Foto © NAD Electronics International

NAD setzt auf MDC-Technologie für 4K und HDMI 2.0

Auch wenn es noch wenig bis gar keine praktische Bedeutung hat, sowohl HDMI 2.0 als auch 4K sind natürlich dominierende Themen im AV-Segment, und für Konsumenten stellt sich die Frage, wann der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in diese neuen Technologien ist. NAD gibt nun einen ersten Ausblick, wann mit entsprechenden Lösungen zu rechnen ist.

Von Michael Holzinger (mh)
26.03.2014

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Einmal mehr ist das Marktsegment TV und Home Cinema im Umbruch. Und diesmal geht es nicht etwa um Funktionen, die zwar nett und praktisch sind, aber im Prinzip keine essentielle Änderung mit sich bringen, etwa wie das vielfach geradezu überbeanspruchte Thema Smart TV, sondern durchaus um eine grundsätzliche Veränderung, die zumindest in der Theorie eine markante Qualitätssteigerung mit sich bringt.

Die Rede ist von 4K und dem damit direkt verbundenen Thema HDMI 2.0 und allem, was damit einhergeht. Seit Monaten hält diese Problematik die Branche in Trab, denn der Wechsel von Full HD hin zu Ultra HD bzw. 4K ist ein sehr tiefgreifender und weitreichender Schritt. Dies beginnt allen voran beim Content, also den großen Filmstudios und Produzenten in der gesamten Verwertungskette, betrifft somit ebenso die Art und Weise der Distribution von Inhalten, ebenso Rundfunkanstalten, und nicht zuletzt die Ausstattung des Konsumenten.

So eifrig das Thema aber auch seit Monaten diskutiert wird, so lückenhaft stellt sich diese gesamte Kette bislang noch dar. Zwar vermarkten nahezu alle führenden Hersteller der Unterhaltungselektronik seit geraumer Zeit entsprechende Produkte, allen voran natürlich Fernseher im Premium-Segment, aber ebenso Home Cinema-Lösungen wie Projektoren und AV-Receiver, entsprechende Inhalte jedoch sucht man bislang vergeblich. Und wann etwa Rundfunkanstalten tatsächlich auf die neue Technologie setzen, steht derzeit - überspitzt formuliert - in den Sternen.

Dennoch, all diese Diskussionen, das stetig steigende Angebot in diesem Bereich, verunsichert natürlich Kunden, die derzeit überlegen, Geräte anzuschaffen, die von diesem Wechsel betroffen sind.

Fragen in diesem Zusammenhang musste wohl auch der kanadische Unterhaltungselektronik-Konzern NAD Electronics International in den letzten Monaten vielfach beantworten, sodass man nunmehr erstmals ein offizielles Statement über die eigene Strategie in diesem Zusammenhang abgibt. Im Folgenden die Meldung im Original:

Spätestens seit der vergangenen IFA steht das Thema Ultra High Definition bzw. 4K im Fokus der Unterhaltungselektronik. 

Zahlreiche Hersteller bieten bereits entsprechende Fernseher oder AV-Receiver an. Und dies, obwohl noch immer vollkommen unklar ist, woher die neuen, hochauflösenden Inhalte überhaupt kommen sollen. Auch sind noch nicht alle Spezifikationen hinsichtlich urheberrechtlich geschützter Inhalte endgültig festgelegt.

NAD hat all dies sehr aufmerksam verfolgt und mit der Entwicklung entsprechender Komponenten begonnen. Diese werden vermutlich im Sommer diesen Jahres in Form von MDC Modulen vorliegen, mit denen NAD AV-Receiver mit MDC-Technologie kurzerhand umgerüstet werden können.

Damit ist klar, dass NAD wohl einen überaus schlauen Weg wählte, der so manch anderem Hersteller leider nicht offen steht. Denn NAD ist einer wenigen Produzenten, die nicht nur im AV-Segment auf einen modularen Aufbau ihrer Lösungen setzen, und somit auch derart weitreichende, tiefgehende Neuerungen in der Technologie mittels optionaler Module vorgenommen werden können. Der Konsument dürfte hier also stets auf der sicheren Seite sein und Produkte erworben haben, die tatsächlich zukunftssicher ausgelegt, und somit wertstabil sind.

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