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Oppo Sonica DAC - Audiophiler DAC mit integriertem Network Streamer

Foto © Oppo Digital

Als Herz „schlägt“ ein ESS ES9038PRO SABRE DAC im präzisen Takt, Daten stammen von digitalen Eingängen, über USB von einem PC oder Mac, können über Bluetooth von einem portablen Device übertragen werden, oder aus dem Netzwerk mittels Musik-Streaming über UPnP oder Apple AirPlay, so präsentiert sich der neue Oppo Sonica DAC, die Kombination eines audiophilen DAC und Network Streamer.

Kurz gesagt...

Beste Performance und hohe Flexibilität verspricht Oppo Digital für den neuen Oppo Sonica DAC, denn dieser ist eben nicht nur ein D/A-Wandler, er fungiert auch als vielseitige Streaming-Lösung.

Wir meinen...

Der neue Oppo Sonica DAC vereint die Funktionalität eines hervorragenden D/A-Wandlers, der für alle relevanten digitalen Quellen gerüstet ist, mit der Funktionalität eines Streaming-Clients basierend auf UPnP. Zudem ist er für portable Devices mit Bluetooth gerüstet, und die Apple-Welt kann direkt von einer Unterstützung von Apple AirPlay profitieren. Da der neue Oppo Sonica DAC auch einen analogen Eingang aufweist, und als Vorstufe ausgelegt ist, eignet er sich nicht nur als vielseitige Erweiterung einer herkömmlichen HiFi-Kette, er kann auch direkt mit aktiven Lautsprecher-Systemen als einzige zentrale Schnittstelle genutzt werden.
Hersteller:Oppo Digital
Preis:€ 999,-

Von Michael Holzinger (mh)
24.02.2017

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Das Unternehmen Oppo Digital wir von vielen allen voran auf Grund deren feiner Universal Player wahrgenommen, spielt also hierzulande bislang vor allem im Bereich Home Cinema eine wesentliche Rolle. Allerdings ist man seit geraumer Zeit bemüht, das Produktsortiment sukzessive zu erweitern, wobei diese Bemühungen in anderen Märkten deutlich stärker wahrgenommen werden, als hierzulande. Dabei lohnt ein Blick auf die Lösungen, die das Unternehmen im Angebot hat, sei es nun etwa im Bereich Personal Audio, oder wie beim jüngsten Spross gar im Bereich besonders vielseitiger D/A-Wandler, konkret im Fall des neuen Oppo Sonica DAC.

Der Oppo Sonica DAC wird vom Hersteller selbst als audiophiler DAC und Network Streamer bezeichnet, ein erster Hinweis darauf, dass man es mit einer sehr vielseitigen Lösung zu tun hat, die zudem sehr hohe Qualitätsansprüche erfüllen könne.

Ziel der Entwickler sei es gewesen, eine zentrale Schnittstelle für moderne, kompakte HiFi-Lösungen zu entwickeln, die komfortablen, einfachen Zugriff auf verschiedenste Quellen erlaubt, und dennoch keinerlei Wünsche bei der Qualität offen lässt. Der neue Oppo Sonica DAC sei damit eine Kombination aus einem D/A-Wandler auf höchstem Niveau, der aber ebenso als Streaming-Client fungiert, wobei Daten wahlweise aus dem Netzwerk, aber ebenso direkt von portablen Devices stammen können. Ebenso ist eine direkte Verbindung mit einem PC oder Mac möglich, und es können gar analoge Quellen eingebunden werden, sodass im Prinzip allein der Oppo Sonica DAC als einzige Komponente einer HiFi-Kette, etwa in Verbindung mit einem Paar aktiver Lautsprecher-Systeme, eingesetzt werden kann. Der Oppo Sonica DAC fungiert somit auch als Vorstufe.

Auffallend ist, dass man sich dazu entschied, den neuen Oppo Sonica DAC als vergleichsweise kompakte Lösung zu konzipieren. So misst der Oppo Sonica DAC nicht mehr als 254 x 76 x 360 mm und bringt es damit, auf Grund seines durchaus soliden, schlichten, aber eleganten Gehäuses aus Metall, auf 4,7 kg.

Die Front ziert zuallererst ein vergleichsweise großzügiges OLED-Display (2,8 Zoll), das grafikfähig ist, und alle wesentlichen Informationen bereit hält. Rechts davon steht der Volumenregler, links der Drehgeber für die Auswahl des Eingangs bzw. der Quelle zur Verfügung. Ein USB-Port dient dazu, entsprechende Speichermedien direkt als Quelle nutzen zu können.

