Ortofon e-Q5 - High-end In-ear Kopfhörer aus Dänemark

Das dänische Unternehmen Ortofon gilt als einer der renommiertesten Hersteller von Tonabnehmer-Systemen. Nun erweitert Ortofon das Betätigungsfeld ein wenig und präsentiert mit dem Ortofon e-Q5 erstmals einen In-ear Kopfhörer, der sich durch eine exzellente Darbietung und gleichzeitig besonders geringe Abmessungen und Gewicht auszeichnen soll.

Von Michael Holzinger (mh)
11.08.2011

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Das in Nakskov ansässige Unternehmen Ortofon A/S hat sich ganz der Entwicklung und Produktion hochwertiger Tonabnehmer-Systeme und entsprechendem Zubehör verschrieben und bietet von günstigen, aber ebenso qualitativ hochwertigen Lösungen bis hin zu absoluten High-end-Systemen ein unglaublich breites Spektrum an. Nun aber erweitert das dänische Unternehmen offensichtlich den Geschäftsbereich um ein florierendes Marktsegment, nämlich Kopfhörer.

In Anbetracht der bisherigen Firmengeschichte ist klar, dass man auch hier keine halben Sachen machen will, sondern bestrebt ist, mit Qualität und durchaus außergewöhnlichen Lösungen zu überzeugen. Den Einstieg in das Marktsegment mobiler Audio-Lösungen soll der Ortofon e-Q5 repräsentieren, der nunmehr erstmals angekündigt wurde und schon allein auf Grund seiner Eckdaten für Aufmerksamkeit sorgen sollte.

Beim Ortofon e-Q5 handelt es sich um einen so genannten In-ear Kopfhörer, der, so das Unternehmen, in erster Linie für professionelle Anwender als auch ambitionierte Musikliebhaber entwickelt wurde, die - so Ortofon - eine kompromisslose Detailtreue und reinsten Klang gepaart mit hohem Tragekomfort suchen. Starker Tobak, denn das Angebot am Markt ist in diesem sehr lukrativen und daher besonders hart umkämpften Markt recht gut.

Ortofon will dies mit einem so genannten Balanced Armature Driver erzielen, der nach Angaben des Herstellers einen Frequenzbereich von erstaunlichen 10 Hz bis hinaus zu 20 kHz abdeckt und bei einer Impedanz von 40 Ohm eine Empfindlichkeit von 117 dB aufweist. Somit sollte dieser Kopfhörer selbst im Zusammenspiel mit besonders leistungsschwachen mobilen Playern bestens funktionieren.

Dieser Treiber ist in einem Gehäuse untergebracht, das Ortofon aus einem vollen Stück Aluminium fertigt. Die eigentliche Akustik-Kammer ist somit absolut „dicht“, sodass der gesamte Schall an das Trommelfell des Anwenders geleitet wird. Dies soll durch besonders weiche und akustisch optimierte Ohrpass-Stücke erzielt werden, die sehr leicht in den Hörkanal eingesetzt werden können und in keinster Weise störend wirken sollen. Selbstverständlich sind im Lieferumfang drei verschieden große Pass-Stücke aus Silikon, aber auch ein Pass-Stück aus Schaumstoff enthalten.

Die Kopfhörer sind besonders klein, aber auch sehr, sehr leicht ausgefallen, was vor allem durch das bereits erwähnte Gehäuse aus Aluminium erzielt wird. So wiegen die Ortofon e-Q5 lediglich 16 Gramm und weisen eine anodisierte Oberfläche auf. Somit sind sie nicht nur in Silber, sondern zudem auch in Schwarz und Rot erhältlich. In jedem Fall sind die „Stöpsel“ für den linken als auch rechten Kanal gut sichtbar markiert, sodass man etwa auch in schummrigem Umgebungslicht problemlos den richtigen „Bopel“ ins Ohr steckt.

Viel Aufwand hat Ortofon eigenen Angaben zufolge auch bei der Konstruktion des Kabels betrieben und auf eine besondere Leiterstruktur mit sauerstofffreiem Kupfer gesetzt, sodass keinerlei negative Auswirkung auf den Klang zu befürchten ist. Zudem soll das 1,2 m lange Anschlusskabel mit 3,5 mm Stereo Mini-Klinke besonders stabil ausgeführt sein und einen zusätzlichen Knick-Schutz aufweisen.

Ortofon verspricht für die neuen Kopfhörer eine sehr lebendige, kraftvolle Wiedergabe mit transparentem, luftigem Klangbild und höchsten Tragekomfort, selbst bei stundenlangem Einsatz. Nun, davon werden wir uns in Kürze wohl selbst überzeugen können, denn nach Angaben des österreichischen Vertriebs Audio Tuning Vertriebs GmbH sollen die Ortofon e-Q5 ab sofort im Fachhandel erhältlich sein. Als unverbindlich empfohlener Verkaufspreis wird für diese Kopfhörer € 269,- angegeben.

Michael Holzinger

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