eher den Stand- als den Regal-Lautsprecher-Systemen der achten Generation entspricht. So kommt auch hier eine geschlossene Konstruktion für den KEF Uni-Q Treiber zum Einsatz, sodass der Austritt von Mittelton-Frequenzen gestoppt und damit die Wiedergabe vor Klangverfärbungen geschützt wird. Auch die neu entwickelte Frequenzweiche kommt hier natürlich zum Einsatz.

Neu ist auch, dass man bei der gesamten KEF Q-Serie nunmehr auf ein geradezu minimalistisches Design setzt. Nun, schon bislang waren die Lösungen dieser Serie das Design betreffend überaus elegant und modern konzipiert, da man aber nunmehr auf eine satinierte Oberfläche in Weiss oder Schwarz und einen fugenlosen Aufbau wählte, den Lautsprecher-Grill allein mittels Magneten in Position hält, unterstreicht die Wertigkeit noch weit mehr als bisher.

Das Sortiment beginnt bei der neuen achten Generation der KEF Q-Serie, wie beschrieben, bei den beiden Regal-Lautsprecher-Systemen. Sowohl die KEF Q150 als auch KEF Q350 sind als Zwei-Wege-Bassreflex-System ausgelegt, wobei bei der KEF Q150 ein 130 mm Uni-Q Treiber mit Aluminium-Membran und 25 mm Hochtöner mit belüfteter Aluminium-Kalotte zum Einsatz kommt. Damit soll ein Frequenzbereich zwischen 51 Hz und 28 kHz abgedeckt werden, wobei die Übergangsfrequenz mit 2,5 kHz angegeben wird. Mit einer Empfindlichkeit von 86 dB und einer Impedanz von 8 Ohm ist dieses Lautsprecher-System für Verstärker mit einer Leistung zwischen 10 und 100 Watt ausgelegt und bringt es mit 303 x 180 x 278 mm auf 5,6 kg. Die KEF Q350 setzt auf einen 165 mm KEF Uni-Q Treiber mit 25 mm belüfteter Aluminium-Kalotte und kann damit einen Frequenzbereich zwischen 63 H und 28 kHz abdecken. Auch hier wird die Übergangsfrequenz mit 2,5 kHz angegeben. Die Empfindlichkeit findet sich mit 87 dB im Datenblatt, wobei sie mit einer Impedanz von 8 Ohm für Verstärker mit einer Leistung zwischen 15 und 120 Watt ausgelegt ist. 358 x 210 x 306 mm und 7,6 kg sind die „äußeren“ Eckdaten der KEF Q350.

Der Center-Speaker KEF Q650c ist als Zweieinhalb-Weg-Bassreflex-System ausgelegt, setzt somit neben dem 165 mm KEF Uni-Q Chassis und dessen 25 mm Hochtöner auf einen 165 mm Tieftöner mit Aluminium-Membran, plus zusätzlichem 165 mm Passiv-Treiber, ebenfalls ausgestattet mit Aluminium-Membran. Damit lässt sich ein Frequenzbereich zwischen 64 Hz und 28 kHz abbilden, wobei die Frequenzweiche bei 2,5 kHz eingreift. Mit einer Empfindlichkeit von 87 dB und einer Impedanz von 8 Ohm ist der KEF Q650c für Verstärker mit einer Leistung zwischen 15 und 150 Watt ausgelegt. Es handelt sich hierbei schon um einen recht mächtigen Center-Speaker, denn er mitsst 210 x 629 x 304 mm und bringt damit satte 13,6 kg auf die Waage.