Die Rückseite überrascht allein durch ihre Vielzahl an Schnittstellen. So findet man hier einen weiteren USB-Port für Speichermedien, aber ebenso einen USB-Port für die Verbindung mit einem PC oder Mac. Darüber hinaus steht eine RJ45-Schnittstelle zur Integration ins Netzwerk als Alternative zum ebenfalls integrierten WiFi Modul nach IEEE 802.11 a/b/g/n/ac zur Verfügung. Hierfür bedarf es beim neuen Oppo Sonica DAC ebensowenig einer Antenne, wie für das integrierte Bluetooth Modul nach Bluetooth 4.1, dies sei an dieser Stelle der Vollständigkeit wegen erwähnt. Für digitale Quellen bietet der neue Oppo Sonica DAC eine optische als auch koaxiale Schnittstelle, für analoge Quellen steht ein AUX In in Form eines Cinchbuchsen-Pärchens zur Verfügung. Analoge Signale verlassen das Gerät wahlweise über ein unsymmetrisches Cinchbuchsen-Pärchen, oder aber symmetrisch über entsprechende XLR-Buchsen. Trigger Ein- und Ausgänge komplettieren das Angebot an Schnittstellen beim Oppo Sonica DAC.

Digitale Signale werden beim neuen Oppo Sonica DAC mittels eines besonders feinen D/A-Wandlers verarbeitet, nämlich einem ESS ES9038PRO Sabre DAC, einem 32 Bit HyperStream DAC, und immerhin nicht weniger als das Flaggschiff der ESS Sabre Pro Series. Dieser ist in der Lage, Inhalte im Linear PCM-Format mit bis zu 32 Bit und 768 kHz zu verarbeiten, bei DSD reicht das Spektrum hin bis zu DSD512, wobei dies alles natürlich nicht für alle digitale Quellen bzw. Eingänge gilt. Das volle Spektrum steht über USB zur Verfügung, und zwar dann, wenn der Oppo Sonica DAC über dessen asynchrone USB-Schnittstelle (USB B Type) mit einem PC oder Mac verbunden ist, und damit als hervorragendes externes Audio-Interface fungiert. Über die koaxiale und optische S/PDIF-Schnittstelle werden Inhalte in Linear PCM mit bis zu 24 Bit und 192 kHz verarbeitet, sowie DSD64. Allerdings wird im letztgenannten Fall DoP verwendet, also DSD over PCM.

Eingebunden ins Netzwerk fungiert der neue Oppo Sonica DAC als dlna-zertifizierter UPnP-Streaming-Client, und kann Inhalte mit bis zu 24 Bit und 192 kHz in allen gängigen Formaten, sowie DSD64 wiedergeben. Zudem unterstützt der neue Oppo Sonica DAC Apple AirPlay.

Über USB können, wie bereits erwähnt, entsprechende Speichermedien direkt genutzt werden, wobei hierbei Daten in den Formaten AAC, MP3, WMA, AIFF, WAV, Ogg Vorbis, APE, ALAC, FLAC und DSF sowie DFF unterstützt werden. Auch hierbei lassen sich Daten mit bis zu 24 Bit und 192 kHz bzw. DSD64 abspielen.

Der neue Oppo Sonica DAC soll einen komplett symmetrischen Aufbau aufweisen, um bestmögliche Resultate zu erzielen. Dazu soll auch, so der Hersteller, eine besonders ausgeklügelte Stromversorgung beitragen, die auf einem Ringkern-Transformator basiert.

Die Kontrolle des Oppo Sonica DAC, insbesondere bei allen Belangen rund um Streaming, übernimmt die zugehörige Oppo Sonica App. Diese wird künftig bei Oppo Digital eine zentrale Rolle übernehmen, denn das Unternehmen feilt bereits an einer Multiroom Audio-Strategie, bei der besagter App, aber auch dem Oppo Sonica DAC selbst, eine durchaus zentrale Rolle zuteil wird. So finden sich auf der Webseite des Herstellers bereits so genannte Oppo Sonica WiFi Speaker, etwa die Produkte Oppo Sonica sowie Oppo Sonica Grand, die als typische All-in-One Lösungen ausgelegt sind. Somit ist klar, Oppo Digital verfolgt rund um diese Lösungen einen Systemgedanken, der neue Oppo Sonica DAC ist damit Teil der so genannten Oppo Sonica Series.

Der neue Oppo Sonica DAC ist bereits dieser Tage im Fachhandel zu finden. Der Hersteller bietet diese Lösung vorerst allein in einer schwarzen Ausführung an. Der empfohlene Verkaufspreis für den neuen Oppo Sonica DAC beträgt hierzulande € 999,-

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