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Krell Connect - High-end Streaming-Client mit österreichischem Herz

#CES2013: : Ein Blick aufs Display reicht, und schon ist klar, das Herz des neuen Streaming-Clients aus dem Hause Krell Industries LLC stammt aus Österreich, und zwar von StreamUnlimited Engineering GmbH. Somit setzt auch die US-amerikanische HiFi-Schmiede bei ihrem ersten Produkt dieser Kategorie, dem Krell Connect auf eine bewährte Plattform.

Kurz gesagt...

Im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas präsentierte Krell Industries LLC erstmals den High-end Streaming-Client Krell Connect, der viele bekannte Ausstattungs-Merkmale aufweist.

Wir meinen...

Mit dem Krell Connect steht ein weiterer Hi-Res Audio Streaming-Client zur Verfügung, dessen Hersteller auf die Expertise des österreichischen Unternehmens StreamUnlimited Engineering GmbH vertraut. Somit kommt auch hier die Referenz-Plattform Stream700 zum Einsatz, die hier mit hervorragenden Wandlern kombiniert wurde, und sich überaus elegant verpackt in der neuen Design-Linie präsentiert.

Von Michael Holzinger (mh)
09.01.2013

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Die von dem österreichischen Unternehmen StreamUnlimited Engineering GmbH entwickelte Referenz-Plattform Stream700 ist längst auf dem besten Wege, zu einer Art defakto-Standard im Bereich High-end Streaming-Lösungen zu werden. Ein renommierter Hersteller nach dem anderen präsentiert nunmehr bereits über Monate hinweg Lösungen, die auf diese Plattform aus Wien setzt. Jüngstes Mitglied in diesem „Club“ ist das US-amerikanische Unternehmen Krell Industries LLC, das die Consumer Electronics Show 2013 in Las Vegas zur Präsentation des Krell Connect nutzt.

Damit reiht sich das Unternehmen aus Orange in eine inzwischen erstaunlich lange Reihe an renommierter Hersteller ein: Pro-Ject Audio Systems, Musical Fidelity, Accustic Arts, Atoll Electronique, Ayon Audio, Audio Research und wir sind uns sicher, es werden sich wohl spätestens zur High End 2013 in München noch ein paar nicht minder namhafte Unternehmen in diese Auflistung einreihen. Damit gelingt StreamUnlimited Engineering GmbH wohl ein ähnliches Meisterstück, wie bei Audio CD-Playern, wo die essentielle Steuerung ebenfalls zumeist aus der Entwickler-Schmiede stammt, ohne das dies allzu prominent beworben wird. Mehr wollen wir darüber also gar nicht verraten. Außer vielleicht, dass das Wiener Unternehmen noch etliches im Petto hat und bereits mit Hochdruck an einer neuen Plattform arbeitet, die die aktuelle Lösung Stream700 deutlich übertrumpfen wird...

Zurück zum Krell Connect, mit gesagtem ist klar, wie die wesentlichen Ausstattungsmerkmale des neuesten Geräts der US-amerikanischen HiFi-Schmiede zumindest den Streaming-Client betreffend aussehen. Es handelt sich um einen UPnP AV Streaming-Client, der dlna-zertifiziert ist, und Audio-Daten in den Formaten MP3, WAV, WMA, Ogg Vorbis und FLAC wiedergeben kann. Erstaunlicherweise vermissen wir etwa Apple Lossless in der Auflistung, denn eigentlich könnte die Plattform auch dieses, nunmehr als Open Source zugängliche Format ebenfalls wiedergeben.

Audio-Daten werden mit einer Auflösung von bis zu 24 Bit und 192 kHz verarbeitet, wobei das Gerät über Ethernet oder WiFi ins Netzwerk eingebunden werden kann. Auch hier ist dem Kabel der Vorzug zu geben, denn das Maximum ist lediglich über diese Verbindung, und nicht über WiFi möglich. Hier spielt die Datenrate von WiFi einfach nicht mit. Der Krell Connect unterstützt natürlich die unterbrechungsfreie Wiedergabe, das so genannte Gapless Playback, sodass Alben der Klassik, Live- und Konzept-Alben ohne lästige Pausen genossen werden können.

Natürlich kann der Krell Connect auch auf Internet Radio-Stationen zugreifen, wobei diese über den Dienst vTuner verwaltet werden. Ebenso ist es möglich, über zwei USB-Schnittstellen entsprechende Speicher-Sticks und Festplatten als Quelle zu nutzen und auch Apple iPhone, iPod und iPad lassen sich so mit dem Krell Connect verbinden.

Die Steuerung erfolgt über ein 3,5 Zoll Display und eine Infrarot-Fernbedienung bzw. entsprechende Apps für Smartphones und Tablets. Bedienelemente direkt am Gerät bietet der Krell Connect nicht.

Soweit also nichts wirklich Neues, was die einzelnen Lösungen der verschiedenen Hersteller aber wirklich unterscheidet, ist natürlich die individuelle Ausstattung bei den Wandlern sowie der Ausgangsstufe.

Diesbezüglich wird Krell den Krell Connect wohl in zwei verschiedenen Varianten anbieten, und zwar in einer Digital-only-Variante sowie einer Ausführung mit integriertem D/A-Wandler. Dabei setzt das Unternehmen derzeit vorliegenden Informationen nach auf einen herausragenden Wandler, und zwar ein 32 Bit ESS Sabre-Chipset mit einer diskret aufgebauten, direkt angekoppelten Ausgangsstufe. Während die Digital-only-Variante lediglich mit einer optischen sowie koaxialen S/PDIF-Schnittstelle aufwarten wird, ist die größere Version zusätzlich mit unsymmetrischen als auch symmetrischen Analog-Ausgängen ausgestattet.

Wie bereits der ebenfalls im Rahmen der CES 2013 in Las Vegas präsentierte AV-Prozessor Krell Foundation präsentiert sich der Krell Connect in einem neuen, besonders eleganten Design. Offensichtlich hat man bei Krell erkannt, dass das bisherige Design nicht mehr ganz dem aktuellen Zeitgeist entspricht und setzt hier neue, durchaus spannende Akzente, die sicher dabei helfen, auch neue Zielgruppen zu erzielen. Die Änderungen beim Design sind aber nicht so drastisch ausgefallen, dass man dadurch Gefahr läuft, bestehende Kunden zu vergraulen.

Wann und zu welchem Preis der neue Streaming-Client aus dem Hause Krell Industries LLC auch hierzulande im Fachhandel erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Diese Information werden wir ehestmöglich nachliefern, sobald wir diese vom österreichischen Vertrieb Audio Tuning Vertriebs GmbH erhalten. Für die USA gibt das Unternehmen für die Digital-only-Version einen Preis von US$ 2,500,- und U$3,500,- für die Ausführung mit integriertem D/A-Wandler an. Die beiden Lösungen sollen hier voraussichtlich im März 2013 auf den Markt kommen. Damit ist anzunehmen, dass sie ihre Europa-Premiere wohl zur High End 2013 in München feiern.

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