Linn räumt auf - Nur noch Linn im Linn Music Store…

Linn Records räumt offensichtlich kräftigst auf! In einer Aussendung informierte man nun Kunden, dass man sich dazu entschlossen habe, jedweden Inhalt, der nicht aus eigener Produktion stamme, kategorisch mit Ende August 2014 aus dem Online-Store verbanne. Man wolle sich ausschließlich auf eigene Inhalte konzentrieren, hier aber das Angebot deutlich erweitern.

Von Michael Holzinger (mh)
02.07.2014

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Tabula rasa heisst es dieser Tage bei Linn Records im Online-Store. In einer Mitteilung an Kunden informierte man diese darüber, dass es zu einer massiven Umgestaltung des Angebots kommen wird, und zwar bereits in den kommen Wochen. Man werde alle Inhalte, die von anderen Labels stammen, ersatzlos aus dem Angebot des Linn Record Stores streichen, und sich künftig allein auf eigene Inhalte konzentrieren.

Kunden werden daher aufgefordert, sich etwaige Downloads in den nächsten Tagen zu sichern, die nicht von Linn stammen, etwa auch Cover-Artwork und etwaige Digital Booklets. Diese werden nach und nach aus dem Store entfernt, und zwar bis 25. August 2014, spätestens mit 29. August 2014 wird man im Linn Record Store allein Inhalte des eigenen Labels vorfinden.

Als Grund für diese doch sehr radikale Entscheidung führt Linn in der Aussendung auf, dass man sich künftig eben allein auf eigene Inhalte konzentrieren werde, hier allerdings das Angebot deutlich ausbauen und umfangreicher gestalten werde. Man verspricht wörtlich: „Say hello to extra content, additional bonus tracks and more recordings from great Linn artists as we make big changes to LinnRecords.com in the coming months."

Als man im Jahr 2007 an den Start ging, war es das erklärte Ziel des Anbieters, so genannten Studio Master, also Audio-Daten in hoher Auflösung, zum Erfolg zu verhelfen. Da zu dieser Zeit das Angebot insgesamt vergleichsweise gering war, sah man sich gezwungen, auch andere Angebote, abseits des eigenen Katalogs mit aufzunehmen. Dies habe sich nunmehr radikal geändert. High-res Angebote werden von vielen Unternehmen angeboten, daher könne man sich nunmehr ganz auf die eigenen Produktionen konzentrieren, so Linn.

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