Foto © PS Audio

PS Audio DirectStream DAC erhält umfangreiches Upgrade durch PikesPeak

Schon zur Markteinführung pries PS Audio den PS Audio DirectStream DAC als revolutionäre Lösung, die alles bislang in den Schatten stellen sollte. Nun soll der durchaus außergewöhnliche DAC noch besser geworden sein, und zwar durch ein Software-Update. Das neue OS PikesPeak steht gar kostenlos zur Verfügung.

Hersteller:PS Audio
Vertrieb:Audio Tuning Vertriebs GmbH
Preis:Update kostenlos

Von Michael Holzinger (mh)
24.02.2015

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Die renommierte US-amerikanische HiFi-Schmiede PS Audio verfolgte mit dem so genannten PS Audio DirectStream DAC ein ganz besonders ambitioniertes Konzept. Dieser D/A-Wandler sollte nicht weniger sein, als der beste D/A-Wandler, der je entwickelt wurde. PS Audio gab das Versprechen ab, dass man mit dem PS Audio DirectStream DAC Musik etwa von Audio CD, aber auch als File eines Downloads, mit Hilfe dieses D/A-Wandlers in bislang noch nie gehörter Qualität genießen könne, denn erstmals würden tatsächlich alle Details, die in einer Aufnahme enthalten sind, auch tatsächlich wiedergegeben. Nun, wie immer man dies nun interpretieren mag, fest steht, dass PS Audio hierbei ein durchaus herausragendes Konzept verfolgt. Denn gleichgültig, um welches Quellmaterial es sich handelt, der PS Audio DirectStream DAC konvertiert alle Eingangssignale in DSD, und zwar mittels Upsampling auf 28,224 MHz, also die zehnfache DSD-Auflösung (DSD 2,8 MHz), bevor sie dann tatsächlich in analoge Signale konvertiert werden.

PS Audio DirectStream DAC

An Anschlüssen steht hier natürlich allen voran ein USB-Interface zur Verfügung, um einen PC oder Mac als Quelle zu nutzen, ebenso findet man aber auch eine koaxiale S/PDIF-, eine TOS-Link- sowie AES/EBU-Schnittstelle, sowie zwei I2S Eingänge. Über alle Schnittstellen kann der PS Audio DirectWave DAC Daten mit bis zu 24 Bit und 192 kHz in PCM, sowie DSD 2.8 und DSD 5.6 verarbeiten, mit Ausnahme natürlich der optischen S/PDIF-Schnittstelle, der bereits erwähnten TOS-Link Schnittstelle. Diese unterstützt lediglich Signale mit bis zu 24 Bit und 96 kHz. Analoge Signale verlassen den PS Audio DirectStream DAC über symmetrische oder unsymmetrische Anschlüsse. Über die optionale Network Bridge verwandelt sich der PS Audio DirectStream DAC in einen UPnP-Streaming-Client, dem natürlich die gleichen Funktionen und somit Vorteile des DACs zur Verfügung stehen.

PS Audio DirectStream DAC

Seit der Produkteinführung gab es diverse kleinere Software-Updates, nun bietet PS Audio aber ein weiteres Update an, das als wahrer Meilenstein bezeichnet wird. PikesPeak lautet der Name dieser neuen Betriebssystem-Version, die der Hersteller einmal mehr mit sehr, sehr vielen Superlativen beschreibt…

Schon zur Markteinführung betonte das Unternehmen, dass hier auf keinerlei „Standard-Komponenten“ zurück gegriffen wurde, sondern eine Plattform basierend auf einem FPGA, also einem so genannten Field Programmable Gate Array genutzt wird, die völlig frei programmiert, und somit perfekt den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann. Dies gilt fürs Upsampling, Filter, die digitale Lauststärke-Regelung, und vieles mehr. Mit dem neuesten Betriebssystem PikesPeak habe man die komplette Programmierung des FPGA optimiert, und somit die Performance deutlich verbessern können. Dies wirke sich unmittelbar auf die Klangqualität aus, so PS Audio, wobei man von nicht weniger als einem neuen Quantensprung spricht.

Nun, erfreulich ist, dass dieses Upgrade trotz besagter drastischer Verbesserung dennoch kostenlos angeboten wird, und laut PS Audio ab sofort zur Verfügung stehen soll.

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