Foto © Buffalo Inc.

Neue Firmware 3.10 für High-end Musik-Server der Marke Melco Audio

Es sind nur einige Verbesserungen im Detail, aber Detail-Verbesserungen, die durchaus so manchen Anwender erfreuen dürften… Die neueste Firmware 3.10 für die so genannten Melco Musik-Bibliotheken Melco N1Z sowie Melco N1A, die dieser Tage zur Verfügung steht, bringt eine direkte CD-Wiedergabe sowie eine verbesserte CD-Import-Funktion und kleinere Fehlerbereinigungen mit sich.

Kurz gesagt...

Buffalo Inc. liefert nunmehr eine neue Firmware für die High-end Musik-Server der Marke Melco Audio, den Melco N1Z sowie Melco N1A.

Wir meinen...

Einmal mehr erweitert Buffalo Inc. die Funktionalität seiner High-end Musik-Server der Marke Melco durch eine neue Firmware, die dieser Tage kostenlos zur Verfügung steht. Die neue Firmware 3.10 verbessert einerseits die seit dem letzten großen Update gebotene Import-Funktion des Melco N1Z sowie Melco N1A, anderseits wird die Navigation durch die Mediathek erleichtert. Das wichtigste neue Feature aber ist die Möglichkeit, Audio CDs auch direkt über ein mittels USB angeschlossenes Laufwerk und einen D/A-Wandler wiederzugeben. Der Melco N1Z und Melco N1A wird damit zum so genannten CD-Transport.
Hersteller:Buffalo Inc.
Vertrieb:DREI H
Preis:kostenloses Firmware-Upgrade

Von Michael Holzinger (mh)
25.07.2016

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Der japanische Spezialist für Netzwerk- und Netzwerk-Speicherlösungen Buffalo Inc. engagiert sich bereits seit geraumer Zeit sehr intensiv im Bereich Multimedia. Das Unternehmen beließ es nicht dabei, seine Lösungen aus dem IT-Bereich ein wenig für die speziellen Bedürfnisse im Umgang mit multimedialen Inhalten zu optimieren, vielmehr konzipierte man eine spezielle Marke, deren Produkte gänzlich auf hochwertige HiFi-Systeme hin optimiert wurden. So offeriert man unter der Marke Melco zwei so genannte Musik-Bibliotheken, wobei diese Bezeichnung ein wenig zu kurz greift, denn tatsächlich hat man es beim Melco N1Z sowie Melco N1A mit ausgewiesenen Musik-Servern der High-end Klasse zu tun, die sich schon auf den ersten Blick von einer herkömmlichen NAS-Lösung gravierend unterscheiden.

Allein die Konzeption als edle HiFi-Systeme zeigt klar, dass man hier sehr gut auf die speziellen Bedürfnisse der durchaus anspruchsvollen Klientel eingegangen ist, ein Eindruck, der bei der Durchsicht des Datenblatts nur noch unterstrichen wird.

Hier ist wirklich alles auf optimale Performance ausgelegt, und so verpackt, dass man die Lösungen problemlos ins Rack stellen kann. Zudem achteten die Entwickler penibel darauf, dass sich auch die Handhabung an Anwender richtet, die nichts mit „IT“ im herkömmlichen Sinne zu tun haben wollen. Auspacken, anstecken, möglichst simpel in wenigen Schritten konfigurieren, und schon liefern der Melco N1Z sowie Melco N1A Daten für High-end Audio-Streaming-Lösungen.

Mit dem letzten großen Update, dem Release der Firmware 3.0, stattete der Hersteller die Systeme Melco N1Z sowie Melco N1A mit weiteren Funktionen aus, die ihrer Aufgabe als zentrale Musik-Server noch vielseitiger gestaltete. So verpasste man den Lösungen eine CD-Import-Funktion, wobei wesentliche Informationen wie ID-Tags und Cover-Artwork gleich automatisch mittels Gracenote abgerufen werden. Alles, was es dazu benötigt, ist ein externes CD-Laufwerk, das über USB angeschlossen wird.

Mit der neuesten, nunmehr verfügbaren Firmware, der Firmware 3.1, verfeinert man diese Möglichkeiten nun. So soll es möglich sein, Audio CDs nicht nur zu importieren, man kann diese nunmehr auch direkt abspielen. Der Melco N1Z und Melco N1A werden damit zum so genannten CD-Transport. In diesem Zusammenhang ist es natürlich wesentlich, dass die beiden Systeme Melco N1Z sowie Melco N1A auch D/A-Wandler unterstützen. Mit der neuesten Firmware steht auch hier eine Detail-Verbesserungen zur Verfügung, und zwar kann ein höherer Wert für PrecisionStart eingestellt werden, um etwaige Kompatibilitätsprobleme mit manchen D/A-Wandlern zu umgehen.

Verbessert wurde auch das Importieren von Audio-Daten direkt von CD, allen voran im Zusammenhang mit der automatischen Bezeichnung der eingerippten Daten. Neu ist etwa ein erweitertes Meta-Daten-Tagging für FLAC-Dateien, das nunmehr Album Artist, Disc Number, Komponist, Jahr und etwaige Informationen über Compilations umfasst. Zudem können Audio-Daten von CD auch dann importiert werden, wenn gerade keine Internet-Verbindung zur Gracenote-Datenbank zur Verfügung steht. Die Daten werden dann entsprechend der Zeit und anhand des Datums sortiert. Cover-Bilder können nunmehr auch übers Netzwerk vom PC oder Mac hinzugefügt werden, und die Kompatibilität mit WAV-Dateien im Zusammenspiel mit dem Twonky-Server wurde optimiert.

Neu ist auch die Möglichkeit, die Bibliothek anhand des Album Artists zu durchforsten. Die Bibliothek-Navigation anhand des Track-Artists besteht aber nach wie vor.

Bei der Back-up-Funktion wurde ein Fehler beseitigt, der teilweise zu falschen Berechnungen des benötigten Speicherplatzes führte und es erfolgt nunmehr ein Hinweis, wenn das Laufwerk fürs Backup keine differentiellen Backups unterstützt. Dafür muss das Backup-Laufwerk entweder im Format NTFS oder HFS+ formatiert sein.

Das Update für die neueste Firmware kann natürlich direkt über die entsprechende Funktion der Media-Server der Marke Melco vorgenommen werden. Zudem kann man sich die entsprechenden Daten aber auch direkt vom Server des Herstellers laden, und das Firmware-Update auch „manuell“ durchführen. Verfügbar sind die entsprechenden Daten laut Herstellerangaben ab dem 27. Juli 2016.

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