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KEF X300A - Aktives „Plug & Play“ Lautsprecher-System

Foto © KEF

Der englische Lautsprecher-Spezialist KEF präsentiert mit dem KEF X300A ein einfach zu installierendes „Plug & Play“ Lautsprecher-System, das in erster Linie für die Nutzung in Verbindung mit einem Computer konzipiert wurde, dementsprechend als aktives System ausgelegt ist und selbstverständlich über einen KEF Uni-Q Treiber verfügt.

Kurz gesagt...

Als aktives Lautsprecher-System ideal für die Nutzung in Verbindung mit einem Computer ist das neue KEF X300A konzipiert, das der Hersteller als „Plug & Play“ Lösung bewirbt.

Wir meinen...

KEF zeigt sich davon überzeugt, mit den neuen KEF X300A eine besonders flexible und vielseitige Lösung anbieten zu können, bei denen auch anspruchsvolle Musikliebhaber auf ihre Kosten kommen, wenn sie dieses System direkt mit einem PC oder Mac einsetzen. Dazu gehört auch ein besonders ansprechendes Design. So präsentiert sich die KEF X300A mit einem Gehäuse aus Aluminium, das eine gebürstete Oberfläche aufweist und die mit einer schwarzen Vinylbeschichtung versehen ist.
Hersteller:KEF
Vertrieb:GP Acoustics GmbH
Preis:€ 799,95

Von Michael Holzinger (mh)
11.09.2012

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Auch wenn es nach Angaben des Herstellers in erster Linie ein Lautsprecher-System für den Einsatz an einem PC oder Mac ist, so setzt KEF dennoch beim neuen KEF X300A auf alle Tugenden, die ein hochwertiges Lautsprecher-System auszeichnen. So soll es sich um ein Lautsprecher-System handeln, dass sich etwa an jene Kunden richtet, die längst einen PC als primäre Quelle nutzen, und dafür lediglich hochwertige Speaker in kompakter Form suchen um so etwa auch auf einen zusätzlichen Verstärker verzichten zu können. Als Ergebnis erhält man so ein zwar immens flexibles, gleichzeitig aber ein aufs absolut Wesentliche reduziertes HiFi-System in besonders kompakter Form.

Die Entwickler aus Maidstone, in der Grafschaft Kent setzen somit auf bewährte Ausstattungsmerkmale, die sich auch in anderen Modellen der aus dem Hause KEF finden, sodass man tatsächlich keine offensichtlichen „Nachteile“ bei diesem auf den Einsatz mit PCs ausgelegtem System gegenüber regulären Lösungen findet.

So handelt es sich um ein Zweiwege Aktiv-Lautsprecher-System, wobei die Engländer auf separate Verstärker für Hoch- und Mitten/ Tieftöner setzen. Ausdrücklich verweist man darauf, dass hier nicht, wie so oft bei derartigen Lösungen üblich, integrierte Verstärker in Class D zum Einsatz kommen, sondern vielmehr zwei Class AB-Verstärker in - laut KEF - audiophiler Qualität. Wie bereits erwähnt, zwei in jedem Speaker, einer für den Hochtöner, ein zweiter für den Mitten- und Tieftonbereich. So soll eine Qualität erzielt werden, die nach Ansicht von KEF ebenbürtig mit den besten kompakten Audio-Monitoren ist. Durch zwei Verstärker pro Lautsprecher kann KEF eigenen Angaben zufolge auf sperrige passive Komponenten, die anfällig für Störungen sind, verzichten und den Übergang mit kleinen Komponenten und feinsten Korrekturen an den Treibern vornehmen. Zudem soll sich dieses Prinzip auch im Grenzbereich bezahlt machen, etwa wenn der Tiefton-Treiber an seine Grenzen gerät, so ist davon der Hochtöner nicht betroffen und kann nach wie vor eine saubere Wiedergabe im oberen Frequenzbereich bewerkstelligen.

Selbstverständlich setzt KEF auf bei der neuen KEF X300A auf einen so genannten KEF Uni-Q Treiber mit einer koaxialen Anordnung des Tief/ Mittenton- sowie Hochtontreibers. In der hier verbauten Form wurde dieser Uni-Q Treiber ursprünglich für das Flaggschiff KEF Blade entwickelt. Keine schlechte Referenz also...

Zudem steht für die Unterstützung in den tiefen Lagen ein nach hinten abstrahlendes Bassreflex-System zur Verfügung.

Nach Angaben von KEF wurde auch bei der Umsetzung der Stromversorgung mit höchster Sorgfalt vorgegangen. So kommt eine lineare Stromversorgung mit Ringkern-Transformator zum Einsatz, eben wie es sich für eine hochwertige HiFi-Komponente geziemt. So soll die beste Grundlage für eine saubere Signalverarbeitung und eine gute Dynamik sowie Feinzeichnung gewährleistet sein.

Audio-Signale werden dem KEF X300A über USB zugeführt, wobei das Lautsprecher-System der Engländer Signale mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 96 kHz entgegen nimmt. Als weitere Option steht zudem eine 3,5 mm Mini Klinkenbuchse zur Verfügung, um etwa direkt mobile Devices einbinden zu können.

In vielen Fällen wird dieses Lautsprecher-System wohl auch auf einem Schreibtisch stehen, oder einem Lowboard bzw. Sideboard, kann aber laut Hersteller ebenso an der Wand angebracht werden. Um den Klangcharakter der KEF X300A an die verschiedenen Aufstellvarianten optimal anpassen zu können, steht ein entsprechender Wahlschalter an der Rückseite zur Verfügung. Hier kann man zwischen der Position „Schreibtisch“ und „Freistehend“ auswählen. Zudem liegt ein Schaumstoff-Stopfen bei, mit dem sich die Bassreflex-Öffnung verschließen lässt, wenn die Speaker nahe oder direkt an der Wand platziert werden.

KEF zeigt sich davon überzeugt, mit den neuen KEF X300A eine besonders flexible und vielseitige Lösung anbieten zu können, bei denen auch anspruchsvolle Musikliebhaber auf ihre Kosten kommen, wenn sie dieses System direkt mit einem PC oder Mac einsetzen. Dazu gehört auch ein besonders ansprechendes Design. So präsentiert sich die KEF X300A mit einem Gehäuse aus Aluminium, das eine gebürstete Oberfläche aufweist und die mit einer schwarzen Vinylbeschichtung versehen ist.

Die KEF X300A soll, so der Vertrieb GP Acoustics GmbH, in Kürze im Fachhandel zu finden sein. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis wird mit € 799,95 angegeben.

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