Das kleinste der neuen Stand-Lautsprecher-Systeme der KEF Q-Serie ist die KEF Q550, die als Zweieinhalb-Wege-Bassreflex-System ausgelegt ist und auf einen 130 mm KEF Uni-Q Treiber mit 25 mm Hochtöner, einen 130 mm Tieftöner, und zwei 1300 mm Passiv-Treiber setzt. 58 Hz bis 28 kHz lassen sich damit abdecken, wobei auch hier die Frequenzweiche bei 2,5 kHz wirkt. Mit 8 Ohm Impedanz und 87 dB Empfindlichkeit ist sie für Verstärker mit einer Leistung zwischen 15 und 130 Watt ausgelegt. Abmessungen von 926 x 299 x 310 mm inklusive elegantem Standfuss und höhenverstellbaren Spikes führen zu einem Gewicht von 14,5 kg.

Ebenfalls als Zweieinhalb-Wege-Bassreflex-System ist die neue KEF Q750 ausgelegt, die auf einen 165 mm KEF Uni-Q Treiber mit 25 mm Hochtöner, einen 165 mm Tieftöner sowie zwei 165 mm Passiv-Radiatoren setzt und damit einen Frequenzbereich zwischen 48 Hz und 28 kHz abbilden kann. Wie nicht anders zu erwarten, greift die Frequenzweiche auch hier bei 2,5 kHz ins Geschehen ein und mit einer Empfindlichkeit von 88 dB, einer Impedanz von 8 Ohm ist dieses System für Verstärker mit einer Leistung zwischen 15 und 150 Watt ausgelegt. Abmessungen von 977 x 323 x 310 mm sorgen für immerhin 16,5 kg.

Am obersten Ende der Serie thront die neue KEF Q950, ein Zweieinhalb-Wege-Bassreflex-System, ausgestattet mit 200 mm KEF Uni-Q Treiber und dessen 38 mm Hochtöner. Kombiniert wird dieser mit einem 200 mm Tieftöner und zweimal 200 mm Passiv-Treiber, sodass mit der KEF Q950 bei einer Impedanz von 8 Ohm und einem Wirkungsgrad von 91 dB Verstärker mit einer Leistung von 15 bis 200 Watt eingesetzt werden können, und ein Frequenzbereich zwischen 44 Hz und 28 kHz abgebildet werden kann. Die Frequenzweiche greift hier übrigens bereits bei 2,2 kHz ins Geschehen ein. Satte 20,6 kg bringt die neue KEF Q950 mit Abmessungen von 1.116 x 357 x 328 mm auf die Waage.

Interessant ist, dass die Speaker der neuen KEF Q-Serie allesamt ohne Lautsprecher-Grill in der Preisliste des Herstellers angeführt werden. Dies bietet den großen Vorteil, dass man sich jeweils ein paar Euro erspart, wenn man auf den Lautsprecher-Grill verzichtet. So manch HiFi-Enthusiast oder Home Cinema-Anwender setzt ohnedies nie auf einen Lautsprecher-Grill.

Wie bereits erwähnt, stehen die Modelle der KEF Q-Serie in der achten Generation in Weiss und Schwarz zur Verfügung. Bei der Ausführung in Weiss sind die Membranen natürlich auch „Natur“ gehalten, sprich, sie präsentieren sich im schicken Aluminium-Look. Nur die schwarzen Sicken stechen hier hervor. Bei der Variante in Schwarz ist wirklich alles in Schwarz gehalten, somit auch die Membranen der Chassis.

Die neue KEF Q-Serie steht ab sofort im Fachhandel zur Verfügung. Eröffnet wird das Angebot von der KEF Q150 zum empfohlenen Verkaufspreis von € 230,-, gefolgt von der KEF Q350 zum Preis von € 279,- Für den Center-Speaker KEF Q650c muss man € 550,- einkalkulieren. Das Angebot bei den Stand-Lautsprecher-Systemen startet mit der KEF Q550 zum Preis von € 499,- Die KEF Q750 wird zum empfohlenen Verkaufspreis von € 650,- angeboten und für das Top-Modell der neuen KEF Q-Serie, die KEF Q950 muss man € 775,- budgetieren. Diese Angaben verstehen sich als Stückpreise.

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