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McIntosh MA5300 Integrated Amplifier - Big sound in small packages…

Foto © McIntosh Laboratory Inc.

Er sei der Beweis, das großartiger Sound auch in kompakter Form möglich sei, so McIntosh Laboratory Inc. Über den neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier. Wobei, wenn die US-amerikanische HiFi-Schmiede von „kompakt“ spricht, spielt sich das offensichtlich in anderen Dimensionen ab.

Kurz gesagt...

Es sei eine Lösung, mit der man eine neue Zielgruppe für die Welt von McIntosh Laboratory Inc. gewinnen wolle, so die US-amerikanische HiFi-Schmiede über den neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier.

Wir meinen...

Angesichts dessen, dass der neue McIntosh MA5300 Integrated Amplifier immerhin 44,45 x 15,24 x 55,88 cm misst, damit stolze 17,1 kg auf die Waage bringt, durchaus solide zweimal 100 Watt an 8 Ohm bzw. gar zweimal 160 Watt an 4 Ohm liefert, ist es geradezu ein wenig „kokett“, dass die US-amerikanische HiFi-Schmiede den McIntosh MA5300 Integrated Amplifier getreu dem Motto „big sound can come in small packages“ als ihren bislang kompaktesten Stereo Vollverstärker bezeichnet.

Von Michael Holzinger (mh)
14.11.2017

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Wenn die US-amerikanische HiFi-Schmiede McIntosh Laboratory Inc. von einer kompakten Lösung spricht, so ist dies mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Schnell bewegt man sich dann nämlich in Dimensionen, die bei so mach anderem Hersteller das reguläre Produktsegment darstellen. Wenn also McIntosh Laboratory Inc. den neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier als Beweis dafür anführt, dass man großartigen Klang auch in kompakter Form realisieren könne, sollte man sich dies in Erinnerung rufen…

Fest steht, mit dem neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier will das Unternehmen ganz klar nicht nur bestehende Liebhaber der Marke, sondern allen voran neue Kunden ansprechen und diesen einen Stereo Vollverstärker mit allen Tugenden der US-amerikanischen HiFi-Schmiede offerieren.

Dazu habe man mit dem McIntosh MA5300 Integrated Amplifier den bislang kleinsten Stereo Vollverstärker des Unternehmens realisiert, wobei dies sowohl die Abmessungen, aber auch die Leistung betrifft. Allerdings ist auch diese Einschätzung zu relativieren, schließlich liefert diese Lösung gar nicht so bescheidene 100 Watt pro Kanal, und zwar an Lautsprecher-Systemen mit einer Impedanz von 8 Ohm, sowie 160 Watt an Systemen mit einer Impedanz von lediglich 4 Ohm. Selbst anspruchsvolle Lautsprecher-Systeme sollten damit problemlos unter Kontrolle gehalten werden.

Die Entwickler setzten hier auf einen so genannten Direct Coupled Amplifier sowie fortschrittliche Hochstrom-Ausgangstransistoren, die dafür Sorge tragen sollen, dass für einen optimalen Betrieb keine Aufwärmzeit benötigt wird. Der neue McIntosh MA5300 Integrated Amplifier spiele direkt nach dem Aufdrehen vom ersten Takt an perfekt, so das Versprechen des Herstellers. Natürlich kommen auch hier die mit dem Monogramm des Unternehmens versehen Kühlkörper zum Einsatz (McInthosh Monogrammed Heatsinks), die abgesehen von dem durchaus reizvollen visuellem Detail für eine optimale Ableitung der Wärme sorgen. Zudem vertraut man auch hier auf bewährte Technologien wie etwa McIntosh Power Guard und McIntosh Sentry Monitor, setzt auf neue leistungsstarke Mikroprozessoren für die Steuerung um einen optimalen Systembetrieb zu gewährleisten, und erlaubt dem Anwender durch Bass- und Höhenregelung eine Anpassung der Wiedergabe an die persönlichen Vorlieben.

Nicht weniger als 12 Eingänge für der Hersteller beim neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier an, wobei sich diese auf sechs analoge sowie sechs digitale Eingänge verteilen.

Unter den sechs analogen Eingängen finden sich nicht nur vier unsymmetrische Cinchbuchsen-Pärchen und ein symmetrischer Eingang in Form von XLR-Buchsen, sondern ebenso eine Phono-Vorstufe, wenngleich diese allein Laufwerken bestückt mit MM Tonabnehmer-Systemen vorbehalten bleibt.

Die komplette Digital-Sektion des neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier ist auf einer separaten Platine untergebracht, dem so genannten McIntosh DA1 Digital Audio Modul. Dies biete den großen Vorteil, dass man dieses Modul durch künftige Updates tauschen könne, sofern neue Technologien dies erfordern. Allzubald wird man aber nicht in diese Verlegenheit geraten, denn bereits jetzt steht hier ein feiner D/A-Wandler zur Verfügung, der kaum Wünsche offen lässt.

So stehen zwei koaxiale und zwei optische S/PDIF-Schnittstellen sowie ein USB-Port zur Verfügung, auch ein proprietärer so genannter MCT für die Verbindung etwa mit einem MCT-fähigem SACD/ CD-Transport aus dem Hause McIntosh, wie zum Beispiel dem McIntosh MCT450 2-Channel SACD/ CD-Transport oder McIntosh MCT80 2-Channel SACD/ CD-Transport darf ebenso nicht fehlen.

Grundlage der Signalverarbeitung ist ein 8-Kanal 32 Bit DAC, der im so genannten Quad Balanced Mode arbeitet und damit Signale in Linear PCM mit bis zu 32 Bit und 384 kHz (DXD), sowie DSD mit bis zu DSD256 verarbeiten kann.

Ganz besonders hervorheben muss man, dass beim neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier alle Eingänge mit individuellen Namen versehen werden können, sodass man jederzeit den Überblick darüber behält, welche Quelle an welchem Eingang angeschlossen ist. Sehr wesentlich ist auch, dass die Pegel der Eingänge individuell abgestimmt werden können, sodass ein Wechsel zwischen den Quellen homogen ausfällt und man nicht ständig nachjustieren muss.

Über einen so genannten Home Theater Passthru lässt sich der neue McIntosh MA5300 Integrated Amplifier in ein Surround-Setup für Heimkino einbinden, und auch auf einen Kopfhörer-Verstärker hat man nicht verzichtet, wobei dieser als diskrete Lösung ausgeführt, und eine ansprechende Qualität selbst für ambitionierte „Kopfhörer“ liefern soll.

Auch auf eine RS232-Schnittstelle und Trigger-Anschlüsse zur Integration in entsprechende Steuerungslösungen hat man nicht verzichtet.

Selbstverständlich verabsäumten es die Produktdesigner nicht, im Zusammenspiel mit den Entwicklern beim neuen McIntosh MA5300 Integrated Amplifier einerseits auf ein massives Gehäuse zu setzen, und dieses mit allen Merkmalen auszustatten, die für die Design-Sprache von McIntosh Laboratory Inc. essentiell sind. Das ist einerseits das tiefschwarze Gehäuse aus Edelstahl, die ebenso schwarzen Kühlkörper, die Front aus Glas, eingefasst von Elementen aus Aluminium, und natürlich die blau erstrahlenden VU-Meter an der Front, die das zentral angeordnete Logo des Herstellers flankieren.

Der neue McIntosh MA5300 Integrated Amplifier misst 44,45 x 15,25 x 55,88 cm und bringt damit stolze 17,2 kg auf die Waage.

